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21.04.: Micha El Goehre live @ Periplaneta

Für den Samstag 21.04.2018 bitte den Vorverkauf nutzen!

Micha El-Goehre gibt sich die Ehre. Als HEADLINER unseres „VERLAGE BESUCHEN“ Samstages 2018 im Periplaneta Literaturcafé zu Berlin. Kommet zahlreich und nutzet den Vorverlauf, da die Anzahl der Plätze quadratmeterbedingt begrenzt ist.

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Lesen für Bier am #Indiebookday

Lesen für Bier am Indiebookday

Für uns bei Periplaneta ist ja quasi jeden Tag „Indiebookday“

… aber am 24.03.18 wird das unabhängige Buch in ganz Deutschland gefeiert. Wenn Du Dich an der Indiebookday-Aktion beteiligen möchtest, dann gehe am 24.03. in einen Buchladen Deiner Wahl (zum Beispiel ab 11 Uhr zu uns ins Periplaneta Literaturcafé)  und kauf Dir ein Buch, das Dich interessiert. Wichtig ist nur: Es sollte aus einem unabhängigen/kleinen/Indie-Verlag stammen. Danach postest Du ein Foto des Covers, des Buches, oder Dich mit dem Buch (oder wie Du möchtest) in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat, Vero, Pinterest …) oder einem Blog Deiner Wahl mit dem Hashtag #‎indiebookday. Es gibt auch eine Facebookseite, auf der Du Deine Bilder posten kannst. Lesen für Bier am #Indiebookday weiterlesen

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Kindchenschema

Oder: Ich kann nichts dafür, es ist mein Brutpflegemechanismus.

Ruckartiges Stehenbleiben, aufgerissene Augen, entzücktes Aufkreischen: „Oooh süüüüß!“ Während ich noch wie berauscht dem flauschigen Welpen hinterherblicke, der da gerade um die Ecke biegt, ernte ich meistens genervte Blicke von meiner Begleitung. Sobald das kleine Fellknäuel dann aus meinem Sichtfeld entschwunden ist, erwache ich aus einer Art Trance, senke meine Stimmlage um ein paar Oktaven, und ärgere mich, mal wieder die Kontrolle (und ein Stück meiner Würde) verloren zu haben. Was haben nur diese schlappohrigen, kurzbeinigen Wesen an sich, dass ich mich regelmäßig selbst vergesse und in der Öffentlichkeit blamiere? Das gleiche Spiel erlebe ich bei Freundinnen auch, allerdings vor allem beim Anblick weniger haariger Kreaturen: Babys und Kleinkinder. Die beeindrucken mich zwar nicht so wie Welpen, aber lassen mich doch nicht vollständig kalt – zumindest solange sie keine Geräusche von sich geben oder diverse Körperflüssigkeiten absondern.

Um meinen augenrollenden Freunden zu beweisen, dass es sich bei einem Ausbruch dieser Art um einen Automatismus handelt, dem ich und andere machtlos unterliegen, recherchiere ich im Bereich Tier- und Menschenkinder. Ich stoße auf den Begriff des Kindchenschemas. Dabei handelt es sich um bestimmte Proportionen und Züge eines Kindergesichts, die bei Erwachsenen als Schlüsselreiz wirken und einen Brutpflegemechanismus auslösen. Dazu gehören zum Beispiel große Augen, eine hohe Stirn, ein runder Umriss des Kopfs – ein Babyface eben. Interessanterweise lässt sich dieser Mechanismus laut dem Magazin Spektrum der Wissenschaft auch auf Tiere übertragen, die eben diese Merkmale aufweisen. So löse eine Wüstenspringmaus mehr Sympathie aus als ein Feldhase, ein Mops eher als ein Jagdhund, ja sogar ein Rotkehlchen wecke aufgrund des Kindchenschemas stärkere Zuneigung und Schutzinstinkte als eine Krähe.

