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8.Dezember: Hanf und andere bewusstseinserweiternde Genussmittel

Erleuchtung

Menschen mit einem Hang zu bestimmten Genussmitteln sind schwer zu beschenken…

… weil sie generell schon viel zu zufrieden sind. Aber wir haben zwei Bücher, die zumindest als horizonterweiternd gelten. Und das sogar bei zumeist nüchternen Menschen.

Beide sind in der Edition Drachenfliege erschienen.

„Die unwahrscheinliche Erleuchtung des Kiffers Felix B.“ ist ein Buch, in dem Hanf als medizinisches Mittel eine Rolle spielt. Aber Felix ist eben mit Erkenntnissen konfrontiert, die sich auf Dauer auch nicht wegrauchen lassen … Eigentlich geht es in dieser wunderbaren Geschichte von Steve Bürk auch nicht  ums Kiffen, sondern um Erleuchtung in einem besonders schweren Fall und darum, ob und wann das Leben gerecht ist … natürlich auch um Liebe und Freundschaft und ein durchgängig außerordentliches Lesevergnügen.

„Sex Drugs & Feenstaub“ von André Ziegenmeyer war bis vor kurzem bei uns vergriffen, ist aber jetzt endlich wieder zu haben. Herr Ziegenmeyer hat eine eigene Welt, in der Feenstaub ein stärkeres Zeug ist als Heroin, in der die Feen längst ins Drogengeschäft eingestiegen sind und in der Schwarzwichtel ganz bestimmte sexuelle Vorlieben haben. Zudem neigt er dazu, seine skurrilen Geschichten in höchst amüsante Hörspiele zu kleiden, von denen auch ein paar auf der beiliegenden CD zu hören sind.

Tipp: Schenke diese Bücher den enfant terribles Deiner Familie. Also dem Onkel, der früher mal in einer Band gespielt hat oder dem Halbbruder Deiner Großtante stiefmütterlicherseits, der zwei Jahre in Indien gelebt hat oder der Frau Deines Cousins, die keiner leiden kann, weil sie am Kaffeetisch immer die Wahrheit sagt … Sie werden sich bis Ostern total integriert fühlen und Du gehörst für ein Jahr auch zu den coolen Leuten.

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7. Dezember: Schneewittchens Geister

Schneewittchens Geister

Nicht immer dieselbe Masche!

„Du hast hier ja wirklich ein verdammt cooles Zuhause, echt!“ Charlotta ließ ihren Blick über die unzähligen Totenkopfmuster wandern, über die Unordnung der billigen Möbel und fühlte, dass hier jemand lebte, der sich einrichten durfte, wie es ihr passte.

Das Schneewittchen aus Hanna-Linn Havas „Schneewittchens Geister“ liebt Totenköpfe und hat dementsprechend ihre gesamte Wohnung dekoriert: getöpferte Totenkopf-Aschenbecher, Holz-Mobiles mit tanzenden Totenköpfen, geklöppelte Gardinen mit Totenkopfmuster, Totenkopffensterbilder, Totenkopfkerzenständer usw. Mit ihrem Totenkopfspleen ist Ernestine Nordmoor (so heißt Schneewittchen mit bürgerlichem Namen) dieses Jahr eine echte Trendsetterin.

Wie auch Du Dir Totenköpfe häkeln kannst, um sie z.B. Schneewittchen-like an den Weihnachtsbaum zu hängen, siehst Du in diesem Video:

Tipp: Verschenke dieses Buch zusammen mit einem selbstgehäkelten Totenkopf. Und lass Dich von uns mit einem weiteren Werk aus dem Periplaneta-Sortiment überraschen.

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6.Dezember: Endlich! Theussl

Schöner sterben und länger leben

„Ist über dir der Himmel ganz finster, donnert und blitzt es als hört`s niemals auf, vergiss nicht das Schicksal, es flattert im Dunstkreis und nimmt seinen unwiderruflichen Lauf –  der schönste Tag zum Sterben ist leider schon vorbei …“

Christoph Theußl hat mit ENDLICH das melodischste und schwarzhumorigste Doppel-Album 2014 herausgebracht – oder wie die taz-Autorin Lea Streisand so schön sagte: „Sterbelieder zum Mitsingen“.  Weil heute Nikolaus ist, gibt es die Moritaten vom Preisträger „des Förderpreises der Liederbestenliste“ exklusiv bei uns und nur für kurze Zeit für sterbensschöne 13 Euro.

  • PS: Sterben und Blumen gehören von jeher zusammen. Für alle, die verhindern wollen, dass ihr Weihnachtsstern viel zu schnell stirbt und alle Blätter verliert, denen sei dieser Artikel an den grünen Daumen gelegt:

  • Tipp: Verschenke diese grandiose Doppel-CD zusammen mit einem Weihnachtsstern und einer handgeschriebenen Pflegeanleitung.
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5.Dezember: Weihnachten mit Lea

Lea Streisand Periplaneta by Katharina Bohm

Lea Streisands neues Hörbuch.

Mal abgesehen davon, dass es umwerfend gut aussieht; das neue Werk von Lea Streisand hat es in sich.  Sowohl quantitativ mit  einer Gesamtspielzeit von 77 Minuten als auch qualitativ, denn jeder Text dieses neuen Hörbuchs fällt auf seine Art aus dem Rahmen. „Vielleicht ist es ja doch zu was gut, dass sie fertig studiert hat“ enthält überwiegend Texte über Texte, also Geschichten und Essays über das, was Lea so alles im Studium gelernt hat. So wird Wissenswertes über Meerschaumköpfe, die Gebrüder Grimm und Stieg Larsson höchst amüsant verpackt. Wem trotz der vereinzelten Märchentexte dennoch der Weihnachtsbezug fehlen sollte, dem seien die anderen Werke von Lea Streisand ans Herz gelegt, die jeweils einen gefeierten Weihnachtstext enthalten.

Zudem sei Dir unser Weihnachtseinpackservice ans Lebkuchenherz gelegt.

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4.Dezember: Thomas Spitzer wöchentlich

X-Mas-Spitzer

53 Wochen = 53 Postkarten

Dir hängen diese ganzen Kalender mit niedlichen Katzen, mit künstlerisch ambitionierter Floristik oder mit altbackenen Bauernweisheiten zum Hals raus? Dann gibt es 2016 nur EINE Alternative: den Thomas-Spitzer-Wochenkalender.

Die 53 Stichmännchen-Zeichnungen des erfolgreichen Slam-Poeten sind definitiv nicht niedlich, künstlerisch – na sagen wir mal: innovativ, dafür aber mit sehr vielen hinterwitzigen Sprüchen versehen. Dieser Kalender ist sogar noch praktisch, denn jedes Wochenblatt ist eine farbige Postkarte. Sie eignen sich nicht, der Mutter einen Geburtstagsglückwunsch zu schicken, dafür aber für alles andere.

Der Kalender ist streng auf nur 300 Stück limitiert. Es gibt ihn nur beim Autor selbst und bei uns. Also sei schnell und lass Dir (oder Deinen Beschenkten) das nicht entgehen!
Oder wie Spitzers Comic-Pastor sagen würde: „… und dann sprach der Herr: YOLO.“

Thomas Spitzers einmaligen Humor gibt es übrigens auch in der Extended Version: in seinem Buch „Wir sind glücklich, unsere Mundwinkel zeigen in die Sternennacht wie bei Angela Merkel, wenn sie einen Handstand macht.“