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Claudius Pläging „Über Selbstorganisation und To-Do-Listen“

Interview zum Roman „Häkchenharakiri“

 

Claudius Pläging hat lange in erster Linie für andere geschrieben, denn er arbeitet für diverse Comedy- und Unterhaltungsshows bei Brainpool TV.
Sein erstes eigenes Werk ist bei Periplaneta in der Edition MundWerk erschienen. Häkchen-Harakiri – Die To-do-Liste des Konrad Roth hat sehr viele Lorbeeren eingeheimst; nicht nur das BVG-Magazin fordert „MEHR“ und auch Radio Fritz hatte beim Rezensieren einen höllischen Spaß.
Wir haben den in Köln lebenden Autor nach seinen Arbeitsweisen, Motivationen und der Entstehungsgeschichte von Häkchen-Harakiri gefragt. Und vor allem interessierte uns natürlich, wie viel Claudius Pläging in seinem neurotischen Roman-„Helden“ Konrad Roth steckt.

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Claudius Pläging liest Häkchen-Harakiri

Konrad Roth stellt sich vor.

Am 29. Juni 2011 gab es eine doppelte Premiere bei Periplaneta: Der aus Köln angereiste Claudius Pläging las das erste Mal vor Berliner Publikum aus seinem skurrilen ersten Roman „Häkchen-Harakiri – Die To-Do Liste des Konrad Roth“.
Laut Radiosender Fritz, der das Buch am selben Tag vorstellte, funktioniert sein Roman wie ein ausgedehnter, guter Gag. Dementsprechend war Claudius Plägings Lesung auch Veranstaltungstipp des jungen RBB-Senders.
Um halb neun ging die Tür zu, die Gäste nahmen Platz und der Autor kuschelte sich in seinen Vorlesesessel.

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Ach du liebe Zeit!

Eiszeitreise

Die ganze Wahrheit über Zeitreisen.

Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, in die Vergangenheit zu reisen, um etwas wieder ungeschehen zu machen? Vielleicht sogar den Kleiderschrank verdächtigt angeschaut? Doch sind Zeitreisen überhaupt möglich?
Zahlreiche Regisseure haben sich bereits mit diesem Thema auseinandergesetzt. In „Das Philadelphia-Experiment“ wird zum Beispiel auf einem Schiff ein Experiment durchgeführt, was zum Schiffsbruch führt. Zwei Matrosen springen daraufhin über Bord. Sie landen aber nicht im Wasser, sondern in einem Zeitstrom, der sie in das Jahr 1984 befördert.
Doch bevor Sie jetzt in Ihre gefüllte Badewanne springen, möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Sie sich, auch ohne nass zu werden, durch die Zeit schicken können…

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Verboten!

Thomas Sabottka

Die Geschichte der Zensur.

Wenn man sich die CD von Thomas Sabottkas „Rock’n’Roll Stories 2“ anhört, denkt man sich ja schon manchmal: Zum Glück darf der das mittlerweile. Ich kann mich noch an meine ersten amerikanischen, mit Parental Advisory – Explicit Content gekennzeichneten Musik-CDs erinnern, in denen das Beep die unliebsamen Ausdrücke ersetzte. Sabottkas Roy Lichtenstein würde dann ungefähr so klingen: „Ayleens beep mit den beep in märchenblau. Mein beep, noch nicht beep in girliepink und so weiter.“ Aber bei den „Rock’n’Roll Stories 2“ finden sich nicht nur „explizite Inhalte“, auch über die Erzengel Michael und Gabriel zieht der Autor her. Wie käme so wohl „Sieben Minuten bis zur Ewigkeit“ in der Vergangenheit an?

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666 – Das höllische Jubiläum des Stirnhirnhinterzimmers

Ein Lesebühnenerlebnis.

Donnerstagabend bildete sich eine beachtliche Schlange mitten in der schummrigen Z-Bar in Berlin Mitte. Wo diese Schlange hinführte war nicht ersichtlich, die nächsten Örtlichkeiten waren doch tatsächlich die Toiletten. Irgendwann öffnete sich aber irgendwo eine Tür und ein schwarz gekleideter, hagerer Mann ließ die Menge in einen dunklen kleinen Kinosaal hinein. In blutiger Schrift wurde das Motto des Abends auf die Leinwand projiziert: „Hier können Sie das Fürchten lernen“.
Wir schoben uns an der Kasse vorbei und einem riesigen Berg von Büchern, hin zu den Kinosesseln des mit dunkelrotem Stoff verhangenen Zimmers. Und vorne saßen sie schon an einem viel zu kleinen Tisch gedrängt: die Autoren dieser Berge von Büchern, die Meister der Anzüglichkeit, der Epik und des Skurrilen.

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