Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Ein überaus freundlicher Autor

Christian Gottschalk

Interview mit Christian Gottschalk.

Christian Gottschalk hat schon durch Münzferngläser geblickt, bevor der Poetry Slam geboren wurde. Trotzdem schlägt er sich mit seinem leicht überdurchschnittlichen Alter außerordentlich gut in einer Szene, die als Tummelbecken für junge Leute gilt, bevor sie etwas Anständiges machen.
Der wohl einzige Kölner, der jedes Jahr vor dem Karneval flüchtet, liebt das Kleinkunst-Showbizz und kann Kritik so freundlich äußern, dass man danach die Welt umarmen möchte. Nicht allein deshalb ist Christian Gottschalk eine Ausnahmegestalt auf den deutschsprachigen Poetry-Slam-Bühnen.
Bei Periplaneta hat er „Vereinigung der Freunde des Münzfernglases“ als Buch mit CD veröffentlicht, für uns nur einer von vielen Gründen, ihn auf ein Gespräch einzuladen.

Ein überaus freundlicher Autor weiterlesen

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Das Spiel mit den Wölfen

Thias Bene

Ein Interview mit Thias Bene.

Auch heute gibt es sie noch, die typischen Autoren, die ihre galante Mischung aus Vergangenheit-bewältigen, Welt-retten und Märchen-erzählen leben, atmen und, ja, auch ein bisschen zur Schau stellen. In seinen modernen, zuweilen abgründigen Großstadterzählungen adaptiert unser vielversprechender Periplaneta-Neuzugang Thias Bene märchenhafte Motive und versetzt den erdachten Realitäten einen Schuss Morbidität. Seine Protagonisten sind Junkies, Huren und Banker, die getrieben von Sehnsüchten und Ängsten im Leben straucheln und, soviel darf man sicherlich verraten, ziemlich oft sterben. Sarah Strehle sprach mit dem Berliner Autor über innere Wölfe und über die Einsamkeit in Erotikchats.

Das Spiel mit den Wölfen weiterlesen

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Die Wirklichkeit ist viel skurriler als mein eigener Gehirnfasching

Andre-Ziegenmeyer & Humlet

Ein Interview mit dem jüngsten Urgestein von Periplaneta.

André Ziegenmeyer, immer noch in jeder Hinsicht Jungautor, ist ein Periplanetaner der ersten Stunde. Mit seinem Hörbuch „P.L.Ü.S.C.H.“, das inzwischen ausverkauft ist, fing 2007 alles an. Jetzt erfreut er sich und seine Umwelt mit seinem mittlerweile fünften bei Periplaneta erschienenem Werk, das „Ententanz und Armageddon“ heißt und wie sein Vorgänger „Sex, Drugs und Feenstaub“ als Kurzfantasmensammlung mit CD erschienen ist. Obwohl immer noch primär im Fantasy Genre beheimatet, ente(r)t André Ziegenmeyer mittlerweile auch Poetry-Slam-Bühnen, was sehr ungewöhnlich ist, denn immer noch begegnet man in seinen Texten diversen Fabelwesen oder eben einer Ente, die Angst im Dunkeln hat.  Sonja Gerter sprach mit André Ziegenmeyer über Wünsche, Inspirationen und Apps.

Die Wirklichkeit ist viel skurriler als mein eigener Gehirnfasching weiterlesen

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Moabit liest: Gary Flanell

„Wie im Kino“

Am Abend des 19. Novembers 2014 gehe ich in die Neue Heimat, wo Gary Flanell anlässlich des Literaturevents »Moabit liest!« sein Buch „Stuntman unter Wasser“ präsentiert. Eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn befinden sich die meisten Gäste noch im Nebenraum der Lokalität mit den hohen schmucklosen weißen Wänden. Die altmodischen, gemütlichen Möbel und die eingetüteten Kerzen schaffen jedoch eine Atmosphäre, in der man sich trotzdem wohlfühlt.

Moabit liest: Gary Flanell weiterlesen

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Periplaneta mag ab sofort auch Plastikgeld

Konsum für alle!

Im Periplaneta Literaturcafé kann man ab sofort auch mit Karte zahlen: Unser nigelnagelneues Kartenlesegerät nimmt Visa, Visa Electronic, V-Pay, MasterCard, American Express, Maestro und JCB.
Bereits diesen Montag zur Lesebühne Vision & Wahn habt ihr also schon keine Gewissenskonflikte mehr. – Trink ich mehrere leckere Kaltgetränke oder kaufe ich lieber tolle Periplaneta-Bücher oder unterstütze ich die freie Kulturszene durch eine üppige Geldspende? – Jetzt könnt ihr endlich alles zeitgleich realisieren, könnt eure Getränke und die Bücher mit Plastikgeld bezahlen und dann euer gesamtes Bargeld in die Künstlerkasse (ins Kapitalistenschwein) schmeißen.

Die Bezahlung über Paypal ist übrigens auch möglich.