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Lesen für Bier. Die Premiere mit Paul und Robert.

lesenfuerbier-paul weigl - periplaneta

Ausverkaufte Premiere am 24. März. Auf ein Neues am 28. April.

Was für ein furioser Auftakt. Mit Robert Rescue als Gastgeber und dem einen und einzigen Paul Weigl als Premieren-Gast startete unsere neue Eventreihe LESEN FÜR BIER vor ausverkauftem Hause. Hernach war es sehr lustig, weil Paul dann doch mehr Wettbewerbe gewinnen konnte, als er geplant hatte. Wir haben sehr viel erfahren, was wir gar nicht wissen wollten, beispielsweise über die Art und Wirkungsweise von Einläufen oder wie man ein Riesenrad in Originalgröße bei E-Bay ersteigern und zusammenbauen kann. Wir haben einen Bavaren berlineren und einen Wessi sächseln gehört. Und es gab viel Leikeim-Bier in allen Farben und Größen.

Leider mussten wir am 24. März ein paar Menschen wieder heimschicken. Deshalb empfehlen wir, wenn Robert und Ivo für Bier lesen, den Vorverkauf zu nutzen. Via Paypal geht das noch bis Samstag nachmittag!  Bekommt man noch ein Ticket, kommt man auch sicher rein. … Und bringt eure Texte mit!

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Eiertänze am Ostermontag

Schottenrock, Eier, Ostern, Bühne, Periplaneta

Lesebühne Vision und Wahn im April.

von Janina Jung

Wer auch an christlichen Feiertagen Kultur genießen wollte, besuchte am Ostermontag, den 2.4.2018 die Lesebühne Vision & Wahn im Periplaneta Literaturcafé. Bereits beim Eintreten empfängt mich eine lockere aufgeschlossene Atmosphäre. Das Thema des Abends lautete „Eiertanz“, also definitiv von Ostern inspiriert.

Thomas Manegold, einer der Stammleser der monatlichen Lesebühne, leitete den Abend mit einer Rede über das Fasten und der Erläuterung ein, dass man mit Bier nicht abnehmen könne. Damit erntete er bereits zu Beginn sehr viele Lacher und widersprach damit seiner eigenen Aussage, dass er nicht für die Comedy zuständig sei. Eiertänze am Ostermontag weiterlesen

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Carsten Klatte live @ Nacht der Subkultur.

Am Freitag den 23.03.2018 im Periplaneta Literaturcafé zu Berlin begrüßt Gastgeber ToM Manegold folgende Gäste:

CALVIN KLEEMANN (Lyriker und Performer aus Dortmund)
JANE STEINBRECHER (Autorin aus Berlin)
MUSIK: WIDUKIND (aka Carsten Klatte)
Der Eintritt ist frei. Man zahlt, um zu gehn!
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FCK MBT-LST-Literaturförderung!

Fuck You!

Literatur als kostenloses Beiwerk auf einem LESEfestival? Gehts noch?!

Sechs Mal haben wir über die Jahre hinweg bei Moabit liest! (einem der größten, mehrtägigen Lesefestivals in Berlin) mitgemacht, da wir die Idee toll fanden, in Waschsalons, Galerien, Bars und Theatern zu lesen.
Aber 2017 sind wir nicht mehr dabei. Aus Überzeugung! Denn die Autoren erhalten diesmal keine Aufwandsentschädigung, noch nicht mal ein Spendenkasse darf durch die Publikumsreihen gehen. Die Autoren sollen „ehrenamtlich“ und ohne jegliche Vergütung lesen. Weil nämlich die eintrittsfreie Veranstaltungsreihe mit öffentlichen Mitteln gefördert wird und dementsprechend auch Bitten um freiwillige Spenden an die Autoren nicht zulässig sind, so die Organisatoren.

Aber wie kann es sein, dass bei einer finanziellen Förderung eines LESE(!)-Festivals gerade die LESENDEN (jene, die für den Spaß sorgen und das Publikum unterhalten sollen), gar nicht bedacht werden? Dass sie sogar von jeglicher Entlohnung EXPLIZIT ausgeschlossen werden, weil noch nicht mal ein Hut für Spenden rumgehen darf?!

Offensichtlich wird bei den Förderern künstlerische Leistung nicht wertgeschätzt – zumindest darf sowas wohl keinen Posten in der Kalkulation einnehmen. Solch ein autorenfeindliches Konzept wollen wir weder unterstützen noch befürworten. Hier werden Literaten von einem Lesefestival zu kostenlosem, billigem Beiwerk degradiert. Das ist schon ziemlich perfide.

