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Lautlos zweifeln oder zweifellos laut?

Matthias Niklas

Matthias Niklas über Harmonie, Sprache & Weltrettung.

Er ist Lesebühnenautor bei OWUL und beim Dichtungsring, Veranstalter des Dicht.it-Slam Berlin und Übersetzer. Seit kurzem verstärkt Matthias Niklas aktiv das Periplaneta-Team, mit Tatendrang und schwarzem Humor. Und zu allem Überfluss auch noch zweisprachig, denn Matthias Niklas kümmert sich vor allem um Periplanetas jüngstes Baby, die englischsprachige Edition „Work Of Mouth“. Zuvor hatten wir ihn bereits jahrelang bekniet,  er solle doch endlich ein Buch mit seinen Texten veröffentlichen. Nun können wir auch bei dieser missionarischen Aufgabe einen ersten Erfolg verzeichnen: „Laut Los Zweifeln“ erscheint zeitgleich mit der englischen Variante „Doubt Out Loud“ als Mini-eBook. Da hinter beiden „Vol.1“ steht, hoffen wir natürlich auf eine Fortsetzung der Reihe.
Hier nun ein kleines Interview mit unserem zweiten Mann im Team. Und… nein, die Frisur ist kein Einstellungskriterium.

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Neues Buch von Thomas Spitzer in der Edition MundWerk

Thomas Spitzer_by_Indiana-Jonas - periplaneta

Wir sind glücklich, unsere Mundwinkel zeigen in die Sternennacht wie bei Angela Merkel, wenn sie einen Handstand macht.

(Pressemitteilung, Periplaneta / Berlin) Der 11.September wird als denkwürdiges Datum für immer im kollektiven Gedächtnis bleiben, denn dann erscheint „Wir sind glücklich, unsere Mundwinkel zeigen in die Sternennacht wie bei Angela Merkel, wenn sie einen Handstand macht“ von Thomas Spitzer als Buch mit CD in der Edition MundWerk des Periplaneta Verlag Berlin. Die neue Veröffentlichung des erfolgreichen Poetry Slammers und taz-Kolumnisten ist eine abwechslungsreiche Zusammenstellung von Bühnentexten und Essays. Mit Witz und Anspruch offenbart der Regensburger Autor in seinen Texten eine akzentuierte Beobachtungsgabe, was sich auch in dem collagenartigen Cover, gestaltet von Kathrin Frank, widerspiegelt.
Die dem Buch beiliegende CD, produziert und aufgenommen von Nikita Gorbunov, folgt ebenfalls dem Konzept: Live-Texte von Thomas Spitzer, Gastbeiträge von befreundeten Autoren, sowie smarte Shortcuts wechseln sich ab mit aufwendig aufbereiteten und mit Geräuschen hinterlegte Studioproduktionen.
„Wir sind glücklich, unsere Mundwinkel zeigen in die Sternennacht wie bei Angela Merkel, wenn sie einen Handstand macht“ erscheint als hochwertige 136-seitige Klappenbroschur mit Audio-CD. Das Albumgibt es auch als Digital-Download und Streaming Variante.

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Periplaneta releases ‚Alive to Love and Strive‘

Clint Lukas

Anglophone Berlin: Publishing house Periplaneta releases  ‚Alive to Love and Strive‘
(Deutsche Version unten)

With the release of ‚Alive to Love and Strive: Berlin without compromise‘ by Clint Lukas on October 1 starts a number of English-language productions by publishing house Periplaneta.

Periplaneta’s first foray into another language is a translation of Clint Lukas‘ successful anthology ‚Für die Liebe, für die Kunst‘, which was originally published in the edition ‚MundWerk‘ in 2011.  Lukas is a member of the reading stage ‚Surfpoeten‘, a movie director, and a veteran of Berlin’s literature scene. ‚Alive to …‘ is a marvelous collection of brutally honest, headstrong and self-deprecating short stories: stories of himself as a byronic hero, a dawdling globetrotter, and a sarcastic observer, always far from normal or ordinary.

The independent publishing house Periplaneta, based in Berlin, was established in 2007. Their publications include print-, e- and audiobooks as well as music productions. Periplaneta also hosts a number of regular literature events.

