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Verkaufsoffener Sonntag bei Periplaneta

Weihnachten

Noch nicht alle Geschenke zusammen oder einfach keine Lust mehr auf Weihnachtsliederbeschallung? Dann kommt doch am Sonntag, den 09. Dezember, bei uns im Literaturcafé vorbei.

Wir haben Spezial-Winter-Getränke
und Spezial-Weihnachtsgeschenke!

Ab 14.00 Uhr könnt ihr in entspannter Atmosphäre Winterbier, Ingwertee, Glühwein und Kaffee genießen und zauberhafte Bücher shoppen. Und für all jene, die sich nicht entscheiden können, haben wir auch noch Buch-Wundertüten.

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Wer darf in Gary Flanells Bart überwintern?

Angst vor blauem Himmel (c) Periplaneta

Nach „Stuntman unter Wasser“ ist nun Gary Flanells zweiter Erzählband „Angst vor blauem Himmel“ erschienen. Zu diesem Anlass hat er mit Swantje Niemann über Musik,  Lieblingszitate, Winterschläfercastings und „gepflegten Anarchismus“ gesprochen. Wer darf in Gary Flanells Bart überwintern? weiterlesen

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Das Problem ist der Mensch.

Interview mit Hank Zerbolesch.

„RAW“ ist literarischer Rap: Schonungslos, direkt und ehrlich. Genau so, wie wir Hank Zerbolesch schon in seinen vorherigen Werken kennengelernt haben. Sehr bildgewaltig und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, schreibt er Geschichten, die von Eskalation, Rebellion, Gewalt und Drogenmissbrauch handeln. Warum schreibt man über so etwas? Und wie fühlt man sich dabei? Darüber und was seiner Meinung nach das größte Problem der heutigen Gesellschaft ist, haben wir uns mit dem Autor unterhalten.

Warum tun Menschen, was sie tun?

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Periplaneta auf der Buch Berlin 2019

Buchmesse Berlin

Periplaneta auf der 5. Berliner Buchmesse

Am 24. und 25. November 2018 öffnet die Buch Berlin wieder ihre Türen. Und Periplaneta ist wieder mit dabei. Am Stand 97 präsentieren wir unsere Novitäten aus unseren unterschiedlichen Editionen. Als Highlight wird am Sonntag Ralph Mönius seinen Roman „Grimmatorium“ vorstellen:
13.20 Uhr Uhr: Grimmatorium-Lesung

Außerdem werden folgende Autoren zum Signieren am Stand sein:

Samstag, 24.11.2018
Henrik LodeLaotse im Schlaraffenland“ – 12.00 bis 13.00 Uhr
Jesko HabertTiefsommer“ – 14.00 bis 15.00 Uhr
Gary FlanellAngst vor blauem Himmel“ – 16.00 bis 17.00 Uhr

Sonntag, 25.11.2018
Ava SergeevaIch bin Merkur“ – 12.00 bis 14.00 Uhr
Ralph MöniusGrimmatorium“ – 14.00 bis 15.00 Uhr
Robert RescueDas ist alles 1:1 erfunden“ – 15.00 bis 16.00 Uhr
Thomas ManegoldHeimathiebe“ – 16.00 bis 18.00 Uhr

Die Buch Berlin 2019 findet im Mercure Hotel MOA Berlin in der Stephanstraße 41 zu Berlin satt. Der Eintritt kostet 8,- EUR (erm. 4)

Buch Berlin Tagung: Expertenvorträge und Workshops
Am 23. November findet die Buch Berlin Tagung statt mit einem Fachprogramm für Autoren und Verleger. Die Periplanetanerinnen Marion Alexa Müller und Sarah Strehle werden zwei Vorträge halten:
10.00 – 10.45 Uhr: Sarah Strehle – Basics zum Lektorat
12.45 – 13.30 Uhr: Marion Alexa Müller – Rechtliche Fallstricke aus der Verlagspraxis

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Das war Halloween 2018

Kürbis sein für eine Nacht

Wen sieht man so spät des Nachts durch Berlin
gestikulierend labern und dancen?
Es sind die Kinder, die sich wimmernd und frierend
krümmen im Donner der Flatulenzen,
von gelantinegetriebenen Winden des Grauens,
auf Resten kindlicher Darmflorapleiten,
als logische Folge exzessiven Verdauens
längst abgelaufener Süßsaurigkeiten.

Und ein paar Dichter und denkende Wesen
an einem süßsaurigkeitsbefreiten Thresen.

Es gab Süßes und Saures, Gruseliges und Lustiges, Absurdes und Psychothrilliges am 31. Oktober 2018 bei uns. Im mehr als vollen Café präsentierten Thomas Manegold, Sascha Dinse und Sarah Strehle Gedichte, Lovecraft und Schauergeschichten. Quietschende-fiepsende-die-Haare-zu-Berge-stehen-lassende Sounds entlockte Caspar Pan seinem eigens gebauten Instrument „Expanderella“. Ein grandioser Abend. Und weil es so grandios war, kann man das gar nicht in schaurig-schöne Worte kleiden. Also gibts hier den visuellen Rückblick:

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Märchen: Folterschrift oder Kinderbuch?

Wald und Nebel

Märchen damals und heute…

Der goldene Oktober ist vorbei und draußen ziehen sich seit Tagen wabernde Nebelschwaden über die fast gänzlich kahlen Bäume, deren Äste wie dürre Finger hinauf zum dunkelgrauen Himmel zeigen. Der beißende Wind treibt die letzten Blätter umher und lässt die Balken knarren. Ich blicke nach draußen. Die Stimmung könnte unheimlich, gar bedrohlich wirken, doch keins der unguten Gefühle dringt zu mir vor. Ich sitze auf dem Sofa meiner Eltern. Eingewickelt in eine rote Decke, und mit einer Tasse Kakao in meiner Hand lausche ich der Stimme meiner Mutter, wie sie mir aus dem roten Buch vorliest, das seit ich denken kann die Reihen unseres weißen Bücherregals ziert. Meine Mutter senkt ihre Stimme, die Geschichte ist zuende. Doch sie kommt gar nicht erst dazu, das Buch zuzuklappen, da protestieren meine Schwester und ich, um auch noch die nächste Geschichte hören zu dürfen.

So oder so ähnlich darf man sich die Märchensonntage vorstellen, bei denen uns die Zeilen der Gebrüder Grimm wieder und wieder an Orte entführten, an denen Hexen, Prinzessinnen, tapfere Ritter und sprechende Tiere einen realen Stellenwert hatten. Wenn ich damals über den Ursprung dieses wichtigen Teils meiner Kindheit Bescheid gewusst hätte…

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