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Wir und die Leipziger Buchmesse

Der Herr Schmied auf der Buchmesse 2014

Vier Tage lang wird Leipzig zur größten Leseinsel Deutschlands.

Denn während der Buchmesse vom 23.03. bis zum 26.03. gibt es nicht nur auf dem Messegelände, sondern auch in der ganzen Stadt Live-Literatur. Sage und schreibe 3.400 Veranstaltungen sind im Rahmen von „Leipzig liest“ angesetzt. Natürlich sind einige unserer Autoren ebenfalls vor Ort und selbstverständlich sind ihre Lesungen Glanzlichter in diesem schier unermesslichen Veranstaltungs-Overflow.
Wir empfehlen also ganz besonders:

Am Freitag, den 24. März (20:00 Uhr) liest Johannes Krätschell einen Abend lang aus seinem neuen Roman Herr Schlau-Schlau wird erwachsen im Tapetenwerk.
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Am Samstag, den 25. März (20:00 Uhr) kredenzt die Leipziger Lesebühne „Kunstloses Brot“, zu der auch Jan Lindner gehört, ihr „Best of“-Buchmessenspecial, ebenfalls im Tapetenwerk.
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Ebenfalls am Samstag findet die Outbird-Lesenacht (18.00 Uhr) im Beyerhaus statt; u.a. mit Michael Schweßinger und Dirk Rotzsch.
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laander karuso by paul glaserAm Sonntag, den 26. März (13:00 Uhr) performt Laander Karuso am Stand der Stadt Magdeburg (Messegelände Halle 5, Stand E 500).
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Vielleicht hat Laander da schon die Auszeichnung für den Ungewöhnlichsten Buchtitel 2016 erhalten, denn diese wird von der Buchcommunity Was liest du tags zuvor verliehen (Samstag, 25. März 2016, Uhrzeit: 16:00 – 17:30 Uhr / Halle 4, Forum Literatur Halle 4: Stand F100).
Denn immerhin ist sein Buchtitel Der Weg zu meinem verfickten Seelenfrieden im Finale (wie übrigens auch Über die Erhabenheit toter Katzen und das Umwerben trauriger Mädchen von Philipp Multhaupt).
Aber selbst, wenn der Titel diesmal nicht wieder an uns geht: Dabei sein ist alles 🙂

 

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Am 18.03. ist #Indiebookday und Lämmels Premiere!

Indiebookday

Für uns bei Periplaneta ist ja quasi jeden Tag „Indiebookday“

… aber am 18.03. wird das unabhängige Buch in ganz Deutschland gefeiert.
Dem besonderen Anlass entsprechend veröffentlichen wir an diesem Tag wieder ein außergewöhnliches Buch: Lämmels Syndrom oder Die fünf Dimensionen der Wahrheit von Pit Pikus und Mark Uriona. Abends präsentieren die beiden Autoren diesen Wahnsinnsroman bei einer Lesung im Literaturcafé und anschließend wird die Theke gestürmt. Und das Buch kannst Du natürlich dann auch bei uns kaufen.

Den Indiebookday gab es erstmals 2013. Er wurde vom Mairisch Verlag erfunden, um schönen Büchern aus unabhängigen / kleinen Verlag mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Weil: Auch in der Literatur kommt es nicht unbedingt auf Größe an 😉
Der Indiebookday soll Lust darauf machen, sich Neues zu suchen, sich auf Noch-Nicht-Bekanntes einzulassen.

Wenn Du Dich an der Indiebookday-Aktion beteiligen möchtest, dann gehe am 18.03. in einen Buchladen Deiner Wahl und kauf Dir ein Buch, das Dich interessiert. Wichtig ist nur: Es sollte aus einem unabhängigen/kleinen/Indie-Verlag stammen. (Du kannst natürlich auch zu uns ins Periplaneta kommen 😉 )
Danach postest Du ein Foto des Covers, des Buches, oder Dich mit dem Buch (oder wie Du möchtest) in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Twitter, Google+) oder einem Blog Deiner Wahl mit #‎indiebookday.
Es gibt auch eine Facebookseite, auf der Du Deine Bilder posten und die Du „liken“ kannst.

Wir empfehlen natürlich alle unsere Bücher.

 

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Die Ente ist wieder da!

Oder: Warum Nils IMMER NOCH lieber mit einem Bauarbeiter in der Badewanne liegen würde als mit einer Jura-Studentin.

Die Bühnentextsammlung des Slampoeten und Filmemachers Nils Frenzel hat seit ihrer Erstveröffentlichung im Herbst 2015 eine bewegte Geschichte hinter sich: Zuerst fand das Buch reißenden Absatz, es wurde für die Shortlist „Ungewöhnlichster Buchtitel 2015“ nominiert und musste dann jedoch, nach wenigen Monaten, aus rechtlichen Gründen vom Markt genommen werden.

Die Ente war versenkt, Nils deprimiert, Periplaneta bestürzt, weil der Anlass sich eher wie ein schlechter Scherz vernahm. Aber obwohl der Grund absurd schien, weiß man im Medienrecht manchmal nicht, ob man einen Prozess gewinnt – oder nicht. Wenn die Prognosen 1:1 stehen, macht man lieber etwas Besseres daraus, als einen langwierigen, teuren Rechtsstreit zu führen: eine erweiterte Neuauflage mit neuen Texten, noch mehr Seiten und gepimpter CD. Das Werk ist nun noch witziger, noch unterhaltsamer und noch sozialkritischer 🙂

Dass wir den Titel ebenfalls erweitert haben, hat also einen guten Grund. Und so heißt nun Nils Frenzels phänomenales Buch: „Warum ich IMMER NOCH lieber mit einem Bauarbeiter in der Badewanne liegen würde als mit einer Jura-Studentin“.

