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Der Slampoet und die alten Griechen

Lucas Fassnacht veröffentlicht zusammen mit Kilian Wilde ein philosophisches Bilderbuch.

(Berlin, Periplaneta) Klein aber oho. „Zweizeiler“ heißt das neue Buch von SlamPoet und Autor Lucas Fassnacht, das in Zusammenarbeit mit dem Grafiker Kilian Wilde entstand und bei Periplaneta erschienen ist. Lucas Fassnacht hat Philologie studiert und  damit eine gepflegte, durchaus fundierte Schwäche für die Distichen, die schlauen Sprüche der alten Griechen, allen voran für deren ganzheitliches Verständnis von Kunst und Wissenschaft. Würden die Wissen Schaffenden heute ihre Erkenntnisse in ebensolche Sätze gießen, wäre die Welt viel einfacher.
Für diesen kleinen Band neu interpretierter Distichen hat er sich mit Grafiker Kilian Wilde zusammengetan. Herausgekommen ist ein wunderschönes Buch voller Weisheit und erhellenden Bildern, das den Leser ein bisschen schlauer und die Welt ein bisschen schöner und besser macht.

LUCAS FASSNACHT & KILIAN WILDE “Zweizeiler” Ein philosophisches Bilderbuch, Softcover, quer, 16,5 x13,5 cm, 54 Seiten, ISBN: 978-3-943876-65-9, GLP: 7,50 €

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Über leidenschaftliche Phantastologie

Interview mit Philipp Multhaupt.

Herrn Murmelsams Fieberträume ist der erste Kurzgeschichtenband von Philipp Multhaupt und gleicht einer Schatzkiste aus der Kindheit: voller Fantasie und vergessener Träume. Sarah Strehle sprach mit ihm über Bäume vor dem Fenster, Märchen auf Poetry-Slam-Bühnen und die Phantasiearmut in unserer heutigen Gesellschaft.

In deinem Buch beschreibst du einen völlig neuen, wissenschaftlichen Beruf: „… der Phantastologe [versteht sich] auf die Kunst des fundierten Fabulierens und weiß der ziellos gebrauchten Vorstellungskraft des [laienhaften] Phantasten ernsthafte, akademische Forschungsarbeit im Bereich der Einbildung entgegenzusetzen.“ Siehst du dich selbst als einen Phantasten oder einen Phantastologen?

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David Wonschewski „Geliebter Schmerz“ (Buchtrailer)

„Der Tag an dem ich mir den Garaus machen wollte“.

Ein Auszug aus dem Buch „Geliebter Schmerz“ Sprecher und Körper: David Wonschewski

Aufnahme und Schnitt: Marion Alexa Müller

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René Sydow sammelt Preise ein

Auf dem Weg zum schwarzen Schaf.

(Pressemitteilung, Periplaneta, Berlin) Mit Zorn und scharfer Zunge eroberte René Sydow einst die Poetry-Slam Bühnen und konnte nun in einem beispiellosen Siegeszug gleich mehrere Kabarett-Preise einheimsen. Bisher hat der Autor und Regisseur folgende Preise 2014 mit nach Hause nehmen können:
– Rostocker Koggenzieher in Gold
– Goldener Rottweiler, Jurypreis
– Stuttgarter Besen in Silber
– Dresdner Satire-Preis, Jurypreis, erstmals verliehen

Als Gewinner des Dresdner Satirepreises wird René Sydow nun mit seinem kompletten Programm „Gedanken Los!“ am 25.04.2014 noch einmal im Dresdner Kabarett Breschke & Schuch auftreten. Außerdem ist René Sydow für weitere Kabarettpreise nominiert, deren Entscheidungen noch ausstehen.

René Sydow (*1980 in Radolfzell am Bodensee) ist Buchautor, Schauspieler und Filmemacher. Seine Kurzfilme und die Spielfilme, „Unter Wölfen“, „Lamento“ und „Das Geheime Zimmer“, die er zusammen mit Daniel Hedfeld geschrieben und inszeniert hat, wurden auf internationalen Festivals in Deutschland, Afrika und den USA mit Preisen ausgezeichnet. Er arbeitete zusammen mit dem Goethe-Institut, dem Folkwang-Museum Essen und hält Vorlesungen zu Filmgeschichte, Regie und Literarischem Schreiben an Filmakademien und Universitäten. Als Schauspieler ist er sowohl im Fernsehen, als auch auf Theaterbühnen zu sehen.
Neben seiner Tätigkeit beim Film ist der Kern seiner Arbeit das Schreiben. Nach der Veröffentlichung seines ersten Romans „Der Reiher“ trat er mit seinen kabarettistischen Texten zum ersten Mal im März 2012 auf einer Poetry-Slam-Bühne auf. Innerhalb weniger Monate schaffte er es aus dem Nichts auf Platz 3 bei den Deutschsprachigen Meisterschaften in Heidelberg/Mannheim. Seitdem gehört er zu den führenden deutschsprachigen Spoken-Word-Schriftstellern. Ende 2013 erschien bei Periplaneta seine erste Textsammlung „Deutsche Wortarbeit” als Buch mit CD in der Edition Mundwerk.

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Ann-Helena Schlüter spielt Bach.

Ann-Helena Schlüter

Doppel-CD „Kunst der Fuge“ mit Improvisationen. Konzerttermine.

(Berlin, Periplaneta) Ann-Helena Schlüter, passionierte wie vielseitige Pianistin, hat sich nach fünf Soloalben nun ihrem Lieblingsthema gewidmet: Johann Sebastian Bach. In einer mehrtägigen Aufnahmesession im Konzertsaal der Leipziger Hochschule für Musik hat sie die Kunst der Fuge sowie dreizehn Improvisationen auf einem Steinway-Flügel eingespielt. Diese Aufnahmen erscheinen nun als Doppel-CD im aufwändigen Digipack bei Periplaneta. Auf dem 28seitigen Booklet sind neben zahlreichen Bildern auch Texte über Bach sowie einige Gedichte aus dem lyrischen Schaffen der Künstlerin enthalten.
Ann-Helena Schlüter steht für einen vielseitigen, niveauvollen und unkonventionellem Umgang mit der klassischen Musik. All ihre künstlerischen  und auch wissenschaftlichen Aktivitäten sind von der Liebe zur Musik durchdrungen. Als Lyrikerin schreibt sie Pianolyrik, also Gedichte über Musik. Sie setzt sich sehr gründlich mit der Interpretation der alten Meister auseinander und komponiert eigene Songs, wobei sie die Unterschiede zwischen den musikalischen Welten kleiner werden lässt und von den Medien öfter mit Björk oder Keith Jarrett verglichen wurde.

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