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Wie die Lemminge!

The Lemming by Holger Much, Illustration für "Nautilus" / The Sycamore Tree & Friends

Die ganze Wahrheit über den Suizid-Mythos der Kult-Nager.

Lemminge sind vor allem dafür bekannt, dass sie stur auf Klippen zurennen und sich in die Fluten stürzen. Dieser faszinierende Massenselbstmord hat die kleinen Wühlmäuse so populär gemacht. Auch in der Geschichte „Höhnenschwindel“ (aus dem multimedialen Buch-Grafik-CD-Projekt Nautilus ) reißen sich die kleinen Nager darum, ins Meer zu hüpfen. Im dazugehörigen Song von „The Sycamore Tree“ jubeln sie sogar noch dabei.
Doch was ist eigentlich an diesem Mythos dran?

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Berliner Lesebühnen: Brauseboys

Brauseboys

Jeden Donnerstag ab 20:30 Uhr.

Zuallererst lehren die „Brauseboys“ den Wert einer Bühne. Völlig konfus sitzt man im beeindruckend großen Saal des „La Luz“ und starrt auf diesen Fremdkörper, den man schon lange nicht mehr auf einer Lesebühne gesehen hat; eine echte Bühne, über einen Meter hoch und breit genug für alle Brauseboys auf einmal: Robert Rescue, Paul Bokowski, Frank Sorge, Volker Surmann, Hinark Husen und Heiko Werning. Ein stattliches Aufgebot ganz ohne jede Quote, mit null Gefühl für politische Korrektheit (siehe Foto) und diesem typischen Wedding-Patriotismus, der seltsamerweise auch bei der x-ten Lesebühne im Bezirk noch seinen Charme entfaltet.

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Eine Mordsarbeit!

Vom Gewerbe eines Killers.

Auftragsmord ist ein Dauerbrenner. Egal ob in Filmen, Romanen oder Computerspielen, der Killer von Berufs wegen ist mittlerweile populärer Teil der Mainstream-Kultur; meist als gefühlskalte Tötungsmaschine, gelegentlich auch als Projektionsfläche alternativer Moralvorstellungen oder Konflikte zwischen Auftrag und Gewissen.
An der kulturellen Relevanz gemessen ist der Wikipedia-Artikel zum Thema „Auftragsmord“ überraschend kurz und dilettantisch: Auftragsmorde seien fast ausschließlich organisierter Kriminalität oder Geheimdiensten zuzuordnen, in der BRD allgemein aber überaus selten. Punkt.

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Theresa Rath “Ich schreibe also bin ich”

Theresa Rath

Interview mit der Autorin von “Die Ketten, die uns halten”.

Periplaneta Verlag ist jung, und das nicht nur im Bezug auf seine erst fünfjährige Existenz. Nicht nur in der Lesebühnen-Edition Mundwerk sind es vor allem Werke junger Autoren, die wir veröffentlichen. Und die Werke junger Autorinnen. Bemerkenswert ist, dass die jüngste im Bunde nun bereits ihr zweites Buch am Start hat. Theresa Rath ist Jahrgang 1991, gewann bereits 2007 den “Eigenartig Award” und bekam 2008 ein Förderstipendium des Kulturamts Düsseldorf. Durch eine Empfehlung der Schriftstellerin Pamela Granderath kam sie 2009 zum Periplaneta Verlag und veröffentlichte den Gedichtband “Kleines Mädchen mit Hut”.
Mit “Die Ketten, die uns halten” ist Theresa Raths erster Kurzgeschichtenband erschienen. Das Buch enthält 26 Erzählungen, diverse Gedichte und die erste, von ihr selbst eingesprochene CD.

Nadine Heßdörfer hat sich mit der mittlerweile in Berlin wohnenden Autorin im Schillerpark getroffen und mit ihr über ihre literarischen Ambitionen und ihr Menschenbild gesprochen.

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Theresa Rath “Home Run” (Buchtrailer)

Buchtrailer “Home Run” zum gleichnamigen Text aus dem Buch “Die Ketten, die uns halten” von Theresa Rath. Darstellerin, Text und Stimme: Theresa Rath, Aufnahme & Schnitt: Marion Alexa Müller.