TresenLesen: Frank Klötgen & Johannes Kubin

Koetgen Kubin Tresenlesen

Periplaneta TresenLesen am Freitag, d. 25.09.20 mit Frank Klötgen & Johannes Kubin

Am 25.9.20 ist unser TresenLesen eher ein TresenAuswendigen, denn beide Gäste haben ihre Texte im Kopf: Lyrik-Titan Frank Klötgen und der Liedermacher Johannes Kubin. Anhand der Länge der Biografien ist ersichtlich, wer von beiden der Ältere ist

FRANK KLÖTGEN, in Essen geboren ist Autor von über 3.000 Gedichten und Songtexten. Dichter und Netz-Literat sowie seit 1986 Sänger und Texter bei Marilyn’s Army. Studierte Kommunikationswissenschaften und arbeitete von 1998-2008 als Webmaster für unzählige Bands wie Element of Crime, Eminem, Marilyn Manson und Tokio Hotel.
2004 erschien mit “Spätwinterhitze” der erste deutschsprachige Hyperfiction-Roman auf CD-ROM, 2005 feierte sein Online-Musical “Endlose Liebe/Endless Love” Premiere, von August 2007 bis 2014 schrieb er den Stadtkind-Blog auf tagesspiegel.de. Kolumnen in diversen Magazinen, zahlreiche Beiträge in Anthologien und Zeitschriften. Seine ersten Slam-Texte veröffentlichte er 2007 in “Will Kacheln” (Buch/CD, Voland & Quist), 2010 erschien der Debutroman „Der Fall Schelling“ (Buch/CD, Voland & Quist). Es folgten drei Gedichtbände im Eigenverlag „Mehr Kacheln! 50 Gedichte“ (2011), „Kitt! 50 Bauten, 100 Gedichte“ (2012) sowie „Holz und die 7 Todsünden. 77 Gedichte“ (2014). Zudem schrieb er 2013 den Ruhrgebietsroman „Zechenverse und Büdchenzauber“ für die „Heimatbuch“-Reihe des conbooks-Verlag. Zuletzt erschien „SLAMMED! 1 Jahr, 149 Poetry Slam zwischen Hawaii und Madagaskar“ im Satyr Verlag.
Seine Gedichte wurden ins Englische, Arabische, Italienische, Tschechische und Bulgarische übersetzt. Diverse Touren mit dem Goethe-Institut und der Robert-Bosch-Stiftung mit Auftritten in Ägypten, Bulgarien, Dänemark, England, Tschechien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Außerdem Auftritte in den USA, Kanada, Indien, Costa Rica, auf Madagaskar, Mauritius und den Seychellen sowie in beinahe allen europäischen Ländern. Darüber hinaus mit seinen Buch-Bauwerken unterwegs (Emirates Literature Festival, International Bookfair Abu Dhabi, Museen und Ausstellungen im deutschsprachigen Raum).
Frank Klötgen war und ist u.a. Veranstalter der „Grend Slam“-Revue in Essen, Organisator der National Slams 2007 und 2010 sowie Mitglied der Lesebühnen „Westend Bohème“, „Poetry & Parade“, „Die Stützen der Gesellschaft“, „Spree vom Weizen“ und „Berliner Wald“.
Weitere Bands und Veröffentlichungen: 1984-1986 Sänger bei Saccharine Smile – Punkband mit berüchtigten Müll- und Mehlspektakeln, seit 1994 Sänger und Pelzträger beim Tanzorchester Baron v. Kurz (20er Jahre Chansons), seit 2019 WORTimAKKORD sowie Interpret seiner „Gefühlten Übersetzungen“ mit launigen Varianten altbekannter Charthits. Herausgeber der Fanzines „The Monatsblutung“ (1982-1985) und „M.A.-Revue“ (1995-2001).
Seit 2014 wohnt Herr Klötge in München.

Johannes Kubin wuchs im hessischen Taunus auf. Den jungen Musiker, Filmemacher und Maler Johannes Kubin zieht es jedoch die deutschen Großstädte Hamburg, Stuttgart und Berlin. Hier beginnt er, deutschsprachige Lieder und Texte zu schreiben und zunehmend seinem Interesse an Poesie nachzugehen. Während er Film- und Kunst in Stuttgart studier übt er sich als Singer-Songwriter und sammelt Erfahrungen als Bühnenmusiker in Bars, Wohnzimmern, bei Musikwettbewerben, Festivals und auf der Straße. Seine wortverspielten Songs handeln von alltäglichen Gefühlen in der heutigen Welt, von tiefgründigen Momenten im Leben sowie von euphorischen Schwebezuständen, die man bei der Suche nach Erkenntnis finden kann. Im Jahr 2016 erscheint sein erster Film „Open Stage Hamburg –Am Anfang war der Song“ über die Musikszene der Hansestadt.
Heute lebt Johannes Kubin in Berlin, moderiert eine von internationalen Gästen besuchte Open Stage in Neukölln, singt in der A-Cappella-Gruppe “Die Stracciatella Boyz”, spielt Konzerte, produziert Musik und erstellt professionelle Videos und Clips.

Durch den Abend führt und schänkt Thomas Manegold.

Das Periplaneta TresenLesen: Zwei AutorInnen, zwei Barhocker, ein Barkeeper. Es wird gelesen und geredet. Und getrunken (natürlich mit Ab- und Anstand). Es geht um Texte, Literatur, die Kunst und die großen Fragen. Unterhaltsam, kontrovers und in der Dynamik unvorhersehbar. Strictly Limited. Jeden Freitag. TresenLesen wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €.

Es gibt die Möglichkeit für kontaktloses Bezahlen. Es gibt harten Alkohol – für innen und außen – und ein angepasstes Veranstaltungskonzept. Bitte nutze den VORVERKAUF, wenn möglich mit PAYPAL! Die Anzahl der Tickets ist limitiert. Alle Teilnehmenden müssen eine Mund-Nase-Bedeckung mit sich führen.