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Warum Zwillinge nicht ein und dieselbe Person sind.

Alisha & Laura-Marie Schulz: „Glampain“

Interview mit Alisha und Laura-Marie Schulz.

Gerade erscheint mit „Glampain“ der erste gemeinsame Roman der Zwillingsschwestern Alisha und Laura-Marie Schulz. Schon der Titel verrät, dass hier Glamour auf Skandal trifft. Die Protagonisten: das überhebliche Model Olivia Livington und Torina Dawn, eine Frau, die immer an das Gute im Menschen glaubt. Hervorragende Ausgangslage für einen Roman voller Skandale, aufdringlicher Paparazzi, zurückgewiesener Liebe und der ganz großen Frage, woran man heute noch glauben kann.
Nicht nur im Buch versuchen die beiden Autorinnen, darauf eine Antwort zu geben. Auch im Interview mit Periplaneta erklären sie, woran sie ganz persönlich heute noch glauben. Außerdem verraten sie, wie es sich als Zwilling lebt – und was dabei ganz besonders nervt.

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Moabit liest Periplaneta-Werke

Die einzige „Lange Nacht des Buches“, die fünf Tage dauert.

Vom 14. bis zum 18.11. findet zum 8. Mal „Moabit liest! / Die lange Nacht des Buches“ statt, eines der größten Literaturfestivals in Berlin. Und bereits zum 6. Mal machen auch wir wieder bei diesem ungewöhnlichen Konzept mit: Denn hier wird an besonderen Orten gelesen – in Waschsalons, Küchen und Galerien.
Von den rund 100 Autoren sind auch 7 Periplanetaner mit dabei und präsentieren Ausschnitte aus ihren Soloprogrammen. Das Spektrum reicht dabei vom musikalischen oder literarischen Kabarett über witzige Lesebühnenliteratur bis hin zu unkonventionellen Fantasy-Romanen und schwarzhumorigen Krimi-Kurzgeschichten.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist übrigens frei. Kommt also zahlreich und mehret euch 🙂

la2683936_g15.11. Steve Bürk (Edition Drachenfliege):
Die unwahrscheinliche Erleuchtung des Kiffers Felix B.
Ort: Kapitel 21, Lehrter Straße 55, 10557 Berlin
 Zeit: 19.30 Uhr

16.11. Stephan Hähnel (Edition Totengräber):
Gefallen auf dem Feld der Ehe
Ort: ZKU – Zentrum für Kunst und Urbanistik, Siemensstraße 27, 10551 Berlin
Zeit: 19.00 Uhr

16.11. Thomas Manegold (Edition MundWerk):
Heimathiebe
Ort: Leck meine Küche, Gotzkowskystraße 11, 10555 Berlin
Zeit: 20.00 Uhr

17. 11. Clint Lukas (Edition MundWerk):
Nie wieder Frieden
Ort: Kallasch, Unionstraße 2, 10551 Moabit
Zeit: 20.00 Uhr

17. 11. Mikis Wesensbitter (Edition Subkultur):
Wir hatten ja nüscht im Osten … nich’ ma Spaß!
Ort: Kallasch, Unionstraße 2, 10551 Moabit
Zeit: 21.00 Uhr

18. 11. Bastian Mayerhofer (Edition MundWerk):
Wirsing fürs Volk
Ort: Kapitel 21, Lehrter Straße 55, 10557 Berlin
Zeit: 19.30 Uhr

18.11. Robert Rescue (Edition MundWerk):
Zum Glück hab ich wenigstens Pech
Ort: Leck meine Küche, Gotzkowskystraße 11, 10555 Berlin
Zeit: 19.00 Uhr

Weitere Informationen zum Literaturfestival und allen Veranstaltungen auf der Webseite von Moabit liest!
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3. Subkultur-LeseNacht am Karfreitag

Jan Lindner, Thomas Manegold, Mikis Wesensbitter und Johannes Kubin.

Bereits zum dritten Mal laden wir zu einer Lesenacht der Edition Subkultur ein. Dieser Name steht bei Periplaneta für „Overground Literature & Music“, für nonkonforme Werke und Inhalte abseits des Mainstreams. Zugleich feiern wir an diesem Tags die erste Buchpremiere 2016, denn der Leipziger Poet Jan Lindner wird uns sein neues Buch „Auf Teufel komm Rausch“ vorstellen. Außerdem mit dabei: Mikis Wesenbitter, der nach seinem fulminanten Debüt „Wir hatten ja nüscht im Osten …“ gerade an seinem lang erwarteten Franka-Roman werkelt, Thomas Manegold, dem gerade nach Versen zumute sein soll, nachdem seine Lyrikwerkschau Himmelsthor nun auch digital erschienen ist  – und als musikalischer Gast der Singer/Songwriter Johannes Kubin.

FREITAG, 25.03.16. Periplaneta Berlin. Wir nehmen im unter 030 44673433 gern Platzreservierungen entgegen, die wir bis 19.30 Uhr gewährleisten. Der Eintritt ist frei. Man zahlt um zu gehen.

