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Die Wirklichkeit ist viel skurriler als mein eigener Gehirnfasching

Andre-Ziegenmeyer & Humlet

Ein Interview mit dem jüngsten Urgestein von Periplaneta.

André Ziegenmeyer, immer noch in jeder Hinsicht Jungautor, ist ein Periplanetaner der ersten Stunde. Mit seinem Hörbuch „P.L.Ü.S.C.H.“, das inzwischen ausverkauft ist, fing 2007 alles an. Jetzt erfreut er sich und seine Umwelt mit seinem mittlerweile fünften bei Periplaneta erschienenem Werk, das „Ententanz und Armageddon“ heißt und wie sein Vorgänger „Sex, Drugs und Feenstaub“ als Kurzfantasmensammlung mit CD erschienen ist. Obwohl immer noch primär im Fantasy Genre beheimatet, ente(r)t André Ziegenmeyer mittlerweile auch Poetry-Slam-Bühnen, was sehr ungewöhnlich ist, denn immer noch begegnet man in seinen Texten diversen Fabelwesen oder eben einer Ente, die Angst im Dunkeln hat.  Sonja Gerter sprach mit André Ziegenmeyer über Wünsche, Inspirationen und Apps.

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Plüsch: Die Psychologie von Kuscheltieren

Warum wir Plüschtiere lieben

Nicht immer, aber sehr oft ist auf unseren Hörbüchern das Kuscheltier des jeweiligen Autors zu sehen. Begründet hat diese Tradition André Ziegenmeyer, mit seinem Stoffgorilla auf dem Cover von  „P.L.Ü.S.C.H.“ Als wir den Trailer zum Hörbuchdrehten, musste Onk ganz alleine, im wattierten Paket nach Berlin reisen und André konnte deshalb mehrere Nächte nicht schlafen.

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Von Ratten und Fledermeyern

Vision & Wahn im Duncker Berlin

Jeden zweiten Sonntag im Monat findet unsere eigene Lesung im Duncker Berlin statt. Obwohl sich das Programm nicht nur auf eigene Autoren beschränkt, standen im August diesmal drei große periplanetanische Premieren auf dem Plan. Tom Manegold präsentierte sein neues Hörbuch „Rattenfänger“, André Ziegenmeyer „performte“ geradezu aus seinem neuen Buch „Schatten über Schinkelstedt“ und Holly Loose las das erste Mal einen Auszug aus seinem Roman „Das weiße Buch“, der sich zur Zeit noch in Vorbereitung befindet.

Nur eines war wie inzwischen fast gewohnt: Kristoff Becker, der den Abend am E-Cello musikalisch begleitete, glänzte wie immer mit seinen jazzig- elektronischen  Zwischenspielen.

Natürlich ist es bei der eigenen Veranstaltung mit den eigenen Autoren schwer, objektiv zu bleiben. Wir lieben Toms düstere Existensphilosophie, Ziegenmeyers wortwitzige Kreativität und Hollys Hang zu lyrisch schönen Bilder. Natürlich findet man das dann alles ganz toll. Und so drang in der ein oder anderen Lesepause auch schon mal euphorisches Klatschen aus der Verlagsecke, während die Zuschauer noch still auf eine Fortsetzung warteten. Aber von so viel Qualität waren schließlich nicht nur die eh schon voreingenommenen Periplanetaner begeistert.

Selbst André Ziegenmeyers anfänglich geknickter lila Hexenhut war schon bald in Bestform. Mit Inbrunst las er einige Episoden  der geheimnisvollen Geschehnissen rund um das kleine, verschlafene Städtchen Schinkelstedt. Sein Plüschgorilla Onk, das Covermodell seines letzten Hörbuches, musste allerdings zuhause bleiben, dafür durften aber ein Spinne und einige Schrumpfköpfe mit. Auch unser Überraschungsgast  Holly Loose – selbst für ihn war der kurzfristig anberaumte Auftritt etwas überraschend-  kann auf ein erfolgreiches Lesebühnendebut und endlich mal wieder etwas Lampenfieber zurückblicken.

Sein Auftritt war gewissermaßen eine kleine Generalprobe.  Denn im September wird er mit Benni Cellini und einem weiteren Überraschungsgast (der weiß das allerdings jetzt schon, dass er auftreten soll) mit den weißen Geschichten auf Lesereise gehen. Bei uns, auf der Vision und Wahn ist die Premiere dieser jetzt schon Wogen schlagenden Lesereise. Wenn Holly dann wieder singen darf, ist das mit dem Lampenfieber auch nicht mehr so schlimm …

Von Marion Alexa Müller