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„Abwasch!“ mit Hausmann Klaus Wührl

Am Spühltisch der Bayreuther Kabarett-Szene.

Ich verehre Hagen Rether, Georg Schramm, Urban Priol, Volker Pispers und Dieter Hildebrandt. Weil sie unbequeme Ansichten und keine Angst vor einem satten, zufriedenen Publikum haben. Ich stell(t)e mir während ihrer Darbietung immer vor, wie Horden von Anwälten vor dem Fernseher sitzen und ihnen der Angstschweiß von jener Stirn perlt, den ihre Schäfchen den bösen Widersachern zu bieten wagen.
Diese Befürchtungen hatte ich bei meinem Besuch bei „Abwasch!“ von Klaus Wührl nicht. Bayreuther Kabarett stellte ich mir genauso mittelmäßig vor wie Bayreuth an sich. Zwar liebenswert putzig, aber auch langweilig, träge, ignorant und beliebig. Schließlich bin ich aus genau diesen Gründen mit 18 aus dieser Kleinstadt mit 70.000 Einwohnern und einer Uni, die der Rest der Welt nur wegen der Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg kennt, weggezogen. Nur Dank einer lapidaren facebook-Befreundung mit meinem damaligen Schultheaterkollegen Hannes Schott, der an dem Abend auch auftreten sollte, habe ich mir und meinen Eltern Karten zuschicken lassen.

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Periplaneta Lesebühnen 2014

Literaturcafé 2012

Neue Webseiten und interessante Gäste

Unsere Lesebühnen Vision und Wahn (Periplaneta Literaturcafé) und OWUL (Z-Bar) haben neue Webdesigns bekommen und starten 2014 zu den angestammten Terminen. Lediglich Vision und Wahn macht im Januar Urlaub. Die Gäste sind eingeladen und die Besetzungen stehen bis in den Frühling hinein bereits fest:

  • Dienstag, 28.01.2014: OWUL in der Z-Bar Berlin mit Hank Zerbolesch
  • Montag, 03.02.2014: Vision & Wahn bei Periplaneta mit Franziska Dreke und Andreas Albrecht
  • Dienstag, 25.02.2014: OWUL in der Z-Bar Berlin mit Clint Lukas (Surfpoeten)
  • Montag, 03.03.2014: Vision & Wahn bei Periplaneta mit Heiko Werning (Brauseboys)
  • Dienstag, 25.03.2014: OWUL in der Z-Bar Berlin mit Sven André Dreyer
  • Montag, 07.04.2014: Vision & Wahn bei Periplaneta mit Konrad Endler (Surfpoeten) und Christoph Theußl
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Jetzt E-Books ordern für alle Reader

Digitale Bücher von Periplaneta

E-Books für alle Reader
E-Books für alle Reader

Es soll ja Menschen geben, denen Weihnachten etwas Sinnvolles geschenkt wurde. Zu den wenigen digitalen Innovationen, die wir für gut befinden, gehören eindeutig die E-Reader, allen voran die Kindle. Wir haben auf dem Gebiet frühzeitig Erfahrungen gesammelt und halten den Kindle-Paperwhite für das beste derzeit verfügbare Buch-Skelett. Nicht zuletzt, weil das Kindle Format auch viel besser ist, als sein mitunter doch an den Haaren herbeigezogener Ruf. Via E-Mail und kostenloser Konvertierungsprogramme lässt sich so ziemlich alles ganz einfach auf ein Kindle transportieren. Und nicht zuletzt ist das Cloudsystem von Amazon für den User eher ein Segen, denn ein Fluch, denn das Management der Geräte ist einfach und komfortabel. Die Reader mit Hintergrundbeleuchtung und Touchscreen vereinen die Vorteile der kleinen und leichteren Reader mit der Benutzerfreundlichkeit eines Tablets. So lässt die Akkulaufzeit eines Paperwhite durchaus einen Urlaub ohne Netzteil zu. Fairerweise muss man aber sagen, dass die schwereren und ungleich energiehungrigeren Tablets auch mehr können und nur nebenbei als Reader fungieren. Letztendlich ist es aber auch Geschmacksache. Tolinos und iPads, sowie andere Tablets sind durchaus auch brauchbare Lesegeräte.