Es ist also tatsächlich ein Urinstinkt, meine erste Natur sozusagen, die mich beim Anblick eines Welpen überwältigt. Das erklärt natürlich auch, warum diese Reaktion eher bei Frauen, die in der Evolution nun mal direkt für die Brutpflege verantwortlich waren, als bei Männern ausgelöst wird. Allerdings, das ergeben meine Recherchen, gibt es unter Forschern die Meinung, dass das Kindchenschema auch einen Einfluss auf die Attraktivität einer Frau hat. Kleines Kinn, große Augen, hohe Stirn – die Merkmale, die ein Kindergesicht ausmachen, wurden an einer erwachsenen Frau von den meisten Testpersonen als besonders attraktiv empfunden. Als Prototyp dieses Babyface gilt zum Beispiel Brigitte Bardot.

Ziemlich gruselig, wenn man mal darüber nachdenkt. Wenn ein Mann also auf der Straße einer Frau mit kindlichem Gesicht hinterherschaut und ich einem Welpen, dann handelt es sich im Grunde um den gleichen Instinkt. Mit unterschiedlichen Absichten. Hoffentlich.

Die Vorteile der Niedlichkeit reichen jedoch noch viel weiter. Die Marketingbranche zum Beispiel nutzt das Schema gnadenlos aus und lässt sogar Autos, die eher von Frauen gekauft werden sollen, mit den entsprechenden Elementen im Design versehen (wer schon mal in die großen Augen eines Twingo oder in das Duckface einer Ente geschaut hat, weiß, was gemeint ist).

Dass auch sicherlich Buchcover nicht von dieser Verkaufsstrategie verschont bleiben, ist anzunehmen. Doch laut dem Zeitmagazin sind in den letzten Jahren eher leere Stühle und einsame Frauen in der Landschaft als emotionale Reize bei der Covergestaltung beliebt gewesen.

Einsamkeit des Hurenkindes

Mit dem Vorteil des Kindchenschemas, allerdings in einer eher sprachlichen Art und Weise, beschäftigt sich auch Matthias Niklas in seinem Beitrag in der neuen Vision & Wahn Anthologie „Die Einsamkeit des Hurenkindes“. In diesem erklärt der Lesebühnenautor die Verniedlichungsform, den sogenannten Diminutiv, auch noch zur Lösung des ewig diskutierten Gender-Problems in der deutschen Sprache. Warum eigentlich nicht gleich mit Kindchenschema die Welt retten? Denn wie der Autor so schön schlussfolgert:

Ein Männchen des Volkes wird bestimmt nicht so leicht Diktator wie ein Mann des Volkes, ein Äusländerlein macht einem patriotischen Europäerle nicht ganz so viel Angst, und vielleicht kriegen wir so sogar leichter ein Rüstungsexporteurchen hinter Gittern.

Vanessa Franke

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Über Macken, Tarantino und das Geldverdienen

Ein Interview mit Marien Loha.

Auf dem Cover zu dem neuen Roman von Marien Loha ist auf lila Hintergrund ein blauäugiges Dalmatiner-Zwergpony zu sehen, das gerade durch eine Blutpfütze gelaufen ist. Reichlich schräg ist das. Waren da etwa Drogen im Spiel?!
Gewissermaßen ja, denn „Baking Bad – In roten Pfützen spielt man nicht“ ist eine Verbrechersyndikatsgeschichtenparodie mit einem hohen Anteil an bewusstseinsverändernden Substanzen – natürlich rein literarisch gesehen. In dem tarantinoesken Thriller wird der unbedarfte Eddy durch seltsame Zufälle zum Leibkonditor eines Drogenring-Bosses, der wiederum ein Faible für die Farbe Lila, Kuchen und ein ungewöhnliches Haustier hat. Wie – um alles in der Welt – kommt man denn auf so was?! Also haben wir uns mit Marien Loha über seinen zweiten Roman unterhalten.

