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Das Spiel mit den Wölfen

Thias Bene

Ein Interview mit Thias Bene.

Auch heute gibt es sie noch, die typischen Autoren, die ihre galante Mischung aus Vergangenheit-bewältigen, Welt-retten und Märchen-erzählen leben, atmen und, ja, auch ein bisschen zur Schau stellen. In seinen modernen, zuweilen abgründigen Großstadterzählungen adaptiert unser vielversprechender Periplaneta-Neuzugang Thias Bene märchenhafte Motive und versetzt den erdachten Realitäten einen Schuss Morbidität. Seine Protagonisten sind Junkies, Huren und Banker, die getrieben von Sehnsüchten und Ängsten im Leben straucheln und, soviel darf man sicherlich verraten, ziemlich oft sterben. Sarah Strehle sprach mit dem Berliner Autor über innere Wölfe und über die Einsamkeit in Erotikchats.

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„Ich und mein Kleist“

Interview mit dem Autor Roman Bösch

Die Periplaneta-Redaktion hatte vor einiger Zeit den bemerkenswerten Debütroman „Kleists Geschichte meiner Seele“ in die Finger bekommen. In einer fiktiven Autobiographie beschreibt Kleist sein Leben mit eigenen Worten. Um genau zu sein: in den Worten und der Sprache seiner Zeit. Nach der Lektüre dieses interessanten und komplexen Werks blieb der Wunsch, die Person näher kennenzulernen, die diesen Roman geschrieben hat. Der Autor Roman Bösch (44) wohnt in Zürich, ist Doktor der Philosophie und hat nach eigenen Angaben ein bewegtes Leben hinter sich. Zudem bezeichnet er sich selbst als „komischen Kauz“. Wir wollten uns davon überzeugen, denn wenn wir von etwas Ahnung haben, dann von komischen Käuzen …

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