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David Wonschewski ist zurück.

David Wonschewski - periplaneta

Neuer Roman “Blaues Blut” am 28. März 2022

Sieben Jahre nach “Zerteiltes Leid” und zehn Jahre nach “Schwarzer Frost” erscheint nun der dritte Roman von David Wonschewski, dem Meister des psychisch auffälligen Kammerspiels. Das Buch wird als Klappenbroschur oder E-Book zu haben sein und wartet mit einigen Extras auf. Der Roman hat mit der 6-Track-EP FRANKENFELDER einen Soundtrack, den kein geringerer als Christoph Theussl beigesteuert hat. Ebenfalls über QR-Codes sind vom Autor eingelesene Passagen des Werkes anhörbar. “Blaues Blut” ist die Geschichte von Frankenfelder, einem verhaltensauffälligen jungen Mann, und IM Krebs, der ihn observiert und eleminieren soll. Außerdem kommen zwei Frauen, ein Hund, zwei Kinder und ein Bauhausstuhl drin vor. Erscheinungstermin ist der 28.03.2022.

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Andrea Limmers neuer Roman bei Periplaneta

Andrea Limmer - periplaneta

Die bayerische Kabarettistin Andrea Limmer hat einen Roman geschrieben, der bei Periplaneta erscheinen wird. Die lustigste Dystopie aller Zeiten heißt “Und die Reste ins Meer” und handelt von einem Pflegeroboter, der einen Heimbewohner dazu zwingt, gemeinsam mit ihm zu fliehen.

Aus bekannten Gründen hat sich der Release mehrfach verschoben. Dabei haben sich die Limmerschen Weissagungen bezüglich unserer Zukunft als erstaunlich zutreffend erwiesen. Es ging halt nur schneller als angenommen, sodass Teile des utopischen Werkes, wegen zu schneller Vergegenwartisierung der Voraussagen, durch Umschreiben quasi wieder re-utopisiert werden mussten. Darüber hinaus hat es sich schon gelohnt: Alle Beteiligte, der harte Kern des Verlags und auch Lektorin Stefanie Maucher, hatten bei der Entstehung des Werks unfassbar viel Spaß.

Das Buch ist bereits auf der Verlagswebseite vorbestellbar. Offizieller Releasetermin ist der 08.03.2022.

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“Freiheit” ist nur ein anderes Wort für …

Theresa Rath - periplaneta

Theresa Raths Roman “Liberdade” bei Periplaneta erschienen.

Bei Periplaneta ist “LIBERDADE”, der Debütroman von Theresa Rath erschienen. Darin beschreibt die Lesebühnenautorin und Juristin die Flucht von Anna aus einem behüteten Umfeld in München nach Brasilien, wo sich die angehende Medizinerin verliebt und ihr bisheriges Leben hinterfragt. Allerdings eskaliert ihre Beziehung zu Gabriel. Anna strauchelt und fällt. Und muss wieder aufstehen lernen.

Theresa Raths analytische Herangehensweise an solche Themen beschert uns eine Geschichte über Liebe, Gewalt und die verschiedenen Definitionen von Freiheit. Dabei gestattet sie uns einen Blick hinter den Kitsch und die romantische Fassade eines urlaubergeplagten Landes.

Das Buch gibt es als fadengebundenes Hardcover und als E-Book. Das Cover von Luciano Ribas zeigt die in Nebel gehüllte Seilbahn auf den Zuckerhut (Teleférico do Pão de Açúcar), ein Wahrzeichen Rio de Janeiros.

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„Schreiben ist vergleichbar mit Atmen“

Heidi Lehmann - periplaneta

Ein Interview mit Heidi Lehmann.

Im Frühjahrsprogramm ist bei Periplaneta der Familienroman „Bienenjunge“ erschienen. Die Hamburger Autorin Heidi Lehmann erzählt darin einfühlsam die Geschichte von Kai, der gegen alle Widrigkeiten versucht, seinem autistischen Sohn Cosmas ein gutes Leben zu ermöglichen. Laura Alt hat mit Heidi Lehmann über Inklusion, Bildung und Kunst gesprochen.

