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Apokalypse in Pasewalk

DANIEL MARSCHALL: „Tontatiuh oder Apokalypse in Pasewalk“

Neuer Roman von Daniel Marschall bei Periplaneta.

Gäbe es einen Preis für den besten Untertitel, dann wäre er hier ganz sicher angebracht. Mit dem Roman „TONATIUH oder Apokalypse in Pasewalk“ präsentiert Periplaneta den mit uns vollkommen zu recht jubilierenden MecklenburgerInnenn und Vorpommenern sowie dem Rest der noch dem Lesen mächtigen Welt einen Roman über eine Zukunft, die in vielerlei Hinsicht nicht stattfindet.

Zentrale Figur ist der einst große Journalist Konrad Fall, der, gebeutelt vom Alkohol und beruflichem Abstieg, um eben seine Zukunft kämpft. Allerdings ausgerechnet in Pasewalk, um dort vom prophezeiten „Weltuntergang“ zu berichten …

Sich ausgedacht und aufgeschrieben hat diese in einer nahen Zukunft spielende Geschichte der Berliner Autor, Musiker und Performancekünstler Daniel Marschall. Dieser wurde in Bad Salzungen geboren und ist dann viel in der Welt herumgekommen, bevor er sich, mit echten Erfahrungen und ein paar Wahrheiten aus einem Studium betankt, in Berlin niederließ, um eine Familie zu gründen und … um uns zu entdecken. Ist alles so passiert. Wir sind sehr froh, dass Daniel Marschall vorbeigekommen ist, so konnten wir ihm seine Seele abkaufen und dies einzigartige Buch mit ihm machen. Das Werk, welches in hochwertiger Klappenbroschur, sowie als E-Book erhältlich sein wird, ist zugleich der Einstand von Lektorin Laura Alt, die dieses Projekt betreut und ab sofort vollzeitiges Mitglied unseres Teams ist.

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Influencer, Speckseife und ganz viel Geld …

Henrik Lode: Laotse im Schlaraffenland

Ein Interview mit Henrik Lode.

Unsere Diskussionskultur wird ruppiger und kontroverser und ganz bestimmt nicht netter. Bei den Reizthemen unserer Zeit scheiden sich nicht mehr nur die Geister, sondern es fliegen zumeist die Fetzen. So auch beim Thema Bedingungsloses Grundeinkommen.
Mit „Laotse im Schlaraffenland“ wagt sich der Berliner Autor Henrik Lode an dieses Reizthema. Ganz undogmatisch und nicht zuletzt eben auch mit Humor. Seine zwei Protagonisten, Herbert und Patrick, gewinnen jeweils für ein Jahr ein BGE in Höhe von 1.000 Euro monatlich. Während der eine erst mal nix ändert, stürzt sich der andere in die Businesswelt. Doch was würde Herr Lode selbst mit dem Geld machen? Sarah Strehle hat nachgefragt.

Was würdest Du mit einem bedingungslosen Grundeinkommen machen?

Henrik Lode: Ich würde halbtags statt Vollzeit arbeiten und nebenher mehr schreiben, häufiger Klavier spielen und länger frühstücken. Ohne Grundeinkommen läuft es allerdings auf dasselbe hinaus.

Mal angenommen es gäbe das BGE für alle. Wie würde sich unsere Gesellschaft entwickeln?

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„Atata“ heißt „Hallo!“

Ava Sergeeva bei ihrer Buchpremiere

Interview mit der Berliner Autorin Ava Sergeeva.

Die Liebe und die Suche nach Identität gehören zu den Nichtdingen auf dieser Welt, an denen wir Menschen uns rastlos  aufarbeiten. Die meisten Werke darüber sind ein oftmals sehr zeitgeistgeplagtes Etwas seichter Unterhaltung.

Doch es geht auch anders: Mit „Ich bin Merkur“ legt Ava Sergeeva  eine durch und durch leuchtende Geschichte über eine außergewöhnliche zwischenmenschliche Beziehung vor. Und wie das so ist, stecken hinter den tollen Storys auch ungewöhnliche Persönlichkeiten. Die Berliner Autorin spricht mal eben so fünf Sprachen und ist aktive LARPerin. Warum das so ist, und wie das alles zusammenhängt, das erfahrt ihr hier im Interview

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Lies mal, wer da spricht

Grimmatorium

Interview mit Ralph Mönius.

„Grimmatorium“, das Debüt von Ralph Mönius, ist über vierhundert Seiten dick geworden und nicht nur umfänglich beachtlich. Der jüngste Neuzugang unter den Periplanetanern hat sich ein Paralleluniversum geschaffen. Und die bunteste WG ever.

Seit 2012 hat Ralph nun schon diese „Stimmen“ im Kopf, die an die Grimmschen Märchenfiguren erinnern. Doch statt sich behandeln zu lassen, fing er an, ihre Geschichten aufzuschreiben. Doch auch damit gaben sich die Stimmen nicht zufrieden und so spinnt der Regensburger Autor die Geschichten immer weiter und vertont sie sogar auf dem eigenen YouTube-Channel.  Sarah Strehle sprach mit ihm über brutale Märchen, Stimmen im Kopf und über das, wovor immer alle Angst haben: die Zukunft.

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