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Der Tag, an dem Conny Kramer wie durch ein Wunder überlebte

Skyline of Essen by J. Weber

Am 08.03.2021 erscheint Jürgen Pönns Roman-Debüt in der Edition Subkultur.

Also WIR hatten sehr viel Spaß. Und ich denke, dass ich da auch ungefragt im Namen von Lektorin Laura sprechen kann. Jürgen Pönn ist so etwas wie ein Glücksgriff für einen Verlag. Denn er kann schreiben und er hat viel erlebt. Diese Kombination ist seltener, als man meinen mag, denn die meisten, die viel erlebt haben, haben es in einer Art erlebt, dass sie halt nicht mehr … egal, jedenfalls ist das hier ein amtlicher Ruhrpott-Roadmovie. Die Handlung könnte zwar rein theoretische überall … nein, könnte sie nicht. Schon der Titel ist eine Hommage an Essen. Er bezieht sich auf einen Schlager von Juliane Werding aus dem Jahr 1972, der den Drogentod eines Essener Straßenmusikers thematisiert.

Vier alte Freunde treffen sich, weil der fünfte im Bunde sich totgelacht hat. Natürlich volltrunken. Und natürlich werden die alten Geschichten wieder aufgewärmt. Letztendlich geht es um die vier großen Fs im Leben: Früher, Frieden und Freundschaft. Und um das Ruhrgebiet. Danke an Julian Weber für das Cover und an Jürgen Pönn, dass er dieses phänomenale Werk uns anvertraut hat.

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Neue Bücher in der Edition Subkultur

Grünes BobbyCar am Taxistand

Die Pageturner* für diesen Frühling!

So langsam kommt schwung in unsere keimfreie Bude! In der Edition Subkultur sind mit leichter Verspätung die ersten Druckfreigaben an die Druckerei gegangen. Im März 2021 erscheint Jürgen Pönns Roman “Der Tag an dem Conny Kramer wie durch ein Wunder überlebte”. Ein wunderbares Buch über Freundschaft, Alkoholismus und den Tod. Und über das Ruhrgebiet … Von Mikis Wesensbitter und Falk Fatal werden im Frühling ebenfalls noch neue Bücher erscheinen. Aber noch davor, quasi als Opener 2021 erscheint das zweite Buch von unserem philosophierenden Taxifahrer Christian Schmitz. Es heißt “Benzin im Wischwasser”. Weil es gerade schwierig ist , ein Taxi zu fotografieren, hat uns Konstantin sein Auto freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Freut euch drauf.

*Pageturner: moderne Bezeichnung für ein spannendes Buch … Es gibt so Worte im Marketingsprech, die man schon immer mal verwenden wollte.

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Neuer Internetanschluss!

Netzwerk2014

Wegen Anbieterwechsels vielleicht DSL und Telefonie kurzzeitig gestört!

Klar mit Ausrufezeichen! Denn wir hatten zu Beginn der Pandemie unserem langjährigen Internet- und Telefonanbieter vorausschauend gekündigt und binden uns nun, bekloppt wie wir sind, so etwas hyperschnelles mit Mindestlaufzeit ans Bein, sodass wir jetzt wieder zwei Jahre weitermachen müssen … Schnäppchenfalle 🙂
Außerdem ist das Foto da oben schon ein bisschen älter, denn unser Tor zur Welt ist, so habe ich gerade festgestellt, noch eine ARCOR Starterbox gewesen (Baujahr ca. 2000, letztes Mal vom Stromnetz gegangen 2007, seitdem durchgelaufen. Dieses, nunmehr leicht gelbe Gerät hatte uns, zusammen mit einer ollen FritzBox, zuverlässigst 16 000er DSL in unsere Hallen gepumpt. Dieser Tarif hat locker gereicht …. weil wir noch separates ISDN in unserem Hauptquartier hatten und … eine sehr tolle Auerswald ISDN-Anlage, die uns Telefonieren ohne Internet ermöglichte. Wie sowas möglich ist? Fragt eure Eltern… O.K., fragt eure Großeltern.
Ich musste mir jedenfalls eine FFP2 Maske aufsetzen, um unbeschadet in jenem Eck unseres Cafés die alten Bauteile zu entfernen, denn auf ihnen lag der Staub von über 10 Jahren. So lange war alles gut gewesen. Doch dickeres Internet bekommt man eben nur, wenn man sich von seinem ISDN-Festnetz verabschiedet. Wir bekommen jetzt ungefähr 8x schnelleres Internet. Mesh-Wlan und den ganzen heißen Scheiß, den man braucht, um in HD Streamen zu können. Oder eben mehrstündige Videos hochzuladen … ohne Schlafsack.

Falls also in den nächsten Tagen besetzt sein sollte, schickt uns einfach eine Mail an hq@periplaneta.com. Die Chefin sitzt nämlich im (Lachanfall) Homeoffice, bis hier alles wieder geht. Ich zieh jetzt mal den Stecker.

Eure IT-Fachkraft

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TresenLesen wird VideoPodcast

Freitag Tresen Lesen Periplaneta

Ende März ist es soweit. Wir werden ein eigenes Video-Format einführen und wir werden versuchen, wirklich einmal im Monat eine neue Folge zu kredenzen. TresenLesen kommt sozusagen ins Fernsehen. Wir werden vorlesen, Gäste einladen (so wir dürfen) , sie abfüllen (so sie wollen), Videobeiträge aus der Ferne sehen und Texte hören. Das Besondere ist, wir werden ein Konzept haben, dem diese Pandemie und der Wahlkampf und das Wetter egal sein können. Es wird funktionieren, egal, wieviele Menschen uns beim Eskal… Produzieren an den Freitagen zuschauen dürfen. Wir freuen uns sehr darauf.

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Es geht bergauf. Wir fahren auf Sicht.

Unser neuer Mitarbeiter

Periplaneta im Januar 2021.

Manchmal fragen wir uns auch, wo die Zeit hin ist und was wir eigentlich den ganzen Tag machen. Steine im Weg, Knüppel zwischen den Beinen. Notbetreuung. FFP2. Warum ist die Cola abgelaufen? Kommt die Novemberhilfe? Wieso hat die Druckerei so unverschämt lange Lieferzeiten? Warum braucht ein Buch im Januar 14 Tage innerhalb Deutschlands? Wieso sind mal wieder Bücher von uns als nicht lieferbar deklariert? Wen soll ich 2021 eigentlich wählen? …

Weil wir auf diese Fragen keine Antworten haben, haben wir wieder Dinge gemacht, mit denen wir uns auskennen:

Auf Amazon.de sind jetzt all unsere Bücher wieder zu vernünftigen Lieferzeiten zu haben.
Gleich drei neue Subkultur Bücher befinden sich gerade unmittelbar vor den Toren der Druckerei (weil das heutzutage ein Kraftakt ist, finden wir “Druckvorstufe” als Bezeichnung viel zu harmlos 🙂 ). Neben den längst überfälligen Nachfolgern der Debütwerke von Falk Fatal und Christian Schmitz haben wir einen extrem coolen, tragikkomischen Roman am Start. Auch “Sarggrafiker” Julian Weber ist wieder mit im Boot. In Kürze werden unsere Patreons schon einmal seine Entwürfe bewundern können.

Und: Es wird ein Tresenlesen TV-Format geben, das erhalten bleiben wird, egal welche Inzidenz gerade gilt und egal, wer König von Deutschland werden wird.

Es läuft also bei uns. Wir bleiben mutig und leichtsinnig und am Ende der Stolperstrecke ist ein Weg zu sehen …