Veröffentlicht am

Der Mond ist aufgegangen

Ein behaarter Mond

Mit „Ein behaarter Mond“ realisieren wie unser bislang umfangreichstes Projekt 2014.

Florian Balds Roman sollte etwas ganz Besonderes werden. Zum einen gab dies die Geschichte her und außerdem hatten alle Beteiligten an diesem Projekt gleich zu Beginn viele gute Ideen. Die Geschichte des Synchron- und Hörbuchsprechers Frank Schaller dreht sich beispielsweise um einen ganz besonderen Sprecherauftrag. Schaller könnte „Berg aus Gold“ einsprechen, eines seiner Lieblingswerke. Allerdings bekommt er von der Produktionsfirma nur eine extrem zusammengestrichene Hörbuchfassung als Manuskript … was uns dazu animierte, ebenfalls eine gekürzte Hörbuchfassung von „Ein behaarter Mond“ mit zu integrieren. Zu unserer großen Freude konnte diese mit Charles Rettinghaus realisiert werden.

Der Mond ist aufgegangen weiterlesen

Veröffentlicht am

Der Paradiesvogel und sein Waschbär

Marien Loha

Marien Loha mit Romandebüt bei Periplaneta.

Ein Jungautor! Der Berliner Slampoet und Autor Marien Loha verringert ab sofort das Durchschnittsalter unserer Autoren. Am Freitag, den 25.07. 2014 veröffentlicht Periplaneta sein Romandebüt „Waschbär im Schlafrock“. Ab 20 Uhr wird das Buch im Periplaneta Literaturcafé erstmals im Rahmen einer Autorenlesung vorgestellt und ist ab sofort bis zum Release zum Subskriptionspreis vorbestellbar.

„Waschbär im Schlafrock“ ist die Geschichte von Karl, aus der Sicht von Karl. Denn Marien Lohas Held ist ein introvertierter Mensch – und redet nicht so viel, wie seine Mitmenschen. Aber in seinem Kopf geht der Punk ab. Karl geht seinen Weg, zwangsweise. Viel lieber würde er sich einfach auf eine Bank am Wegrand setzen, gucken was passiert und wer so vorbeiläuft. Doch äußere Einflüsse schubsen ihn Schritt für Schritt voran. Z.B. ein wunderlicher Waschbären, sein Freund Paul, ein narzisstischer Lokalpolitiker, ein Okapi, der Bundespräsident, andere Ungeheuer und nicht zuletzt, wie sollte es anders sein, auch einige Frauen…

Marien Loha ist seit 2012 auf Slams und Lesebühnen, vornehmlich in Berlin unterwegs und ist Mitglied der Berliner Lesebühne OWUL.

www.marienloha.de

Veröffentlicht am

Über Masturbation in schönen Büros

Lucas Fassnachts neuer Roman „Es geht immer nur um Sex“

(Pressemitteilung, Berlin, Periplaneta) Am 23.09.2013 veröffentlicht der Autor und Slam-Poet Lucas Fassnacht sein zweites Buch beim Berliner Periplaneta Verlag. „Es geht immer nur um Sex“ ist Fassnachts Debütroman, in dem er die Geschichte von Marius erzählt, einem streitbaren Charakter, der sich nicht darum schert, was andere von ihm denken und nur das tut, was ihm auch wirklich Spaß macht, wie zum Beispiel im Büro seines älteren Bruders zu masturbieren… „Es geht immer nur um Sex“ ist eine frivole, bissige Gesellschaftsstudie, die den Leser mit den Widersprüchen zwischen unserer Freizügigkeit und den aufdoktrinierten Besitzansprüchen, sowohl in der Businesswelt als auch im Privatleben, konfrontiert und die dennoch, stellenweise süffisant und explizit, zu unterhalten weiß.
Der Roman wird am 02.10.2013 in der „Kulturkellerei“ in Nürnberg sowie am 03.10. im Erlanger „E-Werk“ vom Autor vorgestellt. Mehr Informationen und erste Auszüge findest Du unter www.lucasfassnacht.de

Lucas Fassnacht ist einer der bekanntesten Slam-Poeten Deutschlands. Er gewann unzählige Dichterwettstreite und schaffte es 2012 ins Finale der Deutschen Meisterschaften im Poetry Slam.  Seit zwei Jahren ist er mit dem Bühnenprogramm „Ottonormalverbraucht“ auf den deutschen Bühnen unterwegs. In der Edition Mundwerk des Periplaneta Verlags erschien 2012 die gleichnamige Textsammlung als Buch mit CD.

LUCAS FASSNACHT: „Es geht immer nur um Sex“ 1. Auflage, September 2013, Periplaneta Berlin, Edition Periplaneta, print ISBN: 978-3-943876-54-3, epub ISBN: 978-3-943876-35-2

Veröffentlicht am

Nur über meine Leiche!

Sarg_2

Von Weltraum- und Vinylbestattungen.

„Und… wie willst du dich bestatten lassen?“ Diese Frage ist zwar kaum für einen Party-Smalltalk geeignet, aber angesichts  neuer und sehr kurioser Möglichkeiten jenseits von Sarg und Urne könnte sich das bald ändern. Der Mensch hat seinen und der anderen Tod schon immer aufwändig inszeniert, was einerseits am Mysterium des Dahinscheidens selbst liegt, andererseits am Wunsch, der Endlichkeit etwas entgegenzusetzen.

Die ersten Särge gab es in Europa bereits in der Jungsteinzeit in Form von ausgehölten Baumstämmen. Allerdings blieben Sargbestattungen sehr lange Zeit nur wohlhabenden Herrschern vorbehalten, die ärmere Bevölkerung wurde meistens nur in Tücher gehüllt.
Aus hygienischen Gründen wurde der Sarg jedoch immer flächendeckender zur Vorschrift und Ende des 18. Jahrhunderts war er allgemein üblich. Mit dem wachsenden gesellschaftlichen Einfluss des Bürgertums wurde auch der Sarg zunehmend zum Prestigeobjekt.

Nur über meine Leiche! weiterlesen

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Clint Lukas „Coke and Tarts“ (Trailer)

Clint Lukas‘ Kurzfilm heißt „Koks und Nutten“. Wie wir finden, ein echter Liebesfilm. Mit Ruben Garcia, Arijana Antunovic, Lars Pape, Johannes Richard Voelkel und Adolfo Assor.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Marcel René Klapschus „Das ‚Making Of‘ des Roten Ozeans“

Der Rote Ozean

Interview über den dystopischen Roman.

In Marcel Klapschus´ poetischem Endzeitszenario „Der Rote Ozean“ erschüttert ein Glaubenskrieg die Welt und unmittelbar nach der Erscheinung eines wundersamen Riesen in Jerusalem färben sich die Meere tiefrot. Es regnet Blut vom Himmel und riesige Flutwellen begraben erst die Küstenstädte und dann immer größere Länder auf der ganzen Erde unter sich. Und in all diesem Chaos begegnen sich Brian und Khayra, doch ihr Glaube und ihre Herkunft machen sie zu Feinden.

Marcel René Klapschus hat uns in einem Interview etwas über die Hintergründe und den Schreibprozess beim „Roten Ozean“ erzählt. Hier also das „Making Of“:

Marcel René Klapschus „Das ‚Making Of‘ des Roten Ozeans“ weiterlesen