Qualität hatte mal ihren Preis

„Aber die können ja Bücher verkaufen“, wird dann oft ins Feld geführt. Nur geht bei Lesefestivals mit vielen Autoren aufgrund des Überangebots da relativ wenig – und manchmal sogar gar nichts. Und nein, Werbung für die Autoren ist das auch nicht. Wenn ich zum Bäcker gehe und sage: „Ich esse Ihre Brötchen öffentlich, das ist doch Werbung für Sie. Ich will die umsonst“, dann bekomme ich entweder gar nichts – oder höchstens die Schrippen vom Vortag.
Bei der derzeitigen Strategie (nicht nur) von Moabit liest! ist das ähnlich: Entweder man bekommt von dem guten Literaten-Stoff gar nichts oder eben irgendjemanden, der irgendwas irgendwie vorliest. Letzteres ist den Förderern dann ja auch egal, Hauptsache, irgendeiner macht Geräusch mit dem Mund. Dann aber kommt spätestens übernächstes Jahr kein Publikum mehr.

Es ist jedem Autor natürlich freigestellt, ob er einen ganzen Abend lang umsonst arbeiten möchte (und ja, öffentlich aufzutreten IST Arbeit und kein Freizeitvergnügen).
Wir von Periplaneta können davon nur abraten: Wer als Künstler von seiner Kunst leben möchte und findet, dass künstlerische Darbietung gesellschaftlich viel zu gering gewertschätzt wird, der darf sich selbst nicht unter Wert verkaufen.
Der Drang, sich selbst „ehrenamtlich“ zu verheizen, ist definitiv das falsche Signal an öffentliche Förderstellen und schadet der gesamten Literaturbranche und jeder Künstlercommunity.  Wer da als Autor mit macht, verhindert aktiv ein gesellschaftliches und förderpolitisches Umdenken.

PS: Kostenlos lesen kann man in Berlin in hunderten von Kneipen – und da darf man dann wenigstens eine Künstlerkasse für Spenden aufstellen. Nein, wir haben nichts gegen „Benefit“ oder „Ehrenamt“ oder „Umsonst“ (egal, ob drinnen oder draußen). Aber es sollte nicht zur Regel werden. Und wenn Geld im Topf ist, sollten alle was davon haben, vor allem diejenigen, die die eigentliche Leistung erbringen, die da verkauft wird. Und deshalb rät Periplaneta nach vielen Jahren Engagement bei solchen Konzepten nun allen seinen Autoren, bei Moabit liest nicht aufzutreten.

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OWUL Rising

OWUL2017

Bei OWUL ist die Sommerpause aber sowas von vorbei!

Am 7.9.2017 ist auch für die Lesebühne OWUL der Sommer endlich vorbei. Die Herren Loha und  Manegold haben Verstärkung bekommen. Ab gleich gehört Maschenka Tobe ebenfalls zu Stammbesetzung von OWUL. Maschenka ist bereits als Gästin aufgetreten, bloggt und spielt alte Computerspiele. Zwischendurch schreibt sie an ihrem ersten Buch, das im Dezember die Welt verändern wird.

Marien Loha hat aber schon fertig. Sein zweites Werk heißt BAKING BAD, ist zu einem großen Teil außen ziemlich lila und handelt unter anderem von einem Dalmatinerzwergpony in Turnschuhen.

OWUL wird weiterhin am ersten Donnerstag des Monats in der Z-Bar in Berlin-Mitte stattfinden.  Zur Herbsteröffnung ist BASTIAN MAYERHOFER mit von der Party: 7.9.2017, ab 20 Uhr Z-Bar Berlin. Der Eintritt bleibt frei.

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Lange Nacht der Subkultur im Periplaneta Literaturcafé

Thomas Manegold bei der Langen Nacht der Subkultur

Überdacht, falls es donnert. Und wohltemperiert, falls es zu heiß ist. Auch das Bier ist kalt. Wir sind gerüstet für unsere nächste Subkultur Nacht.

Am Freitag den 23. Juni 2017 präsentieren Thomas Manegold, Michael Schweßinger, Jan Philipp Kabasci, Alisha und Laura-Marie Schulz Literatur abseits des Mainstreams. Für die Musik ist der exzellente Singer/ Songwriter Conor Kilkelly zuständig.

Los gehts um 20 Uhr, der Eintritt ist frei, man zahlt, um zu gehen.

Die Edition Subkultur veröffentlicht Independent-Literatur und Musik. Zwischen subtil und subversiv ist alles dabei – witzig, schräg und jenseits jener Schubladen, in die man „Szeneliteratur“ so gerne einsortiert.

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