Kleinkunst Triathlon: Bastian Mayerhofer vs. Diego Hagen

Kleinkunst Triathlon bei Periplaneta Berlin

Spiel, Satz & Lied.

Mit Diego Hagen bekommt es der bisherige Rekord-Unentschieden-Gewinner Bastian Mayerhofer mit einem Kontrahenten zu tun, der schon lange mit den Hufen scharrt, um in den Ultimate-Stage-Fight-Ring zu steigen und in den Königsdisziplinen des literarischen Olymps seine Lorbeeren zu erkämpfen. Die Schweißbänder sind gewrungen, die Textblätter gebügelt und die Gitarrensaiten sind gestählt, wenn es wieder heißt: Dabei sein ist alles, außer für die Kontrahenten!

Der Kleinkunst Triathlon ist das schöngeistige Duell der Universal-Entertainment-Künstler des gesprochenen Wortes. Ein Dreikampf aus Lesen, Singen und „Radfahren“ (freie Kür), der für die Kombattanten Herausforderungen und für das Publikum diverse Überraschungen bereithält. Alles kann passieren!

Wir empfehlen, den Online-Vorverkauf zu nutzen: VVK 6€, AK 8€
Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr

Der Unentschieden-Verteidiger: Bastian Mayerhofer
Bastian Mayerhofer wurde vor einigen Jahren in der Nähe von Salzburg geboren. Der Exil-Berliner ist Sprachpsychologe, Humorforscher, promovierte 2014 und ist – nicht zuletzt – ein umtriebiger Kleinkünstler. Seit 2011 steht er auf den Bühnen der Republik und schmettert den Publika seine wilde Mischung aus Musik-Kabarett, Slam-Literatur, Comedy, Rap, Reggae und Schauspiel um die Ohren. 2016 veröffentlichte er sein Debüt „Wirsing fürs Volk“ als Buch mit CD beim Periplaneta Verlag Berlin.

Der Herausforderer: Diego Hagen
Diego Hagen ist der erfolgreichste Poetry Slammer, der Greifswald jemals verlassen hat. Dass er nicht nur mit dem gesprochenen Wort das Publikum zu orgiastischen Lachsalven bringen kann, wird klar, sobald er anfängt auf der Gitarre zu brillieren und seine durchtrainierten Stimmbänder feinfühlig zum Bersten zu bringen. Als bekennender Lehrer ist Diego Hagen zudem mit den übelsten Tricks aus der Schmutzkiste bestens vertraut. Kreidewerfen, Schweigefuchs und didaktische Ausbildung haben den ehemaligen Rohdiamanten zu einem gefährlichen Kontrahenten wachsen lassen, der nicht ohne Gegenwehr am nächsten Tag wieder seine Pausenaufsicht gewissenhaft übernehmen wird.

Lesung & Musik: Lea Streisand & Christoph Theussl

Christoph Theussl und Lea Streisand (c) Periplaneta

Lea liest, Theussl singt – Zwei Giganten der europäischer Unterhaltungskunst. Das wird ganz groß!

Christoph Theussl hat jahrelang ums Eck vom Literaturcafé gewohnt. In der Norwegerstrasse 4, im zweiten Stock links. Dort sind auch viele Lieder entstanden, die er heute noch singt (z. B. seine Hymne „Pleite Bealin“ von 2008, die es mittlerweile in die offizielle Wikipedia Liste von Liedern über Berlin geschafft hat). Ausserdem hat er zwei gar nicht so lebensunbejahende Alben bei Periplaneta herausgebracht. Damit ist er wohl der erste Österreicher, dem das je gelungen ist.

Lea Streisand ist Berlinerin, Kolumnistin, Moderatorin und Schriftstellerin. Seit 2003 liest sie auf Lesebühnen und Poetry Slams. Quasi weltweit. Sie ist Mitglied der Lesebühne Rakete 2000 und Veranstalterin der Mini-Talk-Comedy-Show Hamset nich kleina? Ihr erstes Hörbuch erschien 2009 bei Periplaneta. Sie schreibt regelmäßig für die taz, die Berliner Zeitung und das RedaktionsNetzwerk Deutschland und ist seit 2014 mit „War schön jewesen“ Montagskolumnistin im „Schönen Morgen“ auf Radio Eins.