Marien Loha is baking bad - periplaneta

Was hat Dein Buch mit der Fernsehserie „Breaking Bad“ zu tun?
Marien: Es geht zwar um Drogen und um einen Typ, der eher zufällig in das Milieu rutscht, doch der Titel entstand lange nach der Fertigstellung des Buches. Aber tatsächlich hat mich die Serie zu den Kapitelvorschauen inspiriert. Wie in der Serie gibt es auch hier Vorschausequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven, die erst mal einen ‚Hä?!?‘-Effekt auslösen und später hoffentlich ein ‚Ach, das war damit gemeint‘. Ich mache dem Leser die Deutung allerdings wesentlich schwerer.

Wir mussten beim Lesen dieser schrägen Geschichte öfters an Tarantino-Filme denken. Wurdest Du von seinem Stil inspiriert?
Marien: Auf jeden Fall! Auch stark von Guy Ritchie und generell von Filmen dieser Art. Mein Ziel war es, einen Gangsterfilm als Buch zu machen. Aber die Grundidee zur Anfangsszene und der Spitzname des Gangsterbosses ‚Die dicke lila Tunte‘ stammen aus einem kruden Traum.

Deine Charaktere haben alle irgendeine Macke und sind (egal ob gut oder böse) vielleicht gerade deswegen auf eine seltsame Art sympathisch. Eddy stottert, Lin hat eine Putzneurose, Monto glaubt, er sei ein Untoter. Was ist denn Deine persönliche Macke?
Marien: Ich habe keine so gravierende, doch die kleinen sind unzählbar 😉

Marien LohaMit welcher der Figuren würdest Du gerne einen Tag verbringen und warum?
Marien: Gute Frage … Mit Monto. Ich finde seine Geisteskrankheit am interessantesten (die gibt es übrigens wirklich).

An welchen Orten kommen Dir die besten Ideen fürs Schreiben?
Marien: Ideen kommen mir überall und das Handy zum Notizenmachen darf nie weit weg sein. Die Ideen, die ich auf dem Klo bekomme, nenne ich übrigens liebevoll „Scheißideen“.

Kannst Du mittlerweile von der Kunst leben oder womit verdienst Du sonst deinen Lebensunterhalt?
Marien: Da bekomme ich ja fast eine Lachsynkope (Ohnmacht vom Lachen)  🙂
Nein, ich kann davon nicht leben, aber zugegebenermaßen setzte ich darauf auch keine Priorität. Sicherlich kann man auch als Independent-Autor mit sehr vielen Auftritten und Aufwand das finanziell stemmen, aber das würde mir den Spaß an der Sache nehmen.
Meinen Lebensunterhalt verdiene ich mit IT-Administration für Firmen. Bei meinem sparsamen Lebensstil kann ich davon ganz gut leben, ohne 40 Stunden die Woche buckeln zu müssen.

Marien Loha by Gert Schober

Du hast aber auch eine eigene Lesebühne: OWUL. Was unterscheidet sie von den vielen anderen Lesebühnen, die es in Berlin gibt?
Marien: Ohne Scham kann ich behaupten, dass wir facettenreicher sind, was die Texe angeht (da kann auch mal ein trauriger Text einem lustigen folgen), wir zeigen viel mittels Beamer, wir sind politischer und haben eine interaktive Runde. Bei dem OWULrakel dürfen unsere Zuschauer Fragen aufschreiben, die sie schon immer mal beantwortet haben wollten und wir improvisieren bei den Antworten. Und natürlich sind wir schöner.

Ist ein dritter Roman schon in Planung?
Marien: Definiere ‚in Planung‘ ^^ Also Ideen habe ich für viele Bücher. Doch das wird noch dauern und ich arbeite da noch gar nicht dran. Jetzt wird erstmal Baking Bad in Umlauf gebracht, dann verfilmt, dann wird das ganze Geld versoffen, dann Entzug in einer Promiklinik – und dann sehen wir weiter.