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Im Rüssel des Elefanten

Gary Flanell – Stuntman unter Wasser

Gary Flanell: Kurzgeschichtenband „Stuntman unter Wasser“

(Berlin, Edition Subkultur) Der Herausgeber des Renfield-Magazins Gary Flanell veröffentlicht im Juni 2014 seinen ersten Kurzgeschichtenband „Stuntman unter Wasser“ in der Edition Subkultur. In über 20 Erzählungen dreht der Berliner Autor und Vertreter des gepflegten Anarchismus an den Vernunft-Schräubchen der Realität, bis Unmöglichkeiten ganz plausibel erscheinen. Neben skurrilen Storys im B-Movie-Style finden sich aber auch scharfsinnige Betrachtungen seiner Umwelt und überspitzte Szenen aus dem Berliner Großstadtleben. Das Buch erscheint sowohl als 152-seitiges Softover als auch als eBook für Kindle, iPad & Co.

„Ein Stuntman braucht dringend eine Zigarette, der letzte Arbeitslose Deutschlands wird mit ganz neuen Strategien des Jobcenters konfrontiert, die kleine Spinne Pup trinkt mit Darth Vader eine Limo auf dem Todesstern, ein schwarzer Anzug passt nicht, das Berliner Großstadtleben zeigt seine Tücken und irgendwo ist ein Ufo gelandet. Oft klingen die kurzen Geschichten, als hätte das Leben selbst sie geschrieben. Hat das Leben aber so nicht gemacht. Also musste Gary Flanell ran.  Ein Buch voller Revolveroptimismus, schöner Geräusche, und – gibt’s denn sowas? – mit einem Backstein-Mobile.“

Gary Flanell zog vor über zehn Jahren nach Berlin. Hier lebt und arbeitet er als Journalist, Off-Kulturarbeiter, Punkrock-/Independent-Musiker und Radiomoderator. Zudem ist er verantwortlich für das RENFIELD-Magazin, des einzigen Fachorgans für Krims & Krams & Rock’n‘Roll.

Buchpremiere ist am 26.06.14 in der Frankenbar in Berlin

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Kinderbuch mit Froschperspektive

HC Roth und ein „Frosch mit Socken“.

(Pressemitteilung, Berlin, Edition Subkultur) HC Roth, Anarcho-Autor aus Graz veröffentlicht sein erstes Kinderbuch „Frosch mit Socken“ bei Periplaneta in der Edition Subkultur. Das Buch ist der Nachfolger seines Romans „Der Flug des Pinguin“, in dem er die Geschichte von Billy Pinguin erzählte und zugleich die seines Schöpfers, dem erfolglosen Autor Rilke. „Frosch mit Socken“ ist ein Kinder-Vorlesebuch für Kids ab 4 Jahren.

So leise wie ein Frosch mit Socken soll der kleine Manuel Magnoli sein, wünscht sich sein Vater von ihm. Der Junge staunt nicht schlecht, als plötzlich ein richtiger Frosch mit Socken in seinem Zimmer auftaucht und ihn auf seinem Skateboard mit in die bunte, lustige Froschwelt nimmt. Hier gibt es viele glückliche Frösche, grüne, gelbe, blaue, mit Sonnenbrillen, Hüten und E-Gitarren, Hausbooten und Motorrädern. Doch Froschkonesien ist in Gefahr. Zuerst verschwinden die Socken, dann die Fröhlichkeit und dann die Farben. Manuel und der Frosch ohne Socken begeben sich auf ein Abenteuer, um Froschkonesien und nebenbei die allzu vernünftigen Erwachsenen zu retten.

HC ROTH: „Frosch mit Socken“, ein Ausflug ins Grüne mit Froschperspektive für Kinder ab 4 Jahren und deren Eltern, mit Illustrationen von Tristan Silvia Schade, gibt es bei Subkultur, bei Periplaneta und überall im Handel. HC Roth ist am 10. Mai 2014 ab 20 Uhr im Periplaneta Literaturcafé zu Gast.

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Nietzsche, Kafka & Co waren auch mal Loser

Spitzweg_Carl

Von Autoren, die später noch berühmt wurden.

Rilke, der Protagonist im Roman „Der Flug des Pinguins“ von HC Roth, erhält von Verlagen nur Absagen. Das ist für einen Autor zwar frustrierend, aber kein Einzelschicksal. Der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung zufolge erhält ein Verlagslektor eine nicht zu bewältigende Flut von bis zu 200 Manuskripten im Monat. Selbst bei einer Veröffentlichung ist die Chance gering, dass es ein Bestseller wird, denn pro Jahr erscheinen ca. 120.000 weitere deutschsprachige Erstpublikationen. Erfolglose Schriftsteller gibt es also zuhauf. Aber auch bei den weltbekannten lief es selten glatt und einige haben ihren Erfolg nicht einmal erlebt:

Der junge Friedrich Nietzsche zum Beispiel war zwar als Professor erfolgreich, doch seine Veröffentlichungen wurden entweder abgelehnt oder ignoriert. Er schrieb trotzdem ehrgeizig weiter, auch als er frühpensioniert wurde und sich wegen seiner psychischen Krankheit zunehmend zurückzog. Nietzsche glaubte so sehr an seinen bevorstehenden Erfolg, dass er einige Texte im Selbstverlag herausbrachte – was allerdings niemanden interessierte. Als seine Werke Jahre später tatsächlich berühmt wurden, konnte er das wegen geistiger Umnachtung nicht mehr miterleben.

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