Ordere, wenn möglich, Dein Ticket im Vorverkauf. Zahle am besten per PayPal.

Freitags: TresenLesen. ToM Manegold & Gäste
15.05.26: Leonie R. Köhler & Kristof Kannegießer
Ein Hallo! an alle Liveliteratursympathisanten aus dem Epizentrum der Neuen Deutschen Problemliteratur. Diesmal dreht sich beim TresenLesen alles um den Melancholischen Entwicklungsroman. Falls Sie von diesem Genre noch nie etwas gehört haben, ist das kein Wunder, denn wir haben das uns soeben ausgedacht. Aber es umreißt prima das, was uns an jenem Abend erwartet, und wer weiß, vielleicht setzen wir damit einen Trend, wäre ja nicht das erste Mal …
Leonie R. Köhler ist Autorin und Literaturwissenschaftlerin. Sie studierte Philosophie und Deutsche Literatur und promovierte mit einer interdisziplinären Arbeit an der Freien Universität Berlin. 2019 war sie Finalistin beim Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis, 2023 belegte sie den dritten Platz beim Hanns-Meinke-Preis für junge Lyrik. Sie ist im Vorstand von Poesiekritik international, verfasst Rezensionen zu Lyrikbänden und veröffentlicht Texte (Lyrik und Prosa) in Zeitschriften und Anthologien. Beim Verlag dr. ziethen erschien kürzlich ihr Roman „Die Linie zwischen Himmel und Meer“. Darin begegnen Martin und Katharina der rätselhaften Elodie, die in der Stadt gestrandet und orientierungslos scheint. Sie nehmen die junge Frau bei sich auf. Schnell wird deutlich, dass Elodie ein Geheimnis verbirgt. Sie gibt kaum etwas von sich preis, erzählt aber viele fantastisch anmutende Geschichten, die nach und nach ein seltsames Eigenleben entfalten und auf die Wirklichkeit übergreifen …
Kristof Kannegießer wuchs in Kleinmachnow auf, studierte Germanistik und Publizistik an der Freien Universität Berlin und anschließend Dokumentarfilm an der Filmakademie in Ludwigsburg. Seit 2010 ist er als Dokumentarfilmer, Fernsehjournalist und Kameramann tätig , v.a. beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen, sowie als Dozent im Studiengang “Screen Based Media” an der Berliner Hochschule für Technik. Kristof Kannegießer lebt in Wandlitz. Bei Periplaneta erschien sein Roman „Das Licht zwischen den Weiden“. Im Frühsommer 2026 wird sein zweiter Roman „Zellulose erscheinen.
Das Periplaneta TresenLesen findet jeden Freitag statt. Es wird gelesen und geredet. Es geht um Literatur, die Kunst und die großen Fragen. Unterhaltsam, manchmal kontrovers und in der Dynamik unvorhersehbar. Durch das Programm führt ToM Manegold.
Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €. Bitte nutzt den Vorverkauf!

Freitags: TresenLesen. ToM Manegold & Gäste
22.05.26: Daniel Hyan & Tankred Lerch
Manche Autoren schreiben Bücher. Tankred Lerch schreibt Shortstorys, die klingen, als hätte jemand das Leben kurz geschüttelt und dann den Deckel nicht wieder richtig zugeschraubt. Tankred Lerch ist Autor, Produzent und Dozent – und jemand, der jahrelang mit Komikern gearbeitet hat, weshalb seine Texte ein untrügliches Gefühl für Timing besitzen. Kurz: Wenn es eine Pointe gibt, findet er sie. Und wenn nicht, baut er eine. Am 22. Mai 2026 liest er aus „Gott schütze die Nasa – und die Eier meiner Mutter“.
Und ein kleiner Hinweis zur Dramaturgie des Abends: Tankred Lerch ist eine Rampensau. Das bedeutet: Er hört nicht von selbst auf zu lesen. Er verlässt die Bühne nur, wenn man ihn freundlich bittet. Oder wenn man ihn verjagt.
Immer noch huldigen wir dem dem Geschichtenerzählen an sich und der Buchwerdung einer solchen. Von Zeit zu Zeit darf man auch von Anfang bis zum Fame mit dabei sein. Wie entsteht ein Roman … was geht uns dabei durch den Kopf. Und warum tut man das eigentlich immer noch – also das Romanschreiben und das Büchermachen: Daniel Hyan ist Autor und Regisseur, entstammt einer Berliner Künstlerfamilie und ist dennoch weder Politiker, Anwalt oder Verwaltungsangestellter geworden. Was an sich schon bemerkenswert ist, wäre da nicht auch noch ein Manuskript, welches wir begutachtet haben … Darin gehts unter anderem um Vater, Mutter, Kind und um die Wohnungsnot in Großstädten, wobei es trotz aller Sozial- und Systemkritik immer humor- dennoch gehaltvoll und ungewöhnlich satirisch locker zugeht.
Das Periplaneta TresenLesen findet jeden Freitag statt. Es wird gelesen und geredet. Es geht um Literatur, die Kunst und die großen Fragen. Unterhaltsam, manchmal kontrovers und in der Dynamik unvorhersehbar. Durch das Programm führt ToM Manegold.
Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €. Bitte nutzt den Vorverkauf!