Vielen Dank, Marien. Quentin Tarantino macht leider erstmal was anderes. Möge dennoch das Zwergpony mit Dir sein!

Das Interview führte Vanessa Franke.

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Die verbotenen Bücher

Installation auf der documenta erinnert an vergangene und aktuelle Zensur.

Was haben die Bibel und Harry Potter gemeinsam? Beide Bücher waren einmal verboten oder zumindest der Zensur unterworfen – und sind es auch heute noch an bestimmten Orten der Welt. Deshalb sind sie zwei der über fünfzigtausend verbotenen Bücher, welche die argentinische Künstlerin Marta Minujín in ihrer Installation „The Parthenon of Books“ derzeit auf der documenta in Kassel ausstellt. Die documenta ist eine der weltweit bedeutendsten Ausstellungsreihen für zeitgenössische Kunst, die alle fünf Jahre stattfindet. Austragungsort ist dieses Jahr vom 10. Juni bis zum 17. September wie immer Kassel und bis zum 16. Juli zusätzlich Athen.

Die Argentinierin Minujín hat in diesem Rahmen ein 70 Meter langes, 30 Meter breites und 20 Meter hohes Monument nach dem Vorbild des Parthenon-Tempels auf der Akropolis in Athen geschaffen, konstruiert aus einem Metallgerüst und behängt mit einem in Plastik eingeschweißten Bücher-Mosaik, das vor allem durch Spenden von Verlagen zusammenkam. Unter zahlreichen politischen Schriften befinden sich Werke wie Bret Easton Ellis’ American Psycho, Vladimir Nabokovs Lolita, Kinderbücher wie Tom Sawyer sowie die Grimm’schen Märchen – die Weinflasche in Rotkäppchens Präsentkorb für die Großmutter war einer kalifornischen Behörde ein Dorn im Auge. Harry Potter ist übrigens deshalb unter den verbotenen Büchern, weil Eltern in den USA erfolgreich Einspruch dagegen erhoben, dass die Buchreihe in die Schulbibliotheken aufgenommen wird. Die Vorwürfe lauteten dabei unter anderem: Gewalt, Okkultismus, Satanismus, anti-familiäre Tendenzen und Homosexualität (wussten die damals etwa schon von Dumbledore und Grindelwald?!).

Das „Parthenon der Bücher“ – ursprünglich ein ästhetisches und politisches Symbol der ersten Demokratie – steht auf dem Kasseler Friedrichsplatz, auf dem 1933 von den Nazis rund 2000 Bücher verbrannt wurden. Übrigens mitnichten ein rein historisches Vorgehen, wie unter anderem die Harry Potter-Bücherverbrennungen im Jahr 2006 in Moskau und in den USA, oder die Verbrennung der homoerotischen Lyrik des arabischen Dichters Abu Nuwas durch das ägyptische Kulturministerium 2001, beweisen. An solche geschichtlichen sowie hochaktuellen Angriffe auf die Demokratie und die künstlerische Freiheit soll das Kunstwerk erinnern.

Marta Minujín lebte selbst jahrelang in einem Staat voller Zensur und Unterdrückung, nämlich in der argentinischen Militärdiktatur von 1976 bis ’83, und will nun mit ihrer Kunst die Demokratie fördern. Mit ihrer Installation setzt sie ein beeindruckendes Symbol und Mahnmal zugleich. Die Freiheit des Denkens und der Kunst gilt es zu wahren und zu verteidigen, denn sie ist nicht und war nie selbstverständlich gegeben, scheint das „Parthenon der Bücher“ auszusagen.

„Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen“, schreibt der Bühnenpoet Lucas Fassnacht im Bezug auf die Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten und zitiert damit einen Satz von Heinrich Heine aus dem Jahr 1823, der sich ein Jahrhundert später bewahrheiten sollte. In seinem Text Feuer und Sprache behandelt Fassnacht die beiden Elemente, die den Menschen seit Anbeginn seiner Zeit ausmachen, mit denen Bücher geschrieben und vernichtet, Kriege geführt und beendet werden können:

FR. 27.10.2017 ab 20 h @ Periplaneta Literaturcafé Berlin: LUCAS FASSNACHT: "FEUER & SPRACHE" LIVE
FR. 27.10.2017 ab 20 h @ Periplaneta Literaturcafé Berlin: LUCAS FASSNACHT „FEUER & SPRACHE“ LIVE

„Feuer und Sprache. Rivalen sind sie, im stetigen Wettstreit befindlich. Wie das Wasser das Feuer zu löschen vermag, so kühlt die Sprache das entbrannte Gemüt. Wo das Feuer hingegen herrscht, verlernen die Menschen zu sprechen.“

Mehr reflektierte Gesellschaftskritik und durchdachte sowie humorvolle Wortkunst gibt es nachzulesen in der gleichnamigen Sammlung von Fassnachts Bühnentexten, erschienen im September 2017 bei Periplaneta.

Vanessa Franke

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Wir feiern rein und wieder raus

periplaneta team 10 jahre

Periplaneta wird 10 Jahre alt.

Es war nicht immer leicht … ist natürlich Quatsch. Leicht war es nie. Manchmal hatte die Unmöglichkeit Risse bekommen … Aber wir haben nie daran gezweifelt, dass es einmal soweit kommt. Gut, die ersten Jahre war es jugendlicher Leichtsinn, daran zu glauben. Später wurde es Passion, dann Trotz, dann Verzweiflung … und letztendlich haben wir es uns und euch mit eisernem, unbeugsamen  W… (den Rest dieses Abschnittes haben wir als Politikerrede in ein Krisengebiet verkauft, wir müssen auch von irgendwas leben).

Stand auf der Mainzer Messe, Mai 2009
Stand auf der Mainzer Messe, Mai 2009

Irgendwann zwischen Betriebsprüfung und VG-Wort-Urteil war es dann freudige, euphorisierende Gewissheit, dass wir das sind, was wir immer wollten: Ein unabhängiger Kulturbetrieb, der sich etabliert hat, sich selbst trägt und dessen Veranstaltungen und Werke sich stetig wachsender Beliebtheit erfreuen. Inzwischen haben wir über zweihundert Werke veröffentlicht, und (Tusch!!) im Herbst werden wir zehn Jahre alt. In Anbetracht der Turbulenzen, die der „Buchmarkt“ und unser Standort Berlin in diesen Jahren ausgesetzt waren, ist das echt ein Wunder!

Wir werden diesen Sieben-Meilenstein deshalb auch sehr ausgiebig befeiern. Zunächst stehen unsere Hamsterwochen ins Haus. Vom 1. August bis 31. August bieten wir im Rahmen unserer Öffnungszeiten wieder Remittenten, Restauflagen, Ansichtsexemplare und Lagerüberschüsse zu unverschämt günstigen Preisen an. Das Angebot wird umfangreicher ausfallen als in den Vorjahren.

Ab September stehen dann diverse Jubiläumsveranstaltungen an, unter anderem eine offizielle Geburtstagsfeier und auch eine weitere MUNDWERK-SPOKEN-WORD-GALA in Friedrichshain. Und wir werden in allen Editionen ab September wieder vermehrt neue Bücher veröffentlichen. Auch eine neue Vision und Wahn Anthologie ist in Arbeit.

Wir wachsen auch innerlich an diesem Jubiläum, denn wir werden uns ein bisschen vergrößern, weil wir dringend, neben den öffentlichen Räumen, mehr Lager- und Arbeitsplatz brauchen, um ungestört die nächsten zehn Jahre anzugehen.

Unseren Fans und Leserinnen und Lesern und Zuhörerinnen und Zuhörern sagen wir aber schon mal: Danke!