Winnetou ist ein Christ… Wer hätte das gedacht?!
Ich weiß noch, wie ich als zopftragende 10jährige gebannt vor dem Fernseher saß und von diesem dunkelhäutigen und langhaarigen Mann, der nur gebrochen Deutsch sprach, fasziniert war. Heute ist das anders, die Indianer von früher sind weg und es gibt nur noch dunkelhäutige, langhaarige Männer, die gebrochen Deutsch sprechen und mich in der U-Bahn anpöbeln. Damals war eben doch alles irgendwie anders.
Schlagwort: periplaneta
„Die Currysoße ist der rote Faden“
Interview mit Jens Höhner
Die Geschichten von dem kleinen Zweibeinelch Erik fesseln seit der Veröffentlichung von „Rentiere sind doof!“ junge wie auch etwas erwachsenere Leser. Erik Elch avancierte zum altersübergreifenden Kultbuch. Das ist auch kein Wunder, denn schließlich ist Erik ein mutiger kleiner Elch, etwas naiv, aber auch vernünftig, frech und vor allem sehr herzlich. Mit „Mission Currywurst“ ist das zweite Buch von Erik Elch erschienen. In Kanada sucht der nur 54 cm große Geweihträger nach seinem Freund Kaspar, erlebt wieder viele spannende Abenteuer und steht vor schwierigen Aufgaben, die nur ein kleiner Elch so souverän meistern kann. Wir haben uns mit Jens Höhner, dem Autor und „Elch-Papa“ von Erik unterhalten, über Kinderbücher, Inspirationen, Burnout und natürlich über echte Elche …
Vampire im Wandel der Zeit
Vom Gruselgraf zum romantischen Vegetarier
Per Definition ist der Vampir ein sogenannter Untoter oder Wiederkehrer, der sich des Nachts unschuldige Opfer sucht und ihnen das Blut aus dem Körper saugt, um selbst existieren zu können. Während Vampire in den frühen Romanen nur grausame, blutrünstige Monster waren, gibt es heute laszive weibliche Exemplare im sündigen Lack-Outfit, die in der Kiss Lounge auf Opfer warten, und romantische Vegetarier, die um die ewige Liebe kämpfen.
Aber bedenkt man die Veränderung in Gesellschaft und Weltanschauung im Laufe der Jahrhunderte, ist es nicht verwunderlich, dass sich auch der Vampir weiterentwickelt hat.
CKLKH Fischers „Große Kannibalenschau“
CKLKH Fischer liest aus seinem Roman „Große Kannibalenschau“. In der Z-Bar Berlin.
Schenke-eine-Ziege e.V.
Interview mit Katharina Möller
Zur Weihnachtszeit wird wieder sehr viel blödsinniges Zeug verschenkt. Unter dem Baum stapeln sich seltsam riechende Badezusätze, porzelane Staubfäger in Engelsform, hässliche Kerzenhalter und Tee in ungenießbaren Geschmacksrichtungen. Allerdings kann man auch Sinnvolles verschenken. Ziegen zum Beispiel. Zugegeben, die Haltung in einer kleinen Drei-Zimmer-Wohnung wäre problematisch. Deshalb ist es noch sinnvoller, wenn man sich an den gemeinnützigen Verein Schenke eine Ziege e.V. wendet, denn dann kommt das Geschenk auch in gute Hände. Dieser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensbedingungen der Bevölkerung in Uganda nachhaltig zu verbessern. Wir fanden das Konzept sehr interessant und haben uns deshalb mit Katharina Möller von Schenke-eine-Ziege e.V. unterhalten.






