Die Schulferien sind vorbei, ein neues Schuljahr beginnt und jetzt ist Schluss mit lustig. – Doch Moment, … in einem bayerischen Gymnasium ist das Gegenteil der Fall. Denn da steht Nicolas Schmidt vor der Klasse. Nebenberuflich ist der nämlich als Slam-Poet unterwegs und seine fiktive Lehrerfigur meckert gegen das Schulsystem und doktrinäre Strukturen.
Pünktlich zum Schulstart erschien sein neues Werk „Dem Herrn Schmied sein Schuljahr“ mit 12 dialogischen Texten aus dem Klassenzimmer. Wir haben deshalb den ungewöhnlichen Lehrer aus Erlangen an die Tafel gebeten, um uns ein paar Fragen zu beantworten.
In seinen Texten basht er gern die Spezies, der er angehört, die Studenten. Und auch mal seine Wahlheimat Bayreuth. Doch irgendwie kann man ihm deshalb auch nicht böse sein, auch nicht als Student oder als Wahlheimat. Selbst wenn man Kevin oder Bayreuth heißt, dürfte man bei den manchmal ein bisschen fiesen Geschichten unseres Neuzugangs Nils Frenzel lächelnd einsehen, dass Klischees die unangenehme Eigenschaft aufweisen, meistens zu stimmen. Anlässlich seines neuen Buchs mit CD und Ente haben wir uns mit dem Slam-Poeten, Vorleser und Filmemacher ein bisschen unterhalten.
Nils Frenzel live @ Periplaneta Literaturcafé Berlin.
Das Video zum neuen Buch „Warum ich lieber mit einem Bauarbeiter in der Badewanne sitzen würde, als mit einer Jurastudentin“.
Immer schon wollte ich mal einen Satz genau so anfangen: Um die Wartezeit auf das neue Buch mit CD von Nils Frenzel zu verkürzen, hier nun ein kleiner Vorgeschmack in Form eines Videos. Ausgeliefert wird unser neues Wunderwerk nun doch erst in der ersten Augustwoche. Weil irgendwer oder irgendwas gestreikt hat. … Wir sind unschuldig und frohen Mutes…
Neukölln. Laika.
Bekannt für gute Konzerte, Slams und Partys. Der stickige Raucherraum, in dem DICHT.IT Slam seinen 6. Geburtstag feiert, platzt fast aus allen Nähten. Einige Verliebtäugelnde überspringen den Part des Händchenhaltens bereitwillig und setzen sich auf den Schoss des potentiellen Partners. Schon ist Platz für alle. Langsam breitet sich eine erwartungsvolle Stimmung aus.
Dann betritt Matthias Niklas, Moderator des DICHT.IT-Slams, die Bühne und lächelt in den Zuschauerraum. Er erklärt, was ein Poetryslam ist und stellt die Regeln vor: Ein Poetryslam ist ein literarischer Vortragswettbewerb, bei dem die Teilnehmer innerhalb einer bestimmten Zeitspanne, meistens 5 Minuten, ihre selbstgeschriebenen Texte einem Publikum vortragen. Abgestimmt wird mit Hilfe von Applaus. Der heutige Abend besteht aus zwei Vorrunden, in denen die vier Teilnehmer jeweils einen Text zum Besten geben sollen. Anschließend werden die Finalisten des Wettbewerbs bestimmt, unter denen nach einer dritten Runde der Gewinner gewählt wird. Mit einem selbstverfassten Text über die Schwierigkeiten der Geschlechtsneutralität in einem gegenderten Deutschland leitet Matthias Niklas die Gäste in den Slam ein. Das Publikum lacht, die Stimmung wird lockerer und der Wettbewerb kann beginnen.
Christian Gottschalk hat schon durch Münzferngläser geblickt, bevor der Poetry Slam geboren wurde. Trotzdem schlägt er sich mit seinem leicht überdurchschnittlichen Alter außerordentlich gut in einer Szene, die als Tummelbecken für junge Leute gilt, bevor sie etwas Anständiges machen.
Der wohl einzige Kölner, der jedes Jahr vor dem Karneval flüchtet, liebt das Kleinkunst-Showbizz und kann Kritik so freundlich äußern, dass man danach die Welt umarmen möchte. Nicht allein deshalb ist Christian Gottschalk eine Ausnahmegestalt auf den deutschsprachigen Poetry-Slam-Bühnen.
Bei Periplaneta hat er „Vereinigung der Freunde des Münzfernglases“ als Buch mit CD veröffentlicht, für uns nur einer von vielen Gründen, ihn auf ein Gespräch einzuladen.
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