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Von Orks, Liebesbrieftauben und Proseccopunks

Christian von Aster bei der Buchpremiere zu Neudeutsch 2.0

Ausverkaufte Buchpremieren mit Christian von Aster.

Von Murielle Müller

Nach einem Monat als Projektassistentin bei Periplaneta habe ich nun schon ein paar sehr schöne Veranstaltungen miterlebt. Auf Christian von Asters Lesung freute ich mich schon besonders. Denn gleich in meiner ersten Woche bei Periplaneta durfte ich das Manuskript zu „Neudeutsch 2.0“ lesen und kugelte mich mehrmals vor Lachen.
Am Donnerstag den 29. März war es endlich so weit. Ich stand hinter der Bar, schenkte Bier und Wein ein und aus und wartete, dass es losging.

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Neugier, New York und etwas Seemannsblut

Interview mit Ole Pankow.

Mit seinem Hauptstadtthriller „Genquotient 8713“ legt Ole Pankow ein spannendes Debüt vor und bereichert damit unsere Krimi-Edition. Damit war er Anfang des Jahres auf Lesetour, signierte fleißig Bücher und schreibt mittlerweile auch schon an der Fortsetzung. Wir sprachen mit dem Autor über Boote, Amerika und das Deutsche Fernsehen. Außerdem erfuhren wir, was in fünf Jahren passieren wird.

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Herr Schlau-Schlau wird ein Taschenbuch.

Johannes Krätschell

Die zweite Auflage von Johannes Krätschells Roman erscheint.

Vor über einem Jahr haben wir gejubelt: Am 17. Januar 2017 erschien endlich Johannes Krätschells Debütroman „Herr Schlau-Schlau wird erwachsen“ als edle Made-in-Berlin Hardcover-Version mit MP3-CD. Und jetzt gibt es wieder Anlass zum Feiern: Denn seit neuestem gibt es die charmant-komische Geschichte von Hannes und seinem urigen Nachbarn Hupe auch als Taschenbuch. Handlich und kompakt, aber immer noch genau so urkomisch und herzerwärmend.

Jetzt habt ihr also die Qual der Wahl, welche Version ihr erwerben möchtet: Hardcover mit MP3-CD, Softcover, E-Book- oder Hörbuch-Download.

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„Wir hatten ja nüscht im Osten …“ geht in die dritte Auflage

Mikis Wesensbitter - periplaneta

Mikis Wesensbitter und die ganze Wahrheit über 1989.

Ende 2017 wurden die letzten Exemplare der limitierten Auflage von Mikis Wesensbitters Gassenhauer „Wir hatten ja nüscht im Osten…“ abverkauft.  Ab 21. Januar 2018 ist das Buch nun planmäßig ohne CD in einer  Softcover-Version wieder zu haben. Von der CD „Die Stasi trank immer mit“ gibt es noch ein paar Exemplare als Digipack.

„Wir hatten ja nüscht im Osten…“ ist die als Tagebuch eines Ostberliner Punks geschriebene Geschichte des  Jahres 1989. Wer schon immer  mal wissen wollte, wie das damals ganz wirklich war, der kommt seit 2015 an diesem Meisterwerk der Geschichte nicht mehr vorbei. Mikis Wesensbitter ist mit den Gschichten aus diesem Buch auch weiterhin regelmäßig live zu erleben und schreibt emsig an einem würdigen Nachfolger.

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FCK MBT-LST-Literaturförderung!

Fuck You!

Literatur als kostenloses Beiwerk auf einem LESEfestival? Gehts noch?!

Sechs Mal haben wir über die Jahre hinweg bei Moabit liest! (einem der größten, mehrtägigen Lesefestivals in Berlin) mitgemacht, da wir die Idee toll fanden, in Waschsalons, Galerien, Bars und Theatern zu lesen.
Aber 2017 sind wir nicht mehr dabei. Aus Überzeugung! Denn die Autoren erhalten diesmal keine Aufwandsentschädigung, noch nicht mal ein Spendenkasse darf durch die Publikumsreihen gehen. Die Autoren sollen „ehrenamtlich“ und ohne jegliche Vergütung lesen. Weil nämlich die eintrittsfreie Veranstaltungsreihe mit öffentlichen Mitteln gefördert wird und dementsprechend auch Bitten um freiwillige Spenden an die Autoren nicht zulässig sind, so die Organisatoren.

Aber wie kann es sein, dass bei einer finanziellen Förderung eines LESE(!)-Festivals gerade die LESENDEN (jene, die für den Spaß sorgen und das Publikum unterhalten sollen), gar nicht bedacht werden? Dass sie sogar von jeglicher Entlohnung EXPLIZIT ausgeschlossen werden, weil noch nicht mal ein Hut für Spenden rumgehen darf?!

Offensichtlich wird bei den Förderern künstlerische Leistung nicht wertgeschätzt – zumindest darf sowas wohl keinen Posten in der Kalkulation einnehmen. Solch ein autorenfeindliches Konzept wollen wir weder unterstützen noch befürworten. Hier werden Literaten von einem Lesefestival zu kostenlosem, billigem Beiwerk degradiert. Das ist schon ziemlich perfide.

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