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Hamset nich kleina?

HamsetNichKleina

Ein Erlebnisbericht zu Lea Streisands kleinster Lesebühne der Welt.

Das Bänsch in Berlin-Friedrichshain ist klein, süß und hat einen künstlerischen Charme mit Wohnzimmeratmosphäre. Ein besonderes Highlight soll wohl die Toilette sein, habe ich im Internet in den Bewertungen gelesen, und bin natürlich gespannt.
Lea Streisand hat an diesem Abend Christoph Theußl, den Preisträger des diesjährigen Förderpreises der Liederbestenliste, zu ihrer Minilesebühne „Hamset nich kleina?“ eingeladen. Eigentlich sollte es die beiden schon im November zusammen auf der kleinsten Lesebühne Berlins zu sehen geben, wie sie dem Publikum berichten. Leider musste das wohl ausfallen, weil Lea einen Zahlendreher hatte. Aber macht auch nichts, sind die beiden sich einig. Denn jetzt sind sie sowieso älter, schöner und vor allem besser als im letzten Jahr.

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Frischfleisch für OWUL und Eier für ToM

OWUL 2014

Neues von der Lesebühne in der Z-Bar.

Seit einigen Monaten ist die Lesebühne OWUL jeden vierten Dienstag des Monats in der Z-Bar in Berlin Mitte zu Hause. Am 25.03.14 konnte das Team Sterngast Sven André Dreyer und mit Marien Loha auch ein neues Mitglied begrüßen. Neben Dirk Bernemann und Daniel Morgenroth vertrat Robert Rescue, wie aus zuverlässigen Quellen wir erfuhren, den mit sächsischen Grippeviren befallenen Herrn Manegold mehr als würdig. Herr Manegold konnte inzwischen mit massivem Einsatz von Medikamenten, Laptopverbot und einigen aufgeschlagenen Hühnereiern aus brandenburgischer Bodenhaltung wieder reanimiert werden.

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Das war: Die Leipziger Buchmesse 2014

Periplaneta Messestand 2014

Die ganze Wahrheit über Bier und Bücher.

Wir sind wieder zuhause. Das Team bescheinigt unisono, dass die Tage vom 13.03. bis 16.03. in Leipzig die ereignisreichsten und anstrengendsten seit langem waren. Wir haben nicht nur viele Eindrücke nach Berlin mitgebracht sondern auch einige fiese, sächsische Grippeviren. Aber so ganz langsam normalisiert sich der Betrieb wieder und die Schnupfennasen verlieren ihrer periplaneta-rote Färbung. Zeit, für eine Rückblende auf unsere allererste Leipziger Buchmesse mit eigenem Stand.

Unsere Projektassistentin Marie fasste es in ihrem kurzen Erlebnisbericht so zusammen:

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Zwischen Fremdbefriedigung, Autodiktatur und bissiger Gesellschaftsphilosophie

Theussl_Christoph

Christoph Theußl erhält den Förderpreis 2014 der Liederbestenliste.

(Pressemitteilung Berlin, Periplaneta) Der österreichische Liedermacher Christoph Theußl, dessen Album Antilogie 1 bei Periplaneta erschien, wurde von der Jury der Liederbestenliste mit dem diesjährigen Förderpreis geehrt.
Die vom Verein deutschsprachiger Musik e.V. verliehene Auszeichnung gilt als einer der renommiertesten Liedermacherpreise der deutschsprachigen Musikszene und geht an Talente, die bislang vorwiegend unentdeckt geblieben sind. Der mittlerweile in München lebende Liedermacher und Performancekünstler Theußl ist der erste Österreicher, dessen musikalisches Schaffen damit bedacht wurde.
Als Gründe für die Wahl wurden seine „engagierten, lustvoll provokanten Lieder“ genannt, sein „urösterreichischer Sarkasmus“ und seine „in bester absurd-morbider Kreisler- oder Hirsch-Tradition stehenden Texte“ (Quellen: Liederbestenliste und das Liedermacher-Portal  Ein Achtel Lorbeerblatt).

Die offizielle Verleihung des Preises findet am 20. September 2014 im Rahmen des Liederfestes im Mainzer Unterhaus statt. Die Aufzeichnung wird anschließend im öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehrfach ausgestrahlt.

Christoph Theußls Debüt-Album Antilogie 1 erschien bereits 2011 bei Periplaneta (Vertrieb: Altone Distribution). Die CD im Digipack enthält über 70 Minuten satirisch bissigen Liedguts, u.a. mit den Liedern „Fremdbefriedigung“, „Autodiktatur“ oder „Oame Irre“, die auf den Berliner und Münchner Kleinkunst-Bühnen bereits große Erfolge feierten.

PS.: Christoph, wir freuen uns wie Bolle für Dich!

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Einfach mal dahin gehen, wo es weh tut

David Wonschewski

Ein Interview mit David Wonschewski

Anfang März erscheint mit „Geliebter Schmerz“ das zweite Buch von David Wonschewski bei Periplaneta. Der Kurzgeschichtenband erzählt von Charakteren, die vom Leben und Schicksal gebeutelt durch den Alltag straucheln; die trauern, hassen, lieben und erst im eigenen Schmerz den Schlüssel zum Leben finden. Franziska Dreke sprach mit dem Berliner Autor und Musikjournalisten über die Bedeutung des Leidens, die unendliche Geschichte und über Witze, die nicht lustig sind.

Lass uns zunächst einmal zurückblicken. Vor anderthalb Jahren ist dein Roman „Schwarzer Frost“ erschienen. Welche Reaktionen von Lesern und Zuhörern sind dir danach besonders in Erinnerung geblieben und haben dich beeindruckt oder glücklich gemacht?

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