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Über leidenschaftliche Phantastologie

Interview mit Philipp Multhaupt.

Herrn Murmelsams Fieberträume ist der erste Kurzgeschichtenband von Philipp Multhaupt und gleicht einer Schatzkiste aus der Kindheit: voller Fantasie und vergessener Träume. Sarah Strehle sprach mit ihm über Bäume vor dem Fenster, Märchen auf Poetry-Slam-Bühnen und die Phantasiearmut in unserer heutigen Gesellschaft.

In deinem Buch beschreibst du einen völlig neuen, wissenschaftlichen Beruf: „… der Phantastologe [versteht sich] auf die Kunst des fundierten Fabulierens und weiß der ziellos gebrauchten Vorstellungskraft des [laienhaften] Phantasten ernsthafte, akademische Forschungsarbeit im Bereich der Einbildung entgegenzusetzen.“ Siehst du dich selbst als einen Phantasten oder einen Phantastologen?

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Tresen-Lesen auf der Leipziger Buchmesse

Buchmesse Leipzig, Mär 2012

Bier, Bücher und Autoren am Stand des Periplaneta Verlags.

(Pressemitteilung Berlin / Leipzig, Periplaneta) Zur Leipziger Buchmesse, die vom 13.03. bis zum 16.03.2014 stattfindet, werden 17 Autoren am Stand des Periplaneta Verlags (Messegelände, H5. F-212-214) aus ihren Werken lesen und Bücher signieren. Tresen und Sitzgelegenheiten aus Leikeim-Bierkästen schaffen während der jeweils ca. einstündige Performance einen Hauch von Kneipenatmosphäre.

Bier und Bücher bilden in Berlin seit jeher eine Einheit, denn hier wird sehr oft in verrauchten Kneipen vorgelesen, für Freigetränke und auf Spendenbasis, zwischen Stimmengewirr und Gläserklirren. Anlässlich der Leipziger Buchmesse importiert der Periplaneta Verlag ein Fragment dieser Lesekultur aus seiner Heimatstadt in die Halle 5 der Jungen Verlage.

Jeweils zur vollen Stunde liest ein Autor oder eine Autorin kurze Texte am Tresen des Periplaneta Verlagsstandes (H5. F212-214). Im Hintergrund brummt ein Gastro-Kühlschrank, es gibt eine kleine Jukebox, Zuhörer können auf Leikeim-Bierkisten Platz nehmen und wie in Berlin üblich, darf man, so man möchte, etwas für das ungewöhnliche Leseerlebnis spenden oder das vorgestellte Buch erwerben.

Es lesen am Tresen (Periplaneta Halle 5. F212-F214):

Donnerstag, den 13.03.14
12.00 – 12.45 Uhr: Thomas Manegold (Berlin): Ed. Subkultur, Ed. Periplaneta
14.00 – 14.45 Uhr: Marion Alexa Müller (Berlin): Ed. Periplaneta
16.00 – 16.45 Uhr: Clara Nielsen (Bamberg): Ed. MundWerk

Freitag, den 14.03.14
11.00 – 11.45 Uhr: Thomas Manegold (Berlin): Ed. Subkultur, Ed. Periplaneta
12.00 – 12.45 Uhr: René Sydow (Witten): Ed. MundWerk
13.00 – 13.45 Uhr: Lucas Fassnacht (Erlangen): Ed. MundWerk, Ed. Periplaneta
14.00 – 14.45 Uhr: Clara Nielsen (Bamberg): Ed. MundWerk
15.00 – 15.45 Uhr: Konrad Endler (Berlin): Ed. MundWerk
16.00 – 16.45 Uhr: Lucas Fassnacht (Erlangen): Ed. MundWerk, Ed. Periplaneta
17.00 – 17.45 Uhr: René Sydow (Witten): Ed. MundWerk

Samstag, den 15.03.14
11.00 – 11.45 Uhr: Holly Loose & Peggy Hoffman (Berlin): Ed. Subkultur, Ed. Periplaneta
12.00 – 12.45 Uhr: Hank Zerbolesch (Wuppertal): Ed. MundWerk
13.00 – 13.45 Uhr: Nicolas Schmidt (Erlangen): Ed. MundWerk
14.00 – 14.45 Uhr: Clint Lukas (Berlin): Ed. MundWerk, Ed. Periplaneta
15.00 – 15.45 Uhr: Michael Schweßinger (Leipzig): Ed. Subkultur
16.00 – 16.45 Uhr: René Sydow (Witten): Ed. MundWerk
17.00 – 17.45 Uhr: Jan Lindner (Leipzig): Ed. Reimzwang