Doppelshow Slam-Kabarett: Amazing Maze & Bastian Mayerhofer

Amazing Maze - Bastian Mayerhofer

Nach Dick und Doof, Bud Spencer und Terence Hill oder Bert und Ernie sind Amazing Maze und Bastian Mayerhofer das neue Dream-Team des gehobenen Undergrounds der adrett bekleideten Erwachsenenunterhaltung. Der eine Liedermacher, der andere Liedermacker.

Als Duo betreiben sie die hohe Kunst der musikalisch-kabarettistischen Dialektik. Sie sind bescheiden, und dabei unerreichbar arrogant. Sie sind zwergenhaft, aber von riesiger Gestalt. Sie singen perfekte Harmonien, aber nur einer trifft den richtigen Ton. Mal begleitet der eine den anderen, mal begleitet der eine den anderen. Mit fertigen oder frei von der Leber improvisierten Songs lassen sie ihr Publikum auf einer Skala von anerkennendem Schmunzeln bis zur dopamin-induzierten Lachexplosion permanent und abrupt hin- und her-oszillieren. Aber immer mit Karacho, Leidenschaft und einer massiven Prise Gewitztheit.

Lesung: Sterben können wir später

Nico Feiden

Nico Feiden in Berlin.

Der 25 Jährige Jungautor gilt als einer der neuen Stimme der Literarischen Szene.
 Mit seinem Debütroman „Sterben können wir später“ umfasst er den Zeitgeist in rastloser Weise. Ein Reiseroman. Da ist Jazz, da sind Drogen, Obdachlose, Sturm & Drang, Aus- & Aufbruch aus der Heimat. Auf die Straße, trampend, die Welt auf dem Rücken.
HALT DICH FEST, MEIN FREUND, die Nächte werden Wild und schön!
Auf der Gegenseite Natur, pure Schönheit und immer wieder die Rückkehr zum eigenen Geist. Zur Reflexion der Schönheit, zum Erkennen des Wahren in einer hektischen Welt.
Die Sprache pathetisch, schnell, energetisch wie eine Reise selbst.

Nico Feiden geboren 1993 in Zell. Nach jahrelangem Herumziehen lebt & arbeitet er heute als freier Schriftsteller in Florenz & Cochem.
Bisher sind zwei Lyrikbändeerschienen: „Blaue Wildnis – Gedichte der Nacht“ (Elifverlag 2016) und „Das Echo des Weines“ (RMV-Verlag 2017). 
Er ist Lyrikpreisträger der Stadt Baden (bei Wien) Durch den ganzen deutschsprachigen Raum ist er mit seiner Lyrik getourt.
Nun erscheint sein erster Roman „Sterben können wir später“ zur Frankfurter Buchmesse.

Lesung: Knast in der DDR

Thomas Stein - Grenzterror

Thomas Stein „Grenzterror“

Ausgangspunkte des autobiographischen Romans finden sich nur 15 Minuten vom Literaturcafé entfernt: in Pankow, Hohenschönhausen. Mehr als ein halbes Jahrhundert deutsch-deutsche Geschichte.
Im Zentrum des Buches steht die 4½ jährige DDR-Haft des Thomas S. 1972 versucht er in den Westen abzuhauen und wird geschnappt. Er wird zu Jugendhaus verurteilt und im Gefängnis vergewaltigt. 1976 sperrt ihn die Stasi wegen Republikflucht und „Grenzterror“ ein. Eine Straftat für die man in der DDR zum Tode verurteilt werden konnte …
Thomas Stein erzählt mit „Grenzterror“ eine sehr persönliche Geschichte.

Lesebühne: Vision & Wahn

Matthias Niklas Vision und Wahn

Für den Herbst-Auftakt haben die Peirplaneta-Frauen eigenmächtig als Monatsthema „Rot-Grün-Schwäche“ festgelegt. Wahrscheinlich, weil nur Männer daran erkranken. Man weiß es nicht …

Als Gäste haben sich Thomas Manegold und Robert Rescue den Google-Translator-Konkurrenten Matthias Niklas und die österreichisch-deutsche Rap-Reggae-Legende Bastian Mayerhofer eingeladen.
Wie immer gibt’s beste literarische Unterhaltung, nützliches (Un)Wissen und Kuchen – denn wir sind nach wie vor die einzige Lesebühne mit eigenem Kuchenmäzen.

Der Eintritt bleibt frei. Man zahlt, um zu gehen.

Vision & Wahn ist die hauseigene Lesebühne des Periplaneta Verlags, von und mit Marion Alexa Müller, Thomas Manegold und Robert Rescue. Es gibt immer ein neues Thema, zu dem wild assoziiert werden darf. Aber nicht muss.