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Vision & Wahn im Mai 2010

Zum Thema “Nervensäge”

Wieder einmal war Lesezeit bei Periplaneta: Vision und Wahn, das bedeutet wie an jeden ersten Montag im Monat unterhaltsame Beiträge, musikalisch begleitet von Georg von Weihersberg. Bei den verschiednen Texten wurde klar, dass die Lesenden das Thema „Nervensäge“ ganz unterschiedlich interpretierten.

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Die Brauseboys (Berliner Lesungen 3)

Sex für nur 5 Euro

Der Sommer war verregnet und kalt, doch im September wird’s heiß! Zumindest im La Luz, denn dort wird die Lesebühne „Die Brauseboys“ die selbst ausgerufenen Erotikwochen mit erotischen, schlüpfrigen und feucht-fröhlichen Texten zelebrieren. Jeden Donnerstag darf allerdings auch Unerotisches von der sechsköpfigen Stammbesetzung und den zwei Lesungs-Gästen zum Besten gegeben werden. Schließlich ist der Herausgeber der ganz hervorragenden Kult-Anthologie „Sex – von Spaß war nie die Rede“ (in der auch die Periplanetaner Lea Streisand und Nico Walser mit schlechtem Sex verewigt sind) der Brauseboy Volker Surmann.

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Wer braucht das? (Berliner Lesungen 2)

Jeden 2. Freitag im Tupac Amaru

Am Freitag wappnete ich mich trotz Tropfnase und röchelndem Kratzhals für die Lesebühne „Wer braucht das?“ auf´m Wedding. Die Lesebühne, die anscheinend sehr selbstkritisch ist, gastiert jeden 2. Freitag im Tupac Amaru, einer extrem hübschen mexikanische Eckkneipe mit Bühne und kuschligen Sitzgelegenheiten.

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Dienstagspropheten (Berliner Lesungen 1)

Jeden 2. Dienstag im Zebrano Theater

Dienstag hatte ich Ausgang. Ich durfte meinen Arbeitsplatz für einige Stunden verlassen. Also schwang ich mich aufs Fahrrad und huschte zwischen zwei Regenschauern hindurch nach Friedrichshain.

Jeden 2. Dienstag des Monats gastieren  dort im Zebrano-Theater (Sonntagstr. 8, 10245 Berlin) die Dienstagspropheten. Der Name ist etwas verwirrend, da Martin Betz, Sebastian Krämer, Lea Streisand und Georg Weisfeld sich dabei nur gelegentlich zu Verkündigungen hinreißen lassen.  Vielmehr bereichern sie das Programm des kleinen Theaters  mit angeschlossener gleichnamiger Kneipe mit einer “unplugged” Lesung. Kein Kabel, kein Mikro, dafür “Geschichten, Gedichte, vier Stühle, ein Klavier und jeden Monat ein neuer Gast”

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Das Stirnhirnhinterzimmer

Tempelhof-Terror

Jeden zweiten Donnerstag im Monat trifft sich die erste Garde der phantastischen Literatur Boris Koch, Markolf Hoffmann und Christian von Aster zum Stirnhirnhinterzimmer-Themenabend. Die brisanten Themenkomplexe, die dort behandelt werden, sind in der Literaturszene einzigartig. Vor allem in der „großen“ Literatur wird ignorant ein Bogen um so anarchistische Motive gemacht, wie “Einhornherpes”, “Beichtstuhl- Wildcard” oder “Rote Nasen unter Mexikos heisser Sonne”. Doch die drei Autoren geben sich Monat für Monat solche illustre Themen vor. Das macht die Lesung spannend und garantiert exklusives Textwerk. Nicht zuletzt zwingen sich die extrem vielbeschäftigten Autoren damit wohl auch zum regelmäßigen Schreiben lesungskompatibler Geschichten. Im Juli wurde zu „Burn, burn, Tempelhof, burn!“ aufgerufen und mal wieder ein wahres Hirngewitter auf die zahlreichen Besucher in der Z-Bar Berlin losgelassen.

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