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Lilith zum Winteranfang

"Lilith" by Holger Much - periplaneta

Pünktlich zum Winteranfang ist soeben unser letztes Buch 2019 erschienen: Barbara Fischers „LILITH“

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Periplaneta wünscht frohe Weihnachten!

Weihnachten bei Vision & Wahn

Bis einschließlich 24.12. geöffnet, danach machen wir Urlaub.

Auch jetzt sitzen wir im Büro und bereiten uns auf die letzten drei Veranstaltungen vor. Und wir verschicken eifrig weiter Bücher an Kunden und Händler, bis nichts mehr geht. Für Geschenkesuchende bedeutet dies, dass wir noch bis Freitag, d. 20.12. direkt per Post oder DPD Bücher aus unserem Sortiment verschicken. Und zwar per Briefpost oder Paketsendung, ohne Mehrkosten für den Kunden.

Zudem haben wir bis einschließlich 24.12. unser Literaturcafé in Berlin geöffnet, wo man bis kurz vor der Bescherung auch noch direkt ein Buch aus unserem Sortiment einkaufen kann. Danach macht Periplaneta eine Pause. Zeit fürs Kind, eine Inventur und ein paar Reparaturen an uns und im Kreativzentrum. Am 6.1. 2020 starten wir mit unserer Lesebühne „Vision und Wahn“. Wir freuen uns sehr auf die 20er Jahre.

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Mein inneres Kind mag Krokodile

Götz Hindelang - periplaneta

Ein Interview mit dem Autor Götz Hindelang.

Periplaneta hat ein unerklärliches Faible für Tiergedichte. Als uns das sehr ergötzliche Manuskript mit dem Titel Die taube Taube hört es nicht, was der Tauber zu ihr spricht auf den Lektoratstisch flatterte, mussten wir unseren Entