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Ach du liebe Zeit!

Eiszeitreise

Die ganze Wahrheit über Zeitreisen.

Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, in die Vergangenheit zu reisen, um etwas wieder ungeschehen zu machen? Vielleicht sogar den Kleiderschrank verdächtigt angeschaut? Doch sind Zeitreisen überhaupt möglich?
Zahlreiche Regisseure haben sich bereits mit diesem Thema auseinandergesetzt. In „Das Philadelphia-Experiment“ wird zum Beispiel auf einem Schiff ein Experiment durchgeführt, was zum Schiffsbruch führt. Zwei Matrosen springen daraufhin über Bord. Sie landen aber nicht im Wasser, sondern in einem Zeitstrom, der sie in das Jahr 1984 befördert.
Doch bevor Sie jetzt in Ihre gefüllte Badewanne springen, möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Sie sich, auch ohne nass zu werden, durch die Zeit schicken können…

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Verboten!

Thomas Sabottka

Die Geschichte der Zensur.

Wenn man sich die CD von Thomas Sabottkas „Rock’n’Roll Stories 2“ anhört, denkt man sich ja schon manchmal: Zum Glück darf der das mittlerweile. Ich kann mich noch an meine ersten amerikanischen, mit Parental Advisory – Explicit Content gekennzeichneten Musik-CDs erinnern, in denen das Beep die unliebsamen Ausdrücke ersetzte. Sabottkas Roy Lichtenstein würde dann ungefähr so klingen: „Ayleens beep mit den beep in märchenblau. Mein beep, noch nicht beep in girliepink und so weiter.“ Aber bei den „Rock’n’Roll Stories 2“ finden sich nicht nur „explizite Inhalte“, auch über die Erzengel Michael und Gabriel zieht der Autor her. Wie käme so wohl „Sieben Minuten bis zur Ewigkeit“ in der Vergangenheit an?

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666 – Das höllische Jubiläum des Stirnhirnhinterzimmers

Ein Lesebühnenerlebnis.

Donnerstagabend bildete sich eine beachtliche Schlange mitten in der schummrigen Z-Bar in Berlin Mitte. Wo diese Schlange hinführte war nicht ersichtlich, die nächsten Örtlichkeiten waren doch tatsächlich die Toiletten. Irgendwann öffnete sich aber irgendwo eine Tür und ein schwarz gekleideter, hagerer Mann ließ die Menge in einen dunklen kleinen Kinosaal hinein. In blutiger Schrift wurde das Motto des Abends auf die Leinwand projiziert: „Hier können Sie das Fürchten lernen“.
Wir schoben uns an der Kasse vorbei und einem riesigen Berg von Büchern, hin zu den Kinosesseln des mit dunkelrotem Stoff verhangenen Zimmers. Und vorne saßen sie schon an einem viel zu kleinen Tisch gedrängt: die Autoren dieser Berge von Büchern, die Meister der Anzüglichkeit, der Epik und des Skurrilen.

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Der Höhenflug einer Plastikscheibe

Die Geschichte der Frisbee.

Schlendert man momentan durch den Berliner Mauerpark muss man aufpassen, dass einem nicht eine Frisbee gegen den Kopf fliegt. Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen herauskommen, strömen unzählige Leute in den Park und schleudern sich Plastikscheiben entgegen. Und wie in Jacinta Nandis Buch „Deutsch werden“ geschildert, machen das nicht wenige am liebsten nackt. Aber woher kommt eigentlich dieses kreisrunde Ding?

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Rock’n’Roll bei Periplaneta

Thomas Sabottka feiert Buchpremiere.

Jeder kennt einen Song, den er mit einer Geschichte verbindet. Für Thomas Sabottka aber sind Musik, Lieder und der Rock’n’Roll erst der Anlass, Geschichten zu schreiben. Aber nicht nur schreiben, auch performen will er sie.
So stand am Freitagabend, den 25.03.2011, im kleinen Kreativzentrum in der Bornholmer Straße ein Kampf der voluminösen Stimmen bevor. Thomas Sabottka hatte letztlich was zu feiern: Seine „Rock’n’Roll Stories 2“ erscheinen am 06.04.2011 endlich beim Periplaneta Verlag und wurden dem zahlreich erschienenen Publikum schon mal vorab präsentiert. Und da der Abend im Zeichen der Musik stand, sollten wir nicht nur den „Popliteraten mit Tiefgang“ zu Gehör bekommen. Auch die Meystersinger, Luci van Org und Roman Shamov, komplettierten mit Ghettoblaster und Gitarre bestückt den von der Musik inspirierten Abend.

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