Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

Wir sind Finalisten beim #Bubla20!

bubla20

Der Blog unserer Edition Subkultur ist nominiert.

Die Edition Subkultur ist beim diesjährigen Buchblog-Award #Bubla20 unter den Finalisten. Damit ist edition.subkultur.de schon jetzt einer der fünf besten Blogs 2020 in der Kategorie „Verlag“. Am 18. Oktober wird im Rahmen des Digitalprogramms der Frankfurter Buchmesse verkündet, wer ganz oben auf dem Siegertreppchen stehen wird. Wir fühlen uns aber schon jetzt belorbeerkranzt – wer hätte gedacht, dass wir mit unserem nonkonformen Format so weit kommen. Wir haben also schon mal das Bier zum Anstoßen kaltgestellt, egal, wie es dann letztendlich ausgeht 🙂
Solltest Du die Seite unseres Imprints Edition Subkultur also noch nicht kennen, lohnt sich ein Besuch!

Der Award wurde 2017 von NetGallery und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dem Dachverband der Buchbranche, ins Leben gerufen. Weitere Wettbewerbsrubriken sind „Bester Buchblog“, „Newcomer“ und „Bester Buchhandlungsblog“, wobei der Blog „klassisch“, ein Instagram-Kanal oder ein Podcast sein kann.
Die Idee hinter #Bubla20 ist, das breite Spektrum der Buchblogkultur zu würdigen, die sich ja jenseits der konventionellen Literaturkritik intensiv und kritisch mit Inhalten auseinandersetzt.

Übrigens: Edition Subkultur ist nicht nur ein Blog, unter diesem Label veröffentlichen wir auch extrem gute Bücher 🙂

Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

Thaddäus-Troll-Preis für Weltrettung mit Schaf?

„Herr Freytag und Miss Kafka retten die Welt“ von Philipp Multhaupt auf der Shortlist.

Thaddäus Troll – ein Name, der auch der Feder Philipp Multhaupts hätte entspringen können: poetisch, ein bisschen mystisch und irgendwie skurril. Allerdings war Herr Troll (1914 – 1980) tatsächlich selbst Schriftsteller. Ihm zum Andenken wird der nach ihm benannte Preis seit 1981 jährlich vergeben und ist mit 10.000 € dotiert, bereitgestellt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Würtemberg.

Und nun ist Philipp Multhaupts neuer Roman „Herr Freytag und Miss Kafka retten die Welt“ für den Thaddäus-Troll-Preis 2020 nominiert! Dieses gar meysterlich geschriebene Werk aus unserer Edition Drachenfliege ist eines der sechs Anwärter, die von der Jury des Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Würtemberg e.V. für die Shortlist ausgewählt wurden.
Das freut uns ganz immens! Denn „Herr Freytag und Miss Kafka retten die Welt“ ist eine Geschichte über Erinnerungen und Erwartungen, über die Jugend und das Alter, über Träume und Einsamkeit, fremde Sprachen und vergessene Bücher.

Die öffentliche Preisverleihung findet im November statt. Bis dahin müssen wir uns die Zeit mit Schafe streicheln, Bücher lesen und Weltretten vertreiben 🙂

Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

Und noch eine Skoutz-Nominierung!

Sascha Dinse -halloween

Auch „Krasse Kurze – Bizarre Geschichten“ von Sascha Dinse konnte Leser:innen und zumindest eine Skoutz-Jurorin überzeugen und steht jetzt auf der Horror-Midlist. Mari März attestiert den Geschichten, dass sie eine anspruchsvollere Abweichung vom Extrem- und Mainstream-Horror und in der Tat krass und kurz sind.

Auch hier gilt für Dinse-Fans und die, die es noch werden wollen: Drückt die Daumen und stimmt mit ab, wenn es so weit ist.

Die Horror-Midlist
Sascha Dinses Website

Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

Skoutz-Nominierung für »Die artgerechte Haltung von Gedanken«

Bella Bender - Periplaneta

Bella Benders Kurzgeschichtensammlung »Die artgerechte Haltung von Gedanken« hat es auf die Midlist des Skoutz-Award 2020 geschafft!

Die Midlist wird von einem Jurymitglied – dieses Jahr ist es bei den Anthologien Vorjahres-Siegerin Miriam Schäfer – aus den Leser:innen-Vorschlägen vom Anfang des Jahres zusammengestellt. Welches Buch es auf die Shortlist schafft, entscheiden Jury und Community. Wir drücken Bella Bender die Daumen – und brauchen eure Unterstützung. Denn welches Buch am Ende gewinnt, hängt von den Leser:innen ab, die ihre Stimmen für Bücher abgeben!

Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

„Schreiben ist vergleichbar mit Atmen“

Heidi Lehmann - periplaneta

Ein Interview mit Heidi Lehmann.

Im Frühjahrsprogramm ist bei Periplaneta der Familienroman „Bienenjunge“ erschienen. Die Hamburger Autorin Heidi Lehmann erzählt darin einfühlsam die Geschichte von Kai, der gegen alle Widrigkeiten versucht, seinem autistischen Sohn Cosmas ein gutes Leben zu ermöglichen. Laura Alt hat mit Heidi Lehmann über Inklusion, Bildung und Kunst gesprochen.

Das Thema Autismus ist in der Öffentlichkeit nicht präsent. Wie hast Du zu diesem gefunden und warum hast Du einen Roman darüber geschrieben?

H.L.: Viele Menschen sind daran interessiert, Autismus zu begreifen. Leider fehlt häufig eine tiefere Betrachtung, die unterschiedliche Perspektiven einnimmt, wenn in Medien darüber berichtet wird. Vermutlich auch deshalb, weil Autismus nicht erklärbar ist. Das war einer der Gründe, warum ich diesen Roman schrieb. Dazu kam noch, dass sich mir Figuren aufdrängten, deren Leben mit Widerständen und Zweifeln verbunden sind. Der Gedanke, wie sie damit umzugehen lernen, hat mich fasziniert.
Außerdem gibt es einen persönlichen Hintergrund. Bei meinem elfjährigen Sohn wurde im Alter von neun Jahren Frühkindlicher Autismus diagnostiziert. Aber schon bevor die Diagnose feststand, habe ich mich intensiv mit Autismus auseinandergesetzt. Ich habe durch den Autismus meines Sohnes sehr viel gelernt und lerne immer weiter mit ihm.

„Schreiben ist vergleichbar mit Atmen“ weiterlesen