Wir lassen uns von miesen Vibes schließlich nicht versenken.

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Am liebsten ungewöhnlich …

Flaschen

Wir sind doppel-nominiert für den Ungewöhnlichsten Buchtitel 2016.

Langsam wird es ja schon Tradition: Das dritte Mal in Folge ist Periplaneta auf der Shortlist des Ungewöhnlichsten Buchtitel des Jahres. Dieser Preis wird jährlich auf der Leipziger Buchmesse von der umtriebigen Buchcommunity Was liest Du? verliehen.

Vorsorglich stellen wir schon mal was zum Anstoßen kalt, denn diesmal sind sogar zwei unserer Bücher unter den „Ungewöhnlichsten 10“: Der Weg zu meinem verfickten Seelenfrieden von Bühnenrebell Laander Karuso und die träumerische Novelle Über die Erhabenheit toter Katzen und das Umwerben trauriger Mädchen von Philipp Multhaupt. Und damit haben wir bereits ca. 1.400 eingereichte Titel hinter uns gelassen!

Das Publikumsvoting läuft noch und Du kannst uns gerne mit Deiner Stimme unterstützen. Das geht noch bis zum 07.03.17 und zwar hier, bei Was liest Du? Das letzte Wort hat dann die Fachjury, doch wir sind schon jetzt überaus erfreut darüber, dass wir auch 2017 wieder mit dabei sind.

2016 war Nils Frenzel mit Warum ich lieber mit einem Bauarbeiter in der Badewanne liegen würde als mit einer Jura-Studentin auf der Shortlist und 2015 holte sich unser Buch Wir sind glücklich, unsere Mundwinkel zeigen in die Sternennacht wie bei Angela Merkel, wenn sie einen Handstand macht von Slam-Poet Thomas Spitzer sogar den Preis für den Ungewöhnlichsten Buchtitel des Jahres.

Sollten wir ihn tatsächlich noch einmal gewinnen, dann schmeißt die Chefin eine Runde Freibier im Periplaneta Literaturcafé. Also: Vote lieber ungewöhnlich 🙂

 

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Periplaneta hat bald keine Postfachadresse mehr.

Zustellwagen-DPAG-1-open source picture by wikipedia.org

Die Post verlangt ab sofort Geld von den Selbstabholern (Eine Mikrokolumne von ToM)

Der Deutschen Post ist alles zuviel. Naja, eigentlich gibt es sie gar nicht mehr, diese Post. Sie ist ein Phantom. Den Schalterdienst übernahm einst die nur zufällig namensähnliche Postbank. So aus Kulanz. Jedenfalls ist man nicht müde, das jedem Kunden mitzuteilen, der eben kein Stromabo oder Konto beantragen will, sondern ein faktisches Postproblem hat. Auch der Paketdienst wurde längst von einer Zeitarbeitsfirma namens DHL übernommen.

Warum kostet ein Postfach jetzt Geld? Weil die Kosten steigen … Aha. Die steuerzahlerbezahlten Hütten, in denen die gelben Blechschlitze der Selbstabholenden rumstehen, sind mit sattem Gewinn an eine Imobilienfirma verkauft, und deshalb ist jetzt eben Miete dafür fällig … Ich hab immer gedacht, ich tue der Post einen Gefallen, wenn sie die an mich adressierte Post in eine Sammelstelle kippen kann. Ich komme mir vor wie ein Mensch, der immer artig am Bahnhof an der Haltestelle ausgestiegen ist und jetzt angeschnauzt wird, weil es viel einfacher wäre, wenn der Zug bis vor die Haustür führe …

Vergessen wir nicht, dass jeder Brief, in dem mehr als zwei Blätter Klopapier drin sind, mittlerweile satte 1.45 € kostet.  Steuerfreie 1,45 €  … wofür eigentlich?? Jaaa, stimmt … für Transport und die … Zustellung … was? … ja, ja richtig … Kuvert und Tinte kostet extra, und schreiben muss man auch selbst … nur der Tansport und die Zustellung von Sendungen gegen Geld … Das ist das Konzept hinter der Post. Sie versuchen mir also das, was ich mit der Briefmarke kaufe, auch noch als Gefallen hinzustellen. Oder zumindest als immer schwieriger werdendes Problem. Was kommt als nächstes? Irgendwann sind diese 1,45 EUR wahrscheinlich auch nur noch für die Absendung. Ankunft wird dann extra kosten.

Jetzt sollen die Postfächer also Geld kosten, entweder, weil es wohl billiger ist, die umfangreiche Geschäftspost von den notorisch unterbeschäftigten und hoffnungslos überbezahlten PostausträgerInnen persönlich vorbeibringen zu lassen. Oder weil man mit der Bequemlichkeit der Deutschen Postselbstabholer rechnet, die diese angepeilten unf … assbaren  15 Millionen € Miete pro Jahr zahlen werden, weil die Adressumstellung so nervig ist.

Wir haben aber ein bisschen Restehre im Leib und verkünden hiermit:

ANNO 2017 GIBT ES FÜR PERIPLANETA, SUBKULTUR UND ANVERWANDTES  NUR NOCH EINE ADRESSE:

PERIPLANETA – BORNHOLMER STR. 81A – 10439 BERLIN

Möge unsere Postbotin uns verzeihen.

Handelsblatt über die neue Postfachmiete