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Lautlos zweifeln oder zweifellos laut?

Matthias Niklas

Matthias Niklas über Harmonie, Sprache & Weltrettung.

Er ist Lesebühnenautor bei OWUL und beim Dichtungsring, Veranstalter des Dicht.it-Slam Berlin und Übersetzer. Seit kurzem verstärkt Matthias Niklas aktiv das Periplaneta-Team, mit Tatendrang und schwarzem Humor. Und zu allem Überfluss auch noch zweisprachig, denn Matthias Niklas kümmert sich vor allem um Periplanetas jüngstes Baby, die englischsprachige Edition „Work Of Mouth“. Zuvor hatten wir ihn bereits jahrelang bekniet,  er solle doch endlich ein Buch mit seinen Texten veröffentlichen. Nun können wir auch bei dieser missionarischen Aufgabe einen ersten Erfolg verzeichnen: „Laut Los Zweifeln“ erscheint zeitgleich mit der englischen Variante „Doubt Out Loud“ als Mini-eBook. Da hinter beiden „Vol.1“ steht, hoffen wir natürlich auf eine Fortsetzung der Reihe.
Hier nun ein kleines Interview mit unserem zweiten Mann im Team. Und… nein, die Frisur ist kein Einstellungskriterium.

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Make-Up-Tipps von der Hexe

Hanna-Linn Hava - Periplaneta

Ein Interview mit Hanna-Linn Hava.

Frau Havas Roman „Schneewittchens Geister“ ist ein sehr vergnügliches Fantasy-Spektakel, in dem sich diverse uns wohlbekannte Märchenfiguren in einer modernen Welt unter anderem mit Auftragsmördern und Gewichtsproblemen herumschlagen müssen.
Widersprüchliche Biografien erklären die Autorin einerseits als Würth-Literaturpreisträgerin, andererseits behaupten sie, dass sie bei einem Biss von einem genmanipulierten Tagpfauenauge mit einem unheilbaren Überschuss an Fantasie infiziert worden sei. In einem Gespräch mit Franziska Dreke äußert sich Hanna-Linn Hava zu diesen schillernden Seiten ihres Lebenslaufes, erklärt, warum Märchen nach wie vor in sind und mit welchen ihrer Charaktere sie gern mal einen Kaffee trinken würde.

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Was macht der Waschbär auf dem Sofa?

Waschbär mit Marien Loha

Ein Interview mit Marien Loha.

Mit „Waschbär im Schlafrock“ veröffentlicht der Berliner Autor und Slampoet Marien Loha bei Periplaneta seinen Debütroman. Sein Protagonist Karl führt eigentlich ein ganz normales Leben. Mit den Frauen hat er so seine Probleme und auch die Arbeitskollegen nerven ab und zu. Statt sich damit aber auseinanderzusetzen, grübelt der Lokaljournalist lieber ausgiebig über die Welt und das Leben. Bis eines Morgens ein Waschbär auf seinem Sofa sitzt…
Pia Jesionowski sprach mit Marien Loha über Fressfeinde und den Unterschied zwischen Haustieren und WG-Bewohnern.

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Gegen den Strich gebürstet

Richard Wiemers (Bild: Judith Wiemers) Edition Totengräber. Periplaneta Verlag Berlin

Ein Interview mit Krimi Autor und Bross-Erfinder Richard Wiemers.

Mit dem Slapstick-Krimi „Bross. Showdown im Schlippers“ gibt es bei Periplaneta gleich zwei neue Gesichter: den Autor und Realschullehrer Richard Wiemers, und seine charismatische Hauptfigur Kommissar Bross. Letzterer ist, wie es sich für einen Mann seines Formates geziemt, auf der Jagd nach einem internationalen Top-Verbrecher. Unerschrocken stellt er sich dabei sturen Rentnern, streitenden Arabern und seiner strengen Concièrge entgegen und lässt sich nicht einmal durch das ewig lästige Wasser in seiner Hutkrempe aus der Ruhe bringen.
Wir waren neugierig auf den geistigen Kopf all dieser Verrücktheiten. Franziska Dreke sprach mit dem Autor über literarische Vorbilder, echte Superverbrecher, Lucky Luke und die Lust am überbordenden Blödsinn.

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Über leidenschaftliche Phantastologie

Interview mit Philipp Multhaupt.

Herrn Murmelsams Fieberträume ist der erste Kurzgeschichtenband von Philipp Multhaupt und gleicht einer Schatzkiste aus der Kindheit: voller Fantasie und vergessener Träume. Sarah Strehle sprach mit ihm über Bäume vor dem Fenster, Märchen auf Poetry-Slam-Bühnen und die Phantasiearmut in unserer heutigen Gesellschaft.

In deinem Buch beschreibst du einen völlig neuen, wissenschaftlichen Beruf: „… der Phantastologe [versteht sich] auf die Kunst des fundierten Fabulierens und weiß der ziellos gebrauchten Vorstellungskraft des [laienhaften] Phantasten ernsthafte, akademische Forschungsarbeit im Bereich der Einbildung entgegenzusetzen.“ Siehst du dich selbst als einen Phantasten oder einen Phantastologen?

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