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Berliner Lesebühnen: Brauseboys

Brauseboys

Jeden Donnerstag ab 20:30 Uhr.

Zuallererst lehren die „Brauseboys“ den Wert einer Bühne. Völlig konfus sitzt man im beeindruckend großen Saal des „La Luz“ und starrt auf diesen Fremdkörper, den man schon lange nicht mehr auf einer Lesebühne gesehen hat; eine echte Bühne, über einen Meter hoch und breit genug für alle Brauseboys auf einmal: Robert Rescue, Paul Bokowski, Frank Sorge, Volker Surmann, Hinark Husen und Heiko Werning. Ein stattliches Aufgebot ganz ohne jede Quote, mit null Gefühl für politische Korrektheit (siehe Foto) und diesem typischen Wedding-Patriotismus, der seltsamerweise auch bei der x-ten Lesebühne im Bezirk noch seinen Charme entfaltet.

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Die Brauseboys (Berliner Lesungen 3)

Sex für nur 5 Euro

Der Sommer war verregnet und kalt, doch im September wird’s heiß! Zumindest im La Luz, denn dort wird die Lesebühne „Die Brauseboys“ die selbst ausgerufenen Erotikwochen mit erotischen, schlüpfrigen und feucht-fröhlichen Texten zelebrieren. Jeden Donnerstag darf allerdings auch Unerotisches von der sechsköpfigen Stammbesetzung und den zwei Lesungs-Gästen zum Besten gegeben werden. Schließlich ist der Herausgeber der ganz hervorragenden Kult-Anthologie „Sex – von Spaß war nie die Rede“ (in der auch die Periplanetaner Lea Streisand und Nico Walser mit schlechtem Sex verewigt sind) der Brauseboy Volker Surmann.

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