“Alive to Love and Strive” will be officially released on October 1.
The e-book is already available at Amazon


 

Anglophiles Berlin: Periplaneta veröffentlicht „Alive to Love and Strive“.

(Berlin, Periplaneta Verlag) Mit „Alive to Love and Strive: Berlin without compromise“ von Clint Lukas erscheint am 01. Oktober die Erste von mehreren englischsprachigen Veröffentlichungen des Berliner Verlags Periplaneta.
Periplanetas Vorstoß in die englischsprachige Welt ist eine Übersetzung des erfolgreichen Kurzgeschichtenbands „Für die Liebe, für die Kunst“ von Clint Lukas, der ursprünglich 2011 in der Edition MundWerk erschienen ist. Clint Lukas ist Mitglied der Lesebühne „Surfpoeten“, Filmproduzent und seit vielen Jahren in der Berliner Literaturszene aktiv. „Für die Liebe …“ bietet eine großartige Sammlung direkter, eigenwilliger und selbstironischer Texte: Geschichten über einen tragischen Helden, einen streunenden Weltenbummler und einen sarkastischen Beobachter, immer weit weg von eingefahrenen Gleisen.

„Alive to Love and Strive“ aus der neu geschaffenen Edition WORK OF MOUTH erscheint als broschiertes Taschenbuch am 01. Oktober.
Das E-Book ist bereits im Handel erhältlich.

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Make-Up-Tipps von der Hexe

Hanna-Linn Hava - Periplaneta

Ein Interview mit Hanna-Linn Hava.

Frau Havas Roman „Schneewittchens Geister“ ist ein sehr vergnügliches Fantasy-Spektakel, in dem sich diverse uns wohlbekannte Märchenfiguren in einer modernen Welt unter anderem mit Auftragsmördern und Gewichtsproblemen herumschlagen müssen.
Widersprüchliche Biografien erklären die Autorin einerseits als Würth-Literaturpreisträgerin, andererseits behaupten sie, dass sie bei einem Biss von einem genmanipulierten Tagpfauenauge mit einem unheilbaren Überschuss an Fantasie infiziert worden sei. In einem Gespräch mit Franziska Dreke äußert sich Hanna-Linn Hava zu diesen schillernden Seiten ihres Lebenslaufes, erklärt, warum Märchen nach wie vor in sind und mit welchen ihrer Charaktere sie gern mal einen Kaffee trinken würde.

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Krieg, Staubflusen und Till-Schweiger-Filme

Lesebühne Vision & Wahn: ein Bericht von hinter der Theke.

V&W Aug 14 Matthias Niklas„Habt ihr noch Stühle?“, fragt fünf Minuten vor Veranstaltungsbeginn einer der Gäste schüchtern, während vorne noch schnell der letzte freie Barhocker für die Bühne abgezwackt wird. Circa 40 Leute passen ins Café, dann ist Schluss.
Noch vor einem Monat stand ich hier zur gleichen Zeit recht orientierungslos in der Gegend herum und wahrscheinlich meistens im Weg. Das war der erste Tag meines Praktikums bei Periplaneta. Heute stehe ich hinter der Theke und bin gespannt auf den Abend. Das Motto „Kann das nicht einer der Praktikanten machen?“ passt da natürlich wunderbar. Kurz nach acht schalte ich die Bühnenbeleuchtung an, drehe die Musik runter und ziehe dem Kühlschrank den Stecker. Das monotone Summen verstummt, es wird still im Raum.
Für gewöhnlich wird bei der monatlichen Lesebühne auch gerne mal am Thema vorbeigeschrieben, heute haben sich jedoch einige Mühe gegeben. So zum Beispiel der Poetry Slammer Matthias Niklas, offiziell auch gerade Praktikant hier. Diese Bezeichnung hat er allerdings kaum verdient, denn er schafft es, von einer fein säuberlich recherchierten Wikipedia-Definition des Begriffes Praktikant binnen fünf Minuten den Bogen zu schlagen zu Gestümper jeglicher Art, sei es in Israel, den USA oder der Ukraine.

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