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“Ich hoffe, dass ich nie stehenbleibe“

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Thommi Baake im Interview.

Thommi Baake ist schon lange als vielseitiger Künstler unterwegs. Wenn er nicht gerade schauspielert, Musik macht oder als Entertainer auf der Bühne steht, dann schreibt er. Sein Kinderbuch ‚Verrücktisch-Fantastiolische Märchen‘ ist soeben in der Edition Drachenfliege erschienen. Wie er schreibt, was ihn inspiriert und wieso er von lebendigen Teelöffeln erzählt, erklärt er uns im Interview.

Das erste Mal, dass ich Dich gesehen habe, war in der Rolle des Wachtmeisters in einer der älteren Folgen der KiKa-Serie Schloss Einstein – und das ist immerhin gut 18 Jahre her.

Thommi: Du hast mich als Wachtmeister Kranich gesehen? Das ist ja schön! Das war teilweise sehr lustig! “Ich hoffe, dass ich nie stehenbleibe“ weiterlesen

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Düüüüüüsenzuch – Auf den Spuren vergessenen DDR-Vokabulars

Bereits der Titel von Mikis Wesensbitters Erzählungsband „Guten Morgen, du schöner Mehrzweckkomplex – Geschichten aus Ostberlin“ bereitet Leser*innen darauf vor: Zum Teil spielt der Roman in einer fremden Welt, die ihre ganz eigene Sprache hat – zumindest kommt es Nachwende-Kindern wie mir so vor.

Nach der Lektüre des Buches ich jetzt, dass Fans der entsprechenden Musikrichtung als „Heavy Metallisten“ bezeichnet wurden und Brote „Bemmen“ waren, und mir sind auch alte Bekannte wie der „D-Zug“ (wie in „Eine alte Frau ist doch kein …“) wiederbegegnet.

Allerdings habe ich mich zum ersten Mal gefragt, wofür eigentlich das „D“ steht. Leider nicht für „Düüüüüüüsenzuch“ wie Lektorin Sarah nicht ganz ernst in stilechtem Sächsisch vorschlug. Tatsächlich handelt es sich dabei um einen „Durchgangszug“, das Äquivalent eines ICE.

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Von geschälten Mandarinen und Kiwis im Kunststoffbecher

Wieso unsere Bequemlichkeit zum Verhängnis wird.

Ich nehme  zum ersten Mal seit langem meine Facebook App wieder in Betrieb. Ein paar unwichtige Benachrichtigungen später stoße ich auf ein Video. Vor mir sehe ich eine Meeresschildkröte, die auf einer Metallplatte liegt und mit benebelten, trüben Augen an der Kamera vorbeisieht. Um sie wuseln Hände und fuhrwerken mit einer Zange in ihrem Gesicht herum. Aus ihrer Nase läuft Blut. Gut acht Minuten kostet es die Tierschützer, den Einwegstrohhalm aus der Nase des Tieres zu ziehen, während mir mit jeder Sekunde übler wird.

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Rot-Grün-Schwäche im Periplaneta Literaturcafé

Matthias Niklas Vision und Wahn

Erlebnisbericht von Hilke Grabenkamp.

Die Vision und Wahn am 1. Oktober war meine erste Lesebühne im Periplaneta Literaturcafé. Laut Veranstaltungsbeschreibung erwartete mich Folgendes: Texte, Wissen, Bier und Kuchen. Wie genau das alles eine gute Kombination ergeben sollte, war mir erst mal ein Rätsel … Zunächst wunderte mich, dass einige Gäste schon weit vor geplantem Veranstaltungsbeginn im kleinen Literaturcafé in der Bornholmer Straße eintrudelten. Doch langsam wurde mir klar, dass schon der Aufbau der Bühne durch den Veranstalter ToM und die schlagfertigen Kommentare durch Sarah von der Theke äußerst amüsant und sehenswert sind.

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Angst vor der Ewigkeit?

Martin Riemer - periplaneta

In Martin Riemers Roman  „Post Mortem“ kehren die Toten zurück. Berühmte Figuren der Geschichte müssen sich in einer Welt orientieren, die sich in ihrer Abwesenheit weitergedreht hat. Als sie feststellen, dass sie nicht länger auf Nahrung und Schlaf angewiesen sind, beginnen sie und die Leser*innen sich zu fragen, ob ihre sonderbare Existenz überhaupt noch der Zeit unterworfen ist.

Der Gedanke an Unsterblichkeit ruft bei den Figuren sehr verschiedene Reaktionen wach: Zoe, die an Krebs leidet, würde alles tun, um wieder eine Zukunft zu haben. Ihr Vater, David, hat sich gewünscht, in der Erinnerung seiner Tochter und zukünftiger Enkel weiterzuleben. Bill glaubt, ein Mittel gefunden zu haben, um den Tod auszutricksen, und ist überglücklich. Doch anderen Figuren macht der Gedanke an ewiges Leben Angst.

Martin Riemers Charaktere sind bei weitem nicht die Einzigen, die sich ambivalent mit Unsterblichkeit auseinandersetzen. Angst vor der Ewigkeit? weiterlesen