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Legalisierung mit Hirn

Erleuchtung

Interview mit Steve Bürk.

Steve Bürk hat erst kürzlich in unserer Edition Drachenfliege seinen ersten Roman veröffentlicht und dabei etwas Außergewöhnliches vollbracht: Die Revolution des Genres „High-Fantasy“. Denn „Die Erleuchtung des Kiffers Felix B.“ spielt nicht in einer mittelalterlichen Welt voller Trolle, Orks und Drachen. Nein, der Berliner Schauspieler und Drehbuchautor nimmt es eher wörtlich. So ist es keine Überraschung, dass Felix, so der Name des Protagonisten, am liebsten gechillt auf seinem Sofa zockt und Marihuana raucht. Periplaneta sprach mit Steve über das Arbeiten an Seifenopern, den Star Wars Hype und natürlich über Gras.

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Fast schon eine Legende

Ein Interview mit Nicolas Schmidt.

Die Schulferien sind vorbei, ein neues Schuljahr beginnt und jetzt ist Schluss mit lustig. – Doch Moment, … in einem bayerischen Gymnasium ist das Gegenteil der Fall. Denn da steht Nicolas Schmidt vor der Klasse. Nebenberuflich ist der nämlich als Slam-Poet unterwegs und seine fiktive Lehrerfigur meckert gegen das Schulsystem und doktrinäre Strukturen.
Pünktlich zum Schulstart erschien sein neues Werk „Dem Herrn Schmied sein Schuljahr“ mit 12 dialogischen Texten aus dem Klassenzimmer. Wir haben deshalb den ungewöhnlichen Lehrer aus Erlangen an die Tafel gebeten, um uns ein paar Fragen zu beantworten.

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Über den Januskopf der Liebe.

Zerteiltes Leid

Interview mit David Wonschewski.

David Wonschewski, Periplanetas Vorzeige-Melancholiker, hat seinen ersten offiziellen Liebesroman geschrieben. „Zerteiltes Leid“ ist die Geschichte von Janusz Jaroncek, eine gescheiterte Existenz am Rande der Gesellschaft. Seine Welt droht endgültig zusammenzubrechen, als man seine große Liebe tot auffindet – und ihn des Mordes beschuldigt. Sarah Strehle sprach mit dem Berliner Autor über die Positiv-Überfrachtung der Liebe, das Problem mit der Freiheit und über den sogenannten „Durchschnittsbürger“.

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Erotik ist alles, was man nicht sieht.

Liebe mit Laufmaschen periplaneta

Interview mit Jennifer Sonntag und Dirk Rotzsch.

2006 erschien in einem kleinen Verlag in Leipzig die atemberaubende, autobiografische Geschichte „Märchenland im Müll“ von Constanze S., das 2009 auch als Hörbuch im Periplaneta Verlag aufgenommen und veröffentlicht wurde. Hinter dem Pseudonym Constanze S. verbarg sich damals Jennifer Sonntag, die in diesem Buch auch ihre schleichende Erblindung aufarbeitete.

Mittlerweile ist Jennifer Sonntag diplomierte Sozialpädagogin und Moderatorin beim MDR. Dort interviewt sie in ihrer Sendung „SonntagsFragen“ regelmäßig prominente Gäste. Bei uns sitzt sie heute zusammen mit Dirk Rotzsch auf dem Sofa und zur Abwechslung stellen wir die Fragen. Anlass ist ihr gemeinsamer Kurzgeschichtenband „Liebe mit Laufmaschen“.

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Ein überaus freundlicher Autor

Christian Gottschalk

Interview mit Christian Gottschalk.

Christian Gottschalk hat schon durch Münzferngläser geblickt, bevor der Poetry Slam geboren wurde. Trotzdem schlägt er sich mit seinem leicht überdurchschnittlichen Alter außerordentlich gut in einer Szene, die als Tummelbecken für junge Leute gilt, bevor sie etwas Anständiges machen.
Der wohl einzige Kölner, der jedes Jahr vor dem Karneval flüchtet, liebt das Kleinkunst-Showbizz und kann Kritik so freundlich äußern, dass man danach die Welt umarmen möchte. Nicht allein deshalb ist Christian Gottschalk eine Ausnahmegestalt auf den deutschsprachigen Poetry-Slam-Bühnen.
Bei Periplaneta hat er „Vereinigung der Freunde des Münzfernglases“ als Buch mit CD veröffentlicht, für uns nur einer von vielen Gründen, ihn auf ein Gespräch einzuladen.

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