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Andreas Keck „Innenstadtsüchtig“

Andreas Keck

Interview zum Kurzgeschichtenband „Asphaltwiesn“.

Mit „Asphaltwiesn“ legt Andreas Keck, nach seinen beiden Romanen „Schneeblind“ und „RUHM!“, skurril belustigende und natürlich auch äußerst ungewöhnliche  Großstadtgeschichten vor. Dabei steht er einmal mehr für kultivierte Ambivalenz.

Andreas Keck ist Wahl-Münchner aus zwiespältiger Überzeugung, scheint zwischen den emotionalen Extremen hin- und hergerissen, wie auch seine Protagonisten. Ein Harmoniebedürfnis, ein daraus resultierendes latent therapheutisches Schreiben und die Suche nach Dissonanz und Gegensatz – Versöhnung und Provokation… all das gehört im literarischen Schaffen Kecks zusammen. Sein philosophisches Wissen lenkt dabei ganz deutlich seinen Weltblick – auf das Gute am Krach mit dem Partner oder auf die Gefahren beim Umgang mit Zahnärzten.

Julia Wiese sprach mit Andreas Keck über die Inspirationen und Intensionen, die zu „Asphaltwiesn“ geführt haben.

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Clint Lukas „Lindenbügel“

Clint Lukas liest „Lindenbügel“

Aus seinem Buch mit CD „Für die Liebe für die Kunst“ – erschienen bei periplaneta in der Edition Mundwerk – aufgenommen im Periplaneta Kreativzentrum Berlin von Marion Alexa Müller.

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Das Märchen von der zickigen Ziege

Die ganze Wahrheit über Ziegen.

Thüringer Wald ZiegeIm Alltag strafen wir unsere Mitmenschen oftmals mit Beleidigungen wie „Du dumme Ziege“ oder „arrogante Zicke“. Wir bezeichnen mit diesen Wendungen Menschen, die an allem etwas auszusetzen haben oder einfach nur begriffsstutzig sind. Doch sind die gehörnten Wiederkäuer wirklich dumm? Sind sie denn chronische Nörgler?

Als ich kürzlich mit der freilich haltlosen Anklage, ich sei zickig, konfrontiert wurde, stellte ich mir eben jene Fragen und beschloss, dieser allseits bekannten Redewendung auf den Grund zu gehen.

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Lisa Seltmann „Über Trypsal, Mode und den moralischen Zeigefinger“

Interview zu „Krondicks Geheimnis“.

Es begann mit einer Bewerbung als Projektassistentin… So kam Lisa Seltmann zu Periplaneta und schnell war klar, dass sich hier zwei vielleicht nicht gesucht, aber gefunden hatten. Menschen mit einer „kreativen Ader“ sind für einen Kulturbetrieb ein Segen. Und umgekehrt gibt es, wie wir finden, keinen besseren Ort, seine Kreativität auszuleben, als eben bei uns. Unter anderem gestaltete Lisa dann unter tosendem Beifall das CD-Cover zu „Once Upon A Time“ von The Sycamore Tree. Mit einem Manuskript im Gepäck war es dann nur noch ein kleiner Schritt in die Reihen der Periplanetaner…

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