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La Galerie Abstruse

Thomas Manegold im Gespräch mit SchockKultur

Thomas Manegold gab dem Magazin „SchockKultur“ ein Interview:
Mit Thomas Manegold produzierten Jennifer Sonntag und andere junge Autoren 2007 ein Hörbuch, das Sehenden den Schritt in diese fremde Welt erleichtern sollte und sowohl die Ängste als auch das Fassen von Mut in ganz einzigartiger Weise vermittelt: „Die Sehenden sind taub in den Augen der Blinden“. Dazu haben wir ToM einige Fragen gestellt.

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Geistige Futterkrippe

Thomas Manegold im Gespräch mit NEGATIEF

Im Mai 2008 gab Thomas Manegold, im Zuge unserer szenerelevanten und -thematisierenden Veröffentlichungen,  dem Musikmagazin NEGATIEF ein Interview, das in seiner Juniausgabe erschien:
Sollte man dem Internet glauben schenken, so ist der Buchmarkt auf dem absteigenden Ast und sein Medium ein schwer bedienbares Vehikel der letzten Jahrhunderte. Das mag fürr den Großteil der Analphabeten und SMS-Rhetoriker gelten, doch Papier ist nicht nur willig, sondern auch nach wie vor fürr so manche Revolution zu gebrauchen. Und so raschelt im Schatten der Hochgeschwindigkeitsgesellschaft eine Schabe im Blätterwald. Tom Manegold, seines Zeichens  vielbeschäftigter DJ, Veranstalter und manischer Verleger stellt seine planetarische Gegenwelt vor,  die den Gesetzen der kapitalen Schwerkraft zu trotzen wagt.

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Selbstverwirklichung als Therapie

Interview mit Andreas Keck

Der in München lebende Autor Andreas Keck hat mit seinem Buch „Schneeblind“ ein erstaunliches Erstlingswerk vorgelegt. Die Extravaganz des Themas und das ausgefeilte Psychogramm des Protagonisten Matthias Rehnert überzeugten schon zahlreiche Leser des Romanes. Im Interview ließ der Autor nun etwas tiefer blicken in die Welt seines Anti-Helden, der eigentlich, je länger man sich mit ihm beschäftigt, immer sympathischer wird.

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„Ich und mein Kleist“

Interview mit dem Autor Roman Bösch

Die Periplaneta-Redaktion hatte vor einiger Zeit den bemerkenswerten Debütroman „Kleists Geschichte meiner Seele“ in die Finger bekommen. In einer fiktiven Autobiographie beschreibt Kleist sein Leben mit eigenen Worten. Um genau zu sein: in den Worten und der Sprache seiner Zeit. Nach der Lektüre dieses interessanten und komplexen Werks blieb der Wunsch, die Person näher kennenzulernen, die diesen Roman geschrieben hat. Der Autor Roman Bösch (44) wohnt in Zürich, ist Doktor der Philosophie und hat nach eigenen Angaben ein bewegtes Leben hinter sich. Zudem bezeichnet er sich selbst als „komischen Kauz“. Wir wollten uns davon überzeugen, denn wenn wir von etwas Ahnung haben, dann von komischen Käuzen …

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Der Rächer der Entnervten

Interview mit Oliver Kalkofe

Spätestens seit seiner Fernsehsatire „Mattscheibe“ ist er eine Legende. Oliver Kalkofe schaffte es zudem, derbe Fernsehkritiken ausgerechnet als Kolumnen in Fernsehzeitungen zu platzieren und ist mit einer provokativen Fernsehkritik seit Jahren auf Sendung. Kürzlich parodierte er mit „Der Wixxer“ eine Reliquie des deutschen Fernsehens – den Edgar Wallace Film. Nachdem er also nun auch das Kino erobert hat, ist der unermüdliche Retter des guten Geschmacks mit verbalem Vorschlaghammer auf Deutschlandtour. Und … ich durfte mit ihm reden! Herr Kalkofe hat sich, soviel vorab, seinen Patriotismus bewahrt und – auch wenn das sein Image ein wenig ins Wanken bringt – er entpuppte sich als sehr netter Zeitgenosse.

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Die Lust am Schmerz

Interview mit Michael Schweßinger

Am Anfang war da eine Lesung und ein komischer Typ, der jedoch in einem so unverwechselbaren Stil so groteske, komische und zuweilen auch tragische Geschichten vorlas, daß mich mich bei der zweiten Begegnung, nach einem Jahr noch daran erinnerte. Man redet miteinander und so werden immer wieder aus komischen Typen nette Zeitgenossen, in diesem Fall sogar mit scharfen Sinnen, mit Ironie und Wortwitz gesegnet – und mit einer Portion Weltschmerz. Und schon sind wir beim Thema.
Michael Schweßingers Buch „Gedanken an die Dämmerung“ hat in der Redaktion dem Männlein und dem Weiblein gleichermaßen gefallen, auch wenn beide nicht unbedingt die Obsessionen der Protagonisten in den zum Teil süffisanten Kurzgeschichten teilen. Das liegt wohl an des Autoren Art, sich nicht im doch heiklen Thema zu versteigen, sondern vordergründig Geschichten zu erzählen, auch wenn sie allesamt für Leute sind, die andere Phantasien haben als …

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