
Brückenstraße 8
56812 Cochem
Die erste Cochemer Nacht der Literatur
Zusammen bringen , was zusammen gehört: große Geschichten und die Leinwand. Nur, dass dieses Mal der Film nicht auf der Leinwand, sondern im Kopf abläuft. Endlich bringt das Apollo Kino Cochem wieder hochkarätige Autoren und Lyriker an die Mosel. Gemeinsam mit der Stadt Cochem veranstalten sie die erste Cochemer Nacht der Literatur.
Im Rahmen dieser ersten Literaturnacht werden drei Autoren ihr aktuelles Werk vorstellen – jeweils komprimiert auf eine Kurzlesung von ca. 45 Minuten. Gepaart mit kurzen Pausen und der Möglichkeit zum direkten Austausch mit den Autoren bietet dieses Format also einerseits eine Plattform für frische und neue Literatur, aber andererseits auch Platz für alle, die Literatur leben und lieben. Denn bei drei Lesungen ist garantiert für jeden etwas dabei.
Felix Bartsch, bekannt als langjähriger Moderator des Poetry Slams im Apollo Kino, liest aus seinem satirischen Großstadtroman „Wer Avocado sagt, muss auch Bionade sagen“. Seid dabei, wenn er beweist, dass er „ihm bekannte Texte schon sehr sicher lesen kann“, wie es ihm seine Grundschullehrerin einmal bescheinigte. Schreiend komisch, völlig absurd und ganz nah dran! Die Rhein-Zeitung schreibt: „Ein Meister der Pointen“.
Jesko Habert, freier Autor aus Berlin, stellt seine leidenschaftlich-poetische Dystopie „Tiefsommer“ vor. Lasst euch entführen in eine völlig andere Welt, in der Luftschiffe auf Plantagen wachsen und winzige Lichtzwerge aus Sonnenlicht Strom machen. Doch die Drohnen der mächtigen Union bringen Ausbeutung, Krieg und Zerstörung – und machen aus Flüchtlingen Rebellen. Ein literarisch-poetisches Highlight.
Artem Zolotarov ist Lyriker und Poetry Slammer. Seit Ende 2014 absolvierte er über 300 Auftritte in ganz Deutschland. 2015 wurde er Rheinland-Pfälzischer Poetry Slam Landesmeister. 2017 trat er für das Goethe-Institut in Paris auf. Seine Texte, die er in der Textsammlung „Adoptivsprache“ gebündelt hat, sind überwiegend lyrisch rhythmisch und performativ markant. Artem ist der Beweis, dass Lyrik






