Mal abgesehen davon, dass es umwerfend gut aussieht; das neue Werk von Lea Streisand hat es in sich. Sowohl quantitativ mit einer Gesamtspielzeit von 77 Minuten als auch qualitativ, denn jeder Text dieses neuen Hörbuchs fällt auf seine Art aus dem Rahmen. „Vielleicht ist es ja doch zu was gut, dass sie fertig studiert hat“ enthält überwiegend Texte über Texte, also Geschichten und Essays über das, was Lea so alles im Studium gelernt hat. So wird Wissenswertes über Meerschaumköpfe, die Gebrüder Grimm und Stieg Larsson höchst amüsant verpackt. Wem trotz der vereinzelten Märchentexte dennoch der Weihnachtsbezug fehlen sollte, dem seien die anderen Werke von Lea Streisand ans Herz gelegt, die jeweils einen gefeierten Weihnachtstext enthalten.
Dir hängen diese ganzen Kalender mit niedlichen Katzen, mit künstlerisch ambitionierter Floristik oder mit altbackenen Bauernweisheiten zum Hals raus? Dann gibt es 2016 nur EINE Alternative: den Thomas-Spitzer-Wochenkalender.
Die 53 Stichmännchen-Zeichnungen des erfolgreichen Slam-Poeten sind definitiv nicht niedlich, künstlerisch – na sagen wir mal: innovativ, dafür aber mit sehr vielen hinterwitzigen Sprüchen versehen. Dieser Kalender ist sogar noch praktisch, denn jedes Wochenblatt ist eine farbige Postkarte. Sie eignen sich nicht, der Mutter einen Geburtstagsglückwunsch zu schicken, dafür aber für alles andere.
Der Kalender ist streng auf nur 300 Stück limitiert. Es gibt ihn nur beim Autor selbst und bei uns. Also sei schnell und lass Dir (oder Deinen Beschenkten) das nicht entgehen!
Oder wie Spitzers Comic-Pastor sagen würde: „… und dann sprach der Herr: YOLO.“
Thomas Spitzers einmaligen Humor gibt es übrigens auch in der Extended Version: in seinem Buch „Wir sind glücklich, unsere Mundwinkel zeigen in die Sternennacht wie bei Angela Merkel, wenn sie einen Handstand macht.“
„Ich will dich warnen vor dem Übel, das da trägt den Namen Troll. Sieh dich vor im Wald, wo der Troll im Schatten lauert. Und in den Bergen sieh dich vor, wo er zwischen Felsen ruht. Böse, dumm und gefährlich ist der Troll. Mehr nicht.“
Wer Christian von Asters „Troll!“ gelesen hat, der weiß, dass Trolle sehr viel mehr drauf haben, als man so denkt. Aber vor allem lieben sie Trinkgelage am Lagerfeuer. Deshalb darf, wenn ein Troll feiert, ein ordentlicher Punsch nicht fehlen.
Der Trollpunsch ist übrigens auch für Menschen bestens geeignet.
Zutaten
12 Teebeutel Früchtetee
500 g säuerliche Äpfel
3 Orangen
1 Limette
170 g brauner Zucker
1 Stange Zimt und ein paar Gewürznelken
250 g Sahne
250 ml Calvados (Erwachsenen-Version)
Zubereitung
Den Früchtetee mit einem Liter kochenden Wasser überbrühen und 5 Minuten ziehen lassen. Die geschälten Äpfel in dünne Scheiben schneiden. Die Orangen ebenfalls schälen, die weiße Haut entfernen, das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Die Limette auspressen und ihren Saft, die Äpfel, die Orangen, den Zucker, die Nelken und die Zimtstange in den Tee geben. Einmal aufkochen lassen und dann weitere 5 Minuten ziehen lassen.
Zum Schluss unter die Teemischung den Calvados rühren. (Tipp: Für Jungtrolle den Calvados einfach durch Apfelsaft ersetzen. Wenn man den Troll im erwachsenen Menschen wecken möchte, kann man aber auch noch zusätzlich einen ordentlichen Schwups weißen Rum dazugeben)
Zum Servieren die Sahne steif schlagen, den Trollpunsch durch ein feines Sieb in Teegläser gießen und auf jede Portion ein Sahnehäubchen geben.
Tipp: Verschenke dieses Buch mit einer selbstgeschriebenen Einladung auf eine Runde Trollpunsch. Du hast die Wahl zwischen zwei Versionen (Als Buch oder als Doppel-CD) und Du kannst Dich zudem von uns mit einem Weihnachtsüberraschungsei beschenken lassen.
Dieter Wischnewskis fulminantes Debüt spielt in der Midwinternacht irgendwo am Rhein, es kommen hübsche Frauen, ein Pudel und viel Schnee drin vor. Und zudem ein paar Nibelungen-Fragmente, ein paar griechische Götter und eine Death Metal Band … Zahlreiche Fußnoten bringen auch noch eine pädagogische Komponente ins Spiel… und ein bisschen Sex ist auch dabei … und ein total süßes Kaninchen. Es ist also für jeden etwas … na, ihr wisst schon.
„Er stand vor dem Spiegel und sah zufrieden seiner Verwandlung zu. Sie würde die beste sein. Wenn er fertig war, würde es perfekt sein. Er würde perfekt sein. Körper und Geist würden eine vollkommene Einheit bilden, seine Instinkte gleich einer hauchdünnen Klinge, scharf geschliffen und gefährlich. Schon unzählige Formen hatte er gehabt, viele Namen getragen. Als Wolf würde er keinen mehr brauchen und falls doch, würde er sich eben einen neuen borgen.“
Beginnen wir unseren Periplaneta Weihnachtsreigen also angemessen: In Thias Benes Buch lauert überall der Wolf – und laut Klischee lauert er vor allem dort, wo sich viele Schafe aufhalten. Zu Weihnachten sehen wir letztere wieder herdenweise, wenn sie sich zusammen mit Kaspar, Melchior und Balthasar um die Krippe scharen. Wer die heimische Krippe unter dem Weihnachtsbaum also um einen sinnvollen Protagonisten erweitern und ihr ein bisschen mehr Pepp geben möchte, der kann sich ganz einfach einen Wolf aus Papier falten:
https://www.youtube.com/watch?v=D_XDOk84VFk
PS: Einer alten, asiatischen Legende nach besitzen Tiere aus gefaltetem Papier, sogenannte Origami-Figuren, magische Fähigkeiten. So wird demjenigen, dem es gelingt, 1.000 Origami-Kraniche zu basteln, ein Wunsch von den Göttern erfüllt. Mit Wölfen funktioniert das sicherlich auch 🙂
Tipp: Verschenke dieses Buch zusammen mit einem selbstgefalteten Origami-Wolf. Und bei Auswahl unserer Weihnachtsüberraschung gibt es ein weiteres Buch unserer Wahl dazu. Mit Postkarten.
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