Sonntag, den 16.03.14
11.00 – 11.45 Uhr: David Wonschewski (Berlin): Ed. Periplaneta
12.00 – 12.45 Uhr: Hank Zerbolesch (Wuppertal): Ed. MundWerk
13.00 – 13.45 Uhr: Robert Rescue (Berlin): Ed. MundWerk, Ed. Drachenfliege
14.00 – 14.45 Uhr: Lea Streisand (Berlin): Ed. MundWerk
15.00 – 15.45 Uhr: David Wonschewski (Berlin): Ed. Periplaneta
16.00 – 16.45 Uhr: Hank Zerbolesch (Wuppertal): Ed. MundWerk

LBM2014

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Klassentreffen in der Eiszeit

Eiszeitreise

Neues Arbeitsheft zu dem Buch „Eiszeitreise“ für den Schulunterricht.

(Pressemitteilung, Berlin, Periplaneta / Bonn, Lehrerselbstverlag) Zu dem Kinderbuch „Eiszeitreise – Die Abenteuer des Georg van de Mügge und des Erwin Mammuti“ von Holly Loose, das bei Periplaneta in der Edition Drachenfliege erschienen ist, veröffentlicht der Lehrerselbstverlag das Arbeitsheft „Literaturwerkstatt Eiszeitreise“. Die Verfasserin Alexa Wittwer ist selbst Lehrerin und konzipierte auf der Grundlage der Geschichte, die im eiszeitlichen Europa spielt, 27 Aufgaben für die Klassenstufen 3 bis 5.

Literaturwerkstatt EiszeitreiseAlexa Wittwer setzte für ihre Literaturwerkstatt abwechslungsreiche Lernthemen um wie Schleichdiktat, Lückentext, Verständnisfragen, Rätsel oder Bastelanleitungen. In Kombination mit dem Kinderbuch kann das 44-seitige Arbeitsheft auch in Lerngruppen eingesetzt werden. Optisch aufgelockert werden die Aufgaben mit Zeichnungen von Marion Alexa Müller, die auch das Kinderbuch illustrierte.

Das erste Kinderbuch von Holly Loose (Sänger der Band Letzte Instanz) wurde wegen seines pädagogisch wertvollen Ansatzes bereits während seiner Entstehung von verschiedenen Eiszeit-Museen unterstützt. In „Eiszeitreise“ beobachtet der kleine Tim Paläontologen bei der Ausgrabung eines Mammuts. Sein Großvater erzählt ihm daraufhin eine Geschichte von einem Mammut, einer Mücke und einem Höhlenmaler und Tim lernt, dass es auf Größe allein nicht ankommt.
Nachdem Museumspädagogen bereits in Kinderkursen mit dem Buch gearbeitet haben, kann es nun auch im Schulunterricht zum Einsatz kommen.

Weitere Informationen zu dem Arbeitsheft (Lehrerselbstverlag) gibt es hier.

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Wie die Lemminge!

The Lemming by Holger Much, Illustration für "Nautilus" / The Sycamore Tree & Friends

Die ganze Wahrheit über den Suizid-Mythos der Kult-Nager.

Lemminge sind vor allem dafür bekannt, dass sie stur auf Klippen zurennen und sich in die Fluten stürzen. Dieser faszinierende Massenselbstmord hat die kleinen Wühlmäuse so populär gemacht. Auch in der Geschichte „Höhnenschwindel“ (aus dem multimedialen Buch-Grafik-CD-Projekt Nautilus ) reißen sich die kleinen Nager darum, ins Meer zu hüpfen. Im dazugehörigen Song von „The Sycamore Tree“ jubeln sie sogar noch dabei.
Doch was ist eigentlich an diesem Mythos dran?

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Das Märchen von der zickigen Ziege

Die ganze Wahrheit über Ziegen.

Thüringer Wald ZiegeIm Alltag strafen wir unsere Mitmenschen oftmals mit Beleidigungen wie „Du dumme Ziege“ oder „arrogante Zicke“. Wir bezeichnen mit diesen Wendungen Menschen, die an allem etwas auszusetzen haben oder einfach nur begriffsstutzig sind. Doch sind die gehörnten Wiederkäuer wirklich dumm? Sind sie denn chronische Nörgler?

Als ich kürzlich mit der freilich haltlosen Anklage, ich sei zickig, konfrontiert wurde, stellte ich mir eben jene Fragen und beschloss, dieser allseits bekannten Redewendung auf den Grund zu gehen.

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