Veröffentlicht am

Wider die Masse

Edition Subkultur

Die erste SUBKULTUR ANTHOLOGIE ist da.

Am 8. Mai erschien “Wider die Masse”, unsere erste Edition-Subkultur-Anthologie mit Texten von 20 Autorinnen und Autoren über die Zeiten vor, während und nach Corona. Der Erscheinungstermin hatte dann auch etwas Bedeutsames, denn dieses Buch war gleichzeitig auch das erste Periplaneta-Buch nach dem Weltuntergang, also durchaus auch für uns ein Tag der Befreiung. Seitdem haben wir für uns festgelegt, dass wir weitermachen. Entgegen aller Vorzeichen und gegen jedwede Vernunft.

Schon im Vorfeld hat das von AKU! gemalte Cover für Aufsehen und Irritationen gesorgt. Dabei zeigt es nur die Perspektive eines Künstlers. Wertungsfrei und mit vielen Deutungsmöglichkeiten. Die Idee ist zu einer Zeit entstanden, als noch niemand über Masken geredet hat. “Wider die Masse” ist auch der Titel der von den Subkultur-Autoren gestalteten Kolumne auf www.edition.subkultur.de.

ToM liest sein Vorwort für die Anthologie “Wider die Masse”
Veröffentlicht am

Wir machen kurz mal zu.

Periplaneta Literaturcafé bei Nacht.

Das Periplaneta Literaturcafé macht erst einmal zu. Ab 13. Mai wird, neben dem Veranstaltungsbetrieb, nun auch der Buchverkauf vor Ort eingestellt. Wir sind zwar immer noch da, haben aber für den Kundenbetrieb nicht geöffnet.
Der Verlags- und Auslieferungsbetrieb ist davon ausdrücklich nicht betroffen. Ihr könnt in den Shops einkaufen und wir liefern aus. Wir können nur im Moment, aus personellen und persönlichen Gründen, keine regelmäßigen Öffnungszeiten gewährleisten, wir müssen Besorgungen machen etc. pp.

Also keine Angst. Wenn aus Corona in den nächsten Tagen keine Alieninvasion, kein Volksaufstand und kein Weltkrieg wird, sehen uns bald wieder. Und wenn dem Senat nicht noch was Originelles einfällt, kommen wir auch mit einer wöchentlichen Veranstaltung und neuen Öffnungszeiten.

Veröffentlicht am

Der beste Werbeclip in diesen Zeiten

Periplaneta in Zeiten von Corona. Zu dritt.

Periplaneta und Corona

Wir haben sehr schwere Wochen hinter uns: Nachdem wir Monate intensiver Arbeit in unseren Stand auf der Leipziger Buchmessse 2020 gesteckt haben, wurde sie kurzfristig abgesagt. Während wir noch mit der Rückabwicklung aller Termine, Aufträge, Buchungen und Lesungen beschäftigt waren, ging der Shut Down los. Keine Veranstaltungen mehr im Literaturcafé, dann die Kontaktsperre. Erst Homeoffice, dann Kurzarbeit für die Mitarbeiter und die Einnahmen, die wir sonst über Getränke, Veranstaltungen und Buchverkauf erzielten, brachen total weg. Nicht nur unser zweijähriger „Chef“, der weder in die Kita noch auf einen Spielplatz darf, verstand die Welt nicht mehr. Mit Kind auf dem Arm versuchen wir seitdem, zu retten, was zu retten ist.

Es ist ja nicht so, dass, nur weil draußen nichts mehr geht, man die Hände in den Schoß legen kann. Im Gegenteil. Dieses Strampeln im Leerlauf macht aber mürbe.

Dann befreite auch noch Amazon seine Lagerkapazitäten, um mehr Platz für „Waren des täglichen Bedarfs“ zu haben. Bücher gehören da nicht dazu. Noch immer sind Titel von uns und vielen anderen Verlagen dort nicht lieferbar. Finanziell ist diese Zeit eine echte Herausforderung.

Aber wir haben gute Chancen, dass wir Corona überstehen werden. Denn teilweise hat das, was wir angestoßen haben, funktioniert. Wir hatten bei den Berlin-internen Zuschussanträgen das Glück, nicht zu spät dran zu sein. Und wir haben bibliophile Unterstützer, die uns mit einer Spende supporten oder extra prallgefüllte Bücherpakete bei uns im Shop kaufen. Vielen, vielen Dank dafür!

Auch Autoren haben gerade einen schweren Stand: Lesungen finden nicht statt, Bücher werden nicht verkauft, im Internet buhlt eine wilde Horde von Literaten um Aufmerksamkeit für ihre Online-Lesungen. Und trotzdem haben einige unserer Periplanetaner Zeit und Muse gefunden, sich unter der Regie von Mark Uriona (Kameradist und Autor von „Lämmels Syndrom“) zu einem Gemeinschaftswerk zusammenzufinden. Das Ergebnis finden wir grandios! Nicht nur, weil es uns ehrt. Auch, weil es eine Ode an das Lesen und das Schreiben ist, die unter die Haut geht.

Lieben Dank an alle, es ist wirklich sehenswert geworden.

Von und mit: Michael Schöpf, Bella Bender, Hank Zerbolesch, André Ziegenmeyer, Martin Riemer, Laander Karuso, Daniel Marschall, Eberhard Kleinschmidt, Marion Alexa Müller, Thommi Baake, Katja Angenent, Falk Fatal, David Jonathan, C.C. Holister, Florian Langbein, Stefan Göbels und Mark Uriona

Veröffentlicht am

LovelyBooks-Leserunde mit Bella Bender

Periplaneta stellt 20 E-Books zur Verfügung.

Periplaneta und die Autorin Bella Bender veranstalten eine LovelyBooks-Leserunde zum Kurzgeschichtenband „Die artgerechte Haltung von Gedanken“. 20 Teilnehmer haben noch bis zum 17.04. die Chance, ein eBook (epub oder mobi) zu gewinnen. Die Leserunde findet auf dem Portal lovelybooks.de statt. Am Gewinnspiel teilnehmen können Interessierte unter folgendem Link.
Nach der Verlosung der E-Books beginnt die Leserunde, bei der im Internetforum über das Buch diskutiert werden kann. Der besondere Reiz der Teilnahme ergibt sich aus der Möglichkeit, der Autorin direkt Fragen stellen zu können und in einen Gedankenaustausch zu treten. Mitgelesen werden kann auch spontan zu einem späteren Zeitpunkt – die Leserunde dauert etwa einen Monat.

Veröffentlicht am

Christian Schmitz liest aus “Taxidriver” :-)

Es gibt Menschen, die wegen der Krise doppelt angearscht sind. Wenn sie beispielsweise zwei Berufe haben, die bei Ausgangssperren nicht gebraucht werden. Im Falle von Christian Schmitz sind das Vorleser und Taxifahrer.

Hier nun die Online Lesung aus seinem Werk: “Der Fuchsflüsterer vom Zeltingerplatz”. Geschichten aus einer Zeit, wo man noch frei rumlaufen und beige Fahrzeuge anhalten konnte. Die Älteren unter euch werden sich erinnern.