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Dem Herrn Schmied sein „Deutscher Lehrerpreis 2016“

Nicolas Schmidt ist ausgezeichnet!

Wir wussten es ja schon immer: Nicolas Schmidt schreibt nicht nur hervorragende Slam-Texte über den stressigen Alltag eines Lehrers, er ist einer von jenen, die nicht nur schimpfen, sondern junge Menschen fürs Lernen begeistern.

Genau deswegen wurde er von seinen Schülern in der Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“ nominiert. Weil er nämlich nicht nur fachlich glänzt und hingebungsvoll unterrichtet, sondern auch eine erfrischend kreative Ader hat (nachzulesen in seinen phänomenalen Büchern Dem Herrn Schmied sein Tagebuch und Dem Herrn Schmied sein Schuljahr). Die hochrangige Jury konnte dem (natürlich!) nur zustimmen. Seit 2009 gibt es diesen Wettbewerb, der jährlich von dem Deutschen Philologenverband und der Vodafone Stiftung ausgeschrieben wird.

Wir freuen uns für Nicolas exorbitant, weil wir finden, dass er diesen Preis wirklich verdient hat. Eins Plus mit Stern und doppeltem Fleißbienchen – mindestens 🙂

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Fast schon eine Legende

Ein Interview mit Nicolas Schmidt.

Die Schulferien sind vorbei, ein neues Schuljahr beginnt und jetzt ist Schluss mit lustig. – Doch Moment, … in einem bayerischen Gymnasium ist das Gegenteil der Fall. Denn da steht Nicolas Schmidt vor der Klasse. Nebenberuflich ist der nämlich als Slam-Poet unterwegs und seine fiktive Lehrerfigur meckert gegen das Schulsystem und doktrinäre Strukturen.
Pünktlich zum Schulstart erschien sein neues Werk „Dem Herrn Schmied sein Schuljahr“ mit 12 dialogischen Texten aus dem Klassenzimmer. Wir haben deshalb den ungewöhnlichen Lehrer aus Erlangen an die Tafel gebeten, um uns ein paar Fragen zu beantworten.

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MundWerk 1&2: Die Spoken Word Galas zur Leipziger Buchmesse

Hochkarätiges Spoken-Word-Line-up bei „Leipzig liest!“.

(Pressemitteilung, Berlin/Leipzig, Periplaneta) Periplaneta präsentiert sowohl am Freitag, den 14.03. als auch am Samstag, den 15.03., die  Spoken Word Galas MundWerk 1 & 2 – jeweils mit unterschiedlichem, hochkarätigem Line-up aus der Poetry-Slam- und Lesebühnenszene. Anlässlich der Leipziger Buchmesse werden die zwei MundWerk Galas im Rahmen von Europas größtem Lesefest „Leipzig Liest“ im Städtischen Kaufhaus zu Gast sein. Das Städtische Kaufhaus ist eine der beliebtesten Party-Locations Leipzigs und so wird nach dem Bühnenereignis immer auch eine große Aftershow-Party stattfinden.

MUNDWERK 1 am Freitag, den 14.03.14

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RENÉ SYDOW
mehrfach ausgezeichnete Slam-Kabarettist, Gewinner des Rostocker Koggenziehers 2014
LUCAS FASSNACHT
bekannter Slam Poet aus Erlangen
CLINT LUKAS
von den Berliner Surfpoeten, die „abgesägte Schrotflinte der Berliner Lesebühnen“
CLARA NIELSEN
bekannte und weitgereiste Slam Poeting aus Kiel und Bamberg
KONRAD ENDLER
von den Berliner Surfpoeten und der Potsdamer Lesebühne „Texte aus dem Untergrund“

MundWerk Gala 2 am Samstag, den 15.03.14

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NICOLAS SCHMIDT aka. BYBERCAP aka. HERR SCHMIED
Deutschland einziger slammender Gymnasial-Oberstudienrat
ROBERT RESCUE
Lesebühnen-Urgestein und Wedding-Inventar und Mitglied der Berliner Brauseboys
LEA STREISAND
Berliner Lesebühnenkönigin und gefeierte taz-Kolumnistin
HANK ZERBOLESCH
SlamPoet und Autor aus Wuppertal
 RENÉ SYDOW
mehrfach ausgezeichneter Slam-Kabarettist, Gewinner des Rostocker Koggenziehers 2014
Durch die beiden Programme führt der Periplanetaner Thomas Manegold, der nicht nur als Conferencier, sondern auch als DJ zwischen den Beiträgen agieren wird. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann bei uns im Onlineshop Eintrittskarten ordern. Es gibt aber auch eine Abendkasse. Die anschließende Party ist  inklusive. Die Spoken Word Gala entlehnt ihren Namen der Edition MundWerk des Periplaneta Verlags. Seit 2008 wird unter diesem Label Lesebühnen- und PoetrySlam Literatur veröffentlicht.
Städtisches Kaufhaus, Neumarkt 9, 04109 Leipzig
(Direkt in der Innenstadt. Vom Hbf zu Fuß zu erreichen)
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Die Bildungsdefensive

Bybercap/ HerrSchmied

Über ein angestaubtes System & eine Schule, die es besser macht.

Manche Schulkritiker behaupten, bei den heute üblichen Unterrichtsmethoden blieb im Endeffekt nur etwa ein Prozent vom Unterrichtsstoff im Gedächtnis der Schüler hängen. 99 Prozent würden, kurz nachdem sie ins Hirn gepaukt oder geprügelt wurden, auch schon wieder vergessen. Nach dem Schulabschluss bliebe dann nur ein löchriges Allgemeinwissen zurück und nur ein einziges überbewertetes Kondensat: die Schulnote. Mehr nicht. Zu den Kritikern gehört auch Autor Nicolas Schmidt, beziehungsweise sein im Buch lebendig gewordenes Alter Ego Herr Schmied.

Diesem erscheint unser Schul- und Notensystem falsch und nicht mehr zeitgemäß. Mitten im Unterricht rutscht ihm aus Versehen eine inbrünstig geführte Rede heraus:

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