Freitags: TresenLesen. ToM Manegold & Gäste
29.05.26: Lisa Klemp & Mone Jendreyko
Am 29.05. stellen zwei Autorinnen ihre jeweiligen neuen Bücher vor. Wir haben Lisa Klemp mit ihrem Buch „Minimalismus – Weniger Stress. Mehr Du.“ eingeladen. Und wir feiern den Release von „Wenn ich ganz viel Ibuprofen nehme, geht es“ von Mone Jendreyko.
Nach ihrem Kurzgeschichtenband „Maskenarsenal“ betritt Mone Jendreyko nun neues Terrain. Ihr neuer Tagebuchroman ist eine Liebesgeschichte. Richtig gelesen. Allerdings ist ihre Version eher der Gegenentwurf einer romantischen Herzensaga. Sie basiert auf einem provozierten und allzumenschlichen Verrats, denn wir lesen gewissermaßen ein Tagebuch mit, was uns eigentlich nichts angeht. „Wenn ich ganz viel Ibuprofen nehme, geht es“ ist ein kurzweiliges Psychogramm einer jungen Frau, die zu ihrer eigenen Stärke findet, und ein Kurzroman über eine Liebe im Spannungsfeld zwischen Zuversicht und Pflichtgefühl. Vielleicht sogar mit einem Happy End – irgendwie.
Die Autorin Lisa Klemp zeigt in ihrem Buch „Minimalismus – Weniger Stress. Mehr Du“, wie einfach es sein kann, ein gesundes und erfülltes Leben zu führen. Alles, was uns daran hindert, ist unser Lebensstil. Sie stellt darum nicht nur unseren angehäuften Besitz, sondern auch gewohnte Denk- und Verhaltensmuster in Frage; denn es geht um viel mehr, als das Ausmisten von Dingen. Es geht um unsere Beziehungen, unsere Jobs, unsere Ernährung, unser Mindset und unseren Umgang mit Technologie. Es geht um das wirklich Wesentliche im Leben. Und darum, alles, was uns vom Wesentlichen ablenkt, liebevoll auf den Prüfstand zu stellen und loszulassen.
Das Periplaneta TresenLesen findet jeden Freitag statt. Es wird gelesen und geredet. Es geht um Literatur, die Kunst und die großen Fragen. Unterhaltsam, manchmal kontrovers und in der Dynamik unvorhersehbar. Durch das Programm führt ToM Manegold.
Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €. Bitte nutzt den Vorverkauf!

Die periplanetanische Lesebühne. Jeden ersten Freitag des Monats.
Am 5. Juni 1989 stellte sich ein namentlich unbekannter Mann vor einen Panzer auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Ein paar Jahre zuvor begann an diesem Tag der Sechstagekrieg um Israel herum und noch ein paar Jahre vorher die Dauerkrise im Iran. Außerdem ist am 5. Juni Weltumwelttag, was rein sprachlich noch skurriler als eine Doppelhaushälfte ist. An jenem Tag sind Bruce Li und Ken Follett geboren worden. Und Heinz Erhardt ist gestorben. Und dieser Tag ist der erste 5. Juni, an dem eine Vision und Wahn stattfindet, nach der keine Sommerpause ist … das kann alles kein Zufall sein.
Wir lesen was vor. Geschichten und Schlimmeres. Meistens mit Happy End. Mit von der Party sind Conferencier Thomas Manegold, Bent-Erik Scholz, Robert Rescue. Als Gäste begrüßen wir die Berliner Lesebühnenlegende Clint Lukas und den Liedermacher Johannes Kubin. Es gibt wieder Lesebühnenkuchen sponsored by Herrn Heller.
Nutzt den Vorverkauf!

Hurra, es geht bergab!
Alle sind sich einig: Das Ende ist nah. Und alle haben es schon vorher gewusst. Also warum noch abbremsen, so kurz vorm Abgrund? Bent-Erik Scholz sagt: Ich geb Gas, ich will Spaß. Lieber selbst ausbrennen, bevor der Staat einen verfeuert – moralisch überlegen, maximal gereizt und selbstverständlich FDGO-konform. Ein Abend über das gute Gefühl, am Ende recht gehabt zu haben. Und über die Frage, ob das noch Kunst, Zynismus oder einfach nur Entertainment ist.
Nutzt den Vorverkauf!

