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Glaubst du an Gott?

Ein Erklärungsversuch

Was soll man denn darauf antworten? Ja? Nein? Vielleicht? Als ich das letzte Mal mit einem „Ja“ darauf antwortete, schoss gleich die nächste Frage auf mich ein: „Und an welchen?“

Für mich war ja schon der Name Programm, also mein Gott hieß einfach „Gott“. Das war meinem Gegenüber schon zu viel, denn der glaubte nicht an „Gott“ sondern an „Schicksal“. Nun ja. Auch ein guter Name. Aber damit war noch lange nicht genug, denn nun fragte er, was an „Gott“ denn gut sei? Ein „Das geht dich gar nichts an!“ lag mir schon auf der Zunge, doch ich schwor mir an dem Tage, mich eingehender mit der Frage zu befassen, um beim nächsten Mal eine eindeutige, unantastbare Definition meines Glaubens abgeben zu können. Fangen wir also bei den Elementar-Definitionen an, um erst einmal abzugrenzen, woran ich so alles glauben könnte:

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Eva und der Apfel

Über die süßen Früchte des Verbotenen

Dass Adam und Eva wegen eines angebissenen Apfels das Paradies verlassen mussten, ist einfach nur ein Gerücht, das sich seit Jahrhunderten hartnäckig hält. In der Bibel wird kein Apfel erwähnt, in der Genesis steht nur etwas von einer „Frucht der Erkenntnis“.

Wenn diese „Frucht“ überhaupt ein Obst gewesen wäre, dann wohl eher eine Feige. Schließlich begründeten die sich auf einmal nackt fühlenden Paradiesbewohner die Tradition, pikante Körperstellen mit Feigenblättern abzudecken. Es ist wahrscheinlich, dass sie genau das nahmen, was in ihrer unmittelbaren Umgebung war und nicht erst noch lange nach geeignetem Blattwerk gesucht haben. Und es ist unwahrscheinlich, dass ein Apfelbaum 6000 Jahre vor dem Zeitalter der Genmanipulation Feigenblätter trug …

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Wo bitte geht es hier zum Slam?

Poetry Slam – Eine moderne Vers-Geschichte

Chicago 1986. Alles beginnt wie üblich in Amerika. Hier wird der erste Poetry-Slam von Marc Kelly Smith veranstaltet. Die Idee entstand am Küchentisch. Er wollte das Interesse an Lesungen wieder beleben und ein Format erfinden, bei dem nicht nur etablierte Literatur ein Gehör findet.

Was genau ist nun Poetry-Slam?

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Von Drachen und anderen Flugkünstlern

Wie unsere Fantasy-Edition zum Namen „Drachenfliege“ kam

Das Signet der Edition Drachenfliege, unserer Fantasy- und Kinderbuchabteilung, ist eine Prachtlibelle. Als vor zwei Jahren mit „Schatten über Schinkelstedt“ der erste Fantasyroman bei Periplaneta erschien, eröffnete man eine eigene Edition und brauchte damit auch ein neues Logo. Passend zur Verlagsschabe wurde also nach einem Insekt gefahndet, das irgendwie zu fantastischen Geschichten passte.

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Die Brutusmörder im April 2010

„Mit den Füßen zuerst“

Wie immer am letzten Dienstag im Monat traten auch am 27. April die Brutusmörder bei Periplaneta auf. Diesmal mit vielen Gästen, sogar mit mehr Gästen als Stammmitgliedern, da Saskia Jaja nur aus der Ferne mit einen SMS-Gruss dabei war. Das Programm war dementsprechend kurzweilig:

Georg Weisfeld eröffnete den Abend mit einem gelesenen Comic über die Superheldengruppe Hartz IV, die eine gehässige Supermarktkassiererin wegen der Beleidigung einer Migrantin zur Strafe um ihren Job bringt, um sie anschließend unter ihre Fitiche zu nehmen.

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