Einerseits lässt es sich darauf nämlich prima lesen, andererseits erweisen sich digitale Bibliotheken bei Urlaubsreisen und Umzügen als ein Segen für Bandscheiben… Und last but not least müssen solche tollen Geschenke natürlich im Nachhinein befüllt werden. Wir können mit E-Books in jedem Format dienen und von daher kannst Du uns, unseren Künstlern und Dir, mit der richtigen Wahl für Dein neues Spielzeug, etwas Gutes tun.

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Klassentreffen in der Eiszeit

Eiszeitreise

Neues Arbeitsheft zu dem Buch „Eiszeitreise“ für den Schulunterricht.

(Pressemitteilung, Berlin, Periplaneta / Bonn, Lehrerselbstverlag) Zu dem Kinderbuch „Eiszeitreise – Die Abenteuer des Georg van de Mügge und des Erwin Mammuti“ von Holly Loose, das bei Periplaneta in der Edition Drachenfliege erschienen ist, veröffentlicht der Lehrerselbstverlag das Arbeitsheft „Literaturwerkstatt Eiszeitreise“. Die Verfasserin Alexa Wittwer ist selbst Lehrerin und konzipierte auf der Grundlage der Geschichte, die im eiszeitlichen Europa spielt, 27 Aufgaben für die Klassenstufen 3 bis 5.

Literaturwerkstatt EiszeitreiseAlexa Wittwer setzte für ihre Literaturwerkstatt abwechslungsreiche Lernthemen um wie Schleichdiktat, Lückentext, Verständnisfragen, Rätsel oder Bastelanleitungen. In Kombination mit dem Kinderbuch kann das 44-seitige Arbeitsheft auch in Lerngruppen eingesetzt werden. Optisch aufgelockert werden die Aufgaben mit Zeichnungen von Marion Alexa Müller, die auch das Kinderbuch illustrierte.

Das erste Kinderbuch von Holly Loose (Sänger der Band Letzte Instanz) wurde wegen seines pädagogisch wertvollen Ansatzes bereits während seiner Entstehung von verschiedenen Eiszeit-Museen unterstützt. In „Eiszeitreise“ beobachtet der kleine Tim Paläontologen bei der Ausgrabung eines Mammuts. Sein Großvater erzählt ihm daraufhin eine Geschichte von einem Mammut, einer Mücke und einem Höhlenmaler und Tim lernt, dass es auf Größe allein nicht ankommt.
Nachdem Museumspädagogen bereits in Kinderkursen mit dem Buch gearbeitet haben, kann es nun auch im Schulunterricht zum Einsatz kommen.

Weitere Informationen zu dem Arbeitsheft (Lehrerselbstverlag) gibt es hier.

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Tödliche Weihnachten

Mehr Liebe, mehr Geschenke, mehr Umsatz, mehr Herzinfarkte.

Weihnachten ist das Fest der Liebe und Besinnlichkeit. Frieden auf Erden und Harmonie in den Herzen. Es geht nicht um Geschenke und Geld, die Kleinigkeiten sind entscheidend. Eine helfende Hand, eine selbstgebastelte Karte, liebe Worte, … jetzt steht das Miteinander im Vordergrund.
Oder?!?!

Timmy kennt den WeihnachtsmannAuch dieses Weihnachten werden Familien vor dem geschmückten Baum stehen und Kinder werden die Geschenke abzählen. Enttäuschte Aussagen wie „Letztes Jahr waren es mehr!“ und „Ich wollte aber ein PS4“ trüben die feierliche Stimmung. Dann schalten sich die Großeltern ein und erzählen von Früher, als sie nichts hatten und sich noch über Orangen und Nüsse gefreut haben. Das hat aber scheinbar noch nie ein Kind getröstet.
Denn im eingeschneiten London des Jahres 1840 spielt die Geschichte „Timmy kennt den Weihnachtsmann“ von Christian von Aster. Alles, was sich der kleine Timmy wünscht, ist ein stattliches Holzpferdchen. Doch er bekommt vom Weihnachtsmann nur ein winziges Päckchen: einen ollen Holzkreisel. Den haben sich die Eltern sozusagen vom Munde abgespart. Trotzdem ist seine Enttäuschung groß. Er wird im darauffolgenden Jahr bereits ab Januar die ganze Zeit darauf hinarbeiten, dass das nächste Weihnachtsgeschenk nicht auch wieder so armselig ausfällt.

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