Das Thema Autismus ist in der Öffentlichkeit nicht präsent. Wie hast Du zu diesem gefunden und warum hast Du einen Roman darüber geschrieben?

H.L.: Viele Menschen sind daran interessiert, Autismus zu begreifen. Leider fehlt häufig eine tiefere Betrachtung, die unterschiedliche Perspektiven einnimmt, wenn in Medien darüber berichtet wird. Vermutlich auch deshalb, weil Autismus nicht erklärbar ist. Das war einer der Gründe, warum ich diesen Roman schrieb. Dazu kam noch, dass sich mir Figuren aufdrängten, deren Leben mit Widerständen und Zweifeln verbunden sind. Der Gedanke, wie sie damit umzugehen lernen, hat mich fasziniert.
Außerdem gibt es einen persönlichen Hintergrund. Bei meinem elfjährigen Sohn wurde im Alter von neun Jahren Frühkindlicher Autismus diagnostiziert. Aber schon bevor die Diagnose feststand, habe ich mich intensiv mit Autismus auseinandergesetzt. Ich habe durch den Autismus meines Sohnes sehr viel gelernt und lerne immer weiter mit ihm.

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Wir halten uns für unsterblich

Apokalypse in Pasewalk

Ein Interview mit Daniel Marschall.

Bei Periplaneta sind ja schon einige Zukunftsvisionen erschienen, aber der Weltuntergangsroman „Tonatiuh oder Apokalypse in Pasewalk“ ist auch in dieser Kategorie was Besonderes. In ihm reist der gescheiterte Journalist Konrad Fall nach Pasewalk in Mecklenburg-Vorpommern, um von einem nicht stattfindenden Weltuntergang zu berichten. Laura Alt hat mit dem Autor Daniel Marschall über Verschwörungstheorien, künstliche Intelligenz und Ostdeutschland gesprochen.

Tonatiuh oder Apokalypse in Pasewalk“ handelt von einem nicht stattfindenden Weltuntergang. Was fasziniert Sie an diesem Thema?

D.M.: Die grundsätzliche Möglichkeit einer Vernichtung intelligenten Lebens auf der Erde ist real. Man kann ernsthaft die Varianten durchspielen: Atomkrieg, Pandemie, Klimakatastrophe, Mega-Vulkanausbrüche oder eine ganze Reihe Gefahren aus dem Weltraum. Ganz sicher wird die Erde durch die Verwandlung der Sonne in einen Roten Riesen ausgelöscht. In meinem Roman droht der Weltuntergang allerdings aus dem Ende des aztekischen Kalenders. Und das ist natürlich Blödsinn.
Mich interessierte vor allem, wie ein Nicht-Ereignis, ein von Esoterikern herbeifantasierter „Weltuntergang“ es als Top-Nachricht in Tagesschau, Mittagsmagazin und andere renommierte Medienformate schaffen konnte. Warum machen sich die Kamerateams verzweifelt auf die Suche, um irgendjemanden zu finden, der was Absonderliches in die Kamera spricht? Im Roman beschreibe ich, wie ein Haufen internationaler Kamerateams und Trupps hochgerüsteter Polizei durch Pasewalk schweifen und kein Schwein ist da, außer sie selbst. Und wie man dann immer noch so tut, als berichte man über irgendetwas anderes, außer darüber, dass es eigentlich nichts zu berichten gibt.
Apokalypse in Pasewalk“ erzählt vor diesem Hintergrund die Geschichte des strauchelnden Sportmoderatoren Konrad Fall, dessen allerletzte Karriere-Chance an einer erfolgreichen Berichterstattung von eben diesem Weltuntergang abhängt. Konrad Fall kann gar keinen Erfolg haben. Er ist ein moderner Don Quijote.

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