Am 25. und 26. November 2017 findet die 4. BUCH BERLIN statt.
Und Periplaneta ist wieder mit dabei. Am Stand 84 präsentieren wir unsere Novitäten und eine Auswahl aus unserem Backlist-Katalog.
Die BUCH BERLIN ist die drittgrößte Buchmesse Deutschlands und findet 2017 wieder im Estrel Congress & Messe Center statt, S-Bahnhof Sonnenallee (Ringbahn). Der Eintritt kostet nur 5 Euro, ermäßigt nur die Häfte, für Kinder unter 16 Jahren ist der Eintritt frei.
Dieser Thriller hatte aber Glück. Aus den Untiefen unseres Nachbarbezirks fand Ole zu uns. Wir brachten seinen Thriller „Genquotient 8713“ heraus, der offenbar unter sehr vielen Bäumen gelegen war. Seine offizielle Premiere findet am 12.01.2018 statt im Periplaneta Literaturcafé statt.
„Wir waren die Kosmonauten“ ist ein Verlags-Highlight geworden und hat obendrein eine schöne Geschichte hinter der Geschichte, denn Frau Tobe fand als Praktikantin zu uns. Inzwischen ist sie festes Mitglied der Lesebühne OWUL und nun auch Romanautorin. Mit einem fulminanten Debüt.
Als Highlight lesen folgende Autoren aus ihren neuen Werken:
Von da an überschlugen sich die Ereignisse. Herr Rescues neuer Kurzgeschichtenband erblickte zwar rechtzeitig das Licht der Welt, schaffte es aber aus unerfindlichen Gründen nicht rechtzeitig in die Umverteilungesgehege eines bekannten Onlinebuchhändlers. Auch ohne Schnee blieb im Weihnachtsverkehr 2017 auffallend viel auf der Strecke.
Unser Punk-Literat aus Graz hat, neben seinem Rockstar-Dasein, ein zweites Leben als Papa. Und deshalb schreibt er auch KInderbücher. „Fisch mit Schibrille“ ist sein drittes!
Buch Berlin Tagung: Expertenvorträge und Workshops
Während der Buchmesse findet auch die Buch-Berlin-Tagung statt. Geboten wird in diesem Rahmen ein Fachprogramm für Autoren und Verleger. Das Periplaneta-Team wird in diesem Rahmen drei Vorträge halten.
Jesko Habert ist ein bekannter und exzellenter SlamPoet. Sein erster Band mit Bühnentexten enthält auch ein Morsegedicht und Gedichte zum Ausschneiden.
Als wir u.a. diese Bücher in den Verlag holen wollten, starb unser Verlagsauto mitten auf der Kreuzung Danziger Straße …
2017 fand auch Betula Krummnagel zu uns. Sie ist eine Erfindung der Kinderbuchautorin Birgit Bestvater. Betula ist ein Mädchen, das ein bisschen anders ist. Sie hat eine blühende, manchmal etwas düstere Phantasie und einem Großvater, der Sargtischler von Beruf ist.
Mit diesen nunmehr drei Kurzgeschichtenbänden feiert der Begründer des Krimimarathons deutschlandweit Erfolge. Die Bücher gehen u.a. auch als Hochzeitsgeschenke sehr gut weg.
BAKING BAD ist das schrillste Buch 2017. Nicht nur, weil es lila ist. Marien Loha hat einen blutigen Krimi geschrieben, in dem ein Dalmatinerzwergpony vorkommt. Und ein Polizist, der glaubt, ein Untoter zu sein.
Achtung! DAS PERIPLANETA LITERATURCAFÉ ist deshalb am Samstag, den 25.11. ausnahmsweise geschlossen.
Es gibt Bücher, die sind so hübsch, dass man sie gar nicht aus der Hand legen möchte. Die Märchen aus einer grausamen Welt von Jesko Habert gehören da dazu. Aber das Buch ist nicht nur optisch ein Genuss, denn die metaphernreiche Lyrik des Berliner Kiezpoeten ist nah an den Figuren, am Zeitgeist, am politischen Geschehen.
Noch dazu ist es unser erstes „Mitmachbuch“, das da in der Edition MundWerk erscheint: Der Leser wird nämlich dazu angehalten, selbst aktiv zu werden und mit der Schere Verborgenes auf den Seiten freizulegen, mit Hilfe eines Stifts Neues zu entdecken oder hinter das Geheimnis eines Gedichts im Morse Code zu kommen.
Bei so viel überbordender, genialer Kreativität mussten wir dem Autor einfach ein paar Fragen stellen:
Die Abenteuer der Betula Krummnagel bei Periplaneta.
