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Düüüüüüsenzuch – Auf den Spuren vergessenen DDR-Vokabulars

Bereits der Titel von Mikis Wesensbitters Erzählungsband „Guten Morgen, du schöner Mehrzweckkomplex – Geschichten aus Ostberlin“ bereitet Leser*innen darauf vor: Zum Teil spielt der Roman in einer fremden Welt, die ihre ganz eigene Sprache hat – zumindest kommt es Nachwende-Kindern wie mir so vor.

Nach der Lektüre des Buches ich jetzt, dass Fans der entsprechenden Musikrichtung als „Heavy Metallisten“ bezeichnet wurden und Brote „Bemmen“ waren, und mir sind auch alte Bekannte wie der „D-Zug“ (wie in „Eine alte Frau ist doch kein …“) wiederbegegnet.

Allerdings habe ich mich zum ersten Mal gefragt, wofür eigentlich das „D“ steht. Leider nicht für „Düüüüüüüsenzuch“ wie Lektorin Sarah nicht ganz ernst in stilechtem Sächsisch vorschlug. Tatsächlich handelt es sich dabei um einen „Durchgangszug“, das Äquivalent eines ICE.

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Ein Franzose in der Steinzeit?

Wie der Ö’lenmaler de Rouffignac wirklisch geschprochän at.

In „Eiszeitreise“ erzählt Opa Timotheus die Geschichte von Erwin Mammuti, Georg van de Mügge und dem Höhlenmaler Tom, der einen ganz bezaubernden französischen Akzent hat.
Mammut und Eiszeit – das gehört zusammen. Aber ein Franzose …?
Welche Sprache haben die Menschen vor 13.000 Jahren  wirklich gesprochen und haben sie überhaupt schon mehr als ein paar Grunzlaute von sich gegeben?

Wieso der Mensch das Sprechen angefangen und dann so viele verschiedene Sprachen entwickelt hat, ist immernoch unklar. Kein Modell kann die Sprachvielfalt erklären.

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