Birgit Bestvater wurde 1969 in Cottbus geboren. 48 Jahre später bat Periplaneta sie, eine Künstler-Vita abzugeben. Während sie sich staunend fragte, wer oder was sie zu einer Künstlerin gemacht haben könnte, kramte sie in ihrer Vergangenheit. Sie fand Tonaufnahmen aus ihrer Zeit beim Cottbuser Kindermusical, Ikea-Kisten voll von geknipsten Fotos, ein Diplom über Betriebswirtschaft, verschiedene Arbeitszeugnisse von der Prüfungsassistentin bis hin zur Managerin und dann ihr erstes Notizbuch. Als sie es kaufte, hatte sie beschlossen, ein Kinderbuch zu schreiben.
Doctor Who – Innovatives Kult-Sci-Fi ohne Laserschwerter, aber mit Schallschraubenzieher.
Die schmale Tür, auf der WC stand, ließ auf ein winziges Bad schließen. Sozusagen ein Plumpsklo mit Wasserhahn. Aber als ich einen Blick hineinwarf, prallte ich einen Schritt zurück. Vor mir lag ein etwa 30 Quadratmeter großer Wellnesstempel mit Bidet, Dusche und Whirlpool. Ich rieb mir die Augen. „Ines!“, schrie ich. „Ich halluziniere.“ Sie trat zu mir, öffnete ihrerseits die Tür und sah hinein. „Wieso, was ist denn?“ „Dein Bad ist … es ist … na … es ist …“ „Innen viel größer als außen?“ Ich sah sie misstrauisch an. „Du kennst Star Wars nicht. Du kennst Star Trek nicht. Aber Doctor Who kennst du, ja?“ „Welchen Doktor soll ich kennen?“
Kein Wunder, dass Ines aus „Pudel, Nerd & Nymphe“ Doctor Who nicht kennt. Schließlich spielt Dieter Wischnewskis Roman auch in Deutschland. Hier hat traurigerweise kaum jemand von der britischen Kult-Serie gehört.
Oder: Ich kann nichts dafür, es ist mein Brutpflegemechanismus.
Ruckartiges Stehenbleiben, aufgerissene Augen, entzücktes Aufkreischen: „Oooh süüüüß!“ Während ich noch wie berauscht dem flauschigen Welpen hinterherblicke, der da gerade um die Ecke biegt, ernte ich meistens genervte Blicke von meiner Begleitung. Sobald das kleine Fellknäuel dann aus meinem Sichtfeld entschwunden ist, erwache ich aus einer Art Trance, senke meine Stimmlage um ein paar Oktaven, und ärgere mich, mal wieder die Kontrolle (und ein Stück meiner Würde) verloren zu haben. Was haben nur diese schlappohrigen, kurzbeinigen Wesen an sich, dass ich mich regelmäßig selbst vergesse und in der Öffentlichkeit blamiere? Das gleiche Spiel erlebe ich bei Freundinnen auch, allerdings vor allem beim Anblick weniger haariger Kreaturen: Babys und Kleinkinder. Die beeindrucken mich zwar nicht so wie Welpen, aber lassen mich doch nicht vollständig kalt – zumindest solange sie keine Geräusche von sich geben oder diverse Körperflüssigkeiten absondern.
Um meinen augenrollenden Freunden zu beweisen, dass es sich bei einem Ausbruch dieser Art um einen Automatismus handelt, dem ich und andere machtlos unterliegen, recherchiere ich im Bereich Tier- und Menschenkinder. Ich stoße auf den Begriff des Kindchenschemas.
Die offene Lesebühne „Rühmchen“ ist wie ein Überraschungsei – für das Publikum UND den Moderator. Denn die Setlist steht erst kurz vor Veranstaltungsbeginn fest und verspricht maximale Abwechslung. Jeder Auftretende hat die Hälfte von „15[...]
Freitag, d. 24.04.26: TresenLesen mit Maria Moch, Jesse Falzoi und Sylvia Krupicka Wir begrüßen zum TresenLesen diesmal drei Autorinnen: Maria Moch ist Heilpraktikerin, Natur- und Kräuterpädagogin, Musikerin und Autorin des Buches „Schritt für Schritt“. Gemeinsam[...]
Großes Ohr: Deutsche Regeln – Russische Sprache – Gepflegter Streit Debattieren – das ist in vielen Ländern der Welt ein intellektueller Sport. Ein Thema von beiden Seiten beleuchten, sich kurz und prägnant ausdrücken, zuhören und[...]
Die offene Lesebühne „Rühmchen“ ist wie ein Überraschungsei – für das Publikum UND den Moderator. Denn die Setlist steht erst kurz vor Veranstaltungsbeginn fest und verspricht maximale Abwechslung. Jeder Auftretende hat die Hälfte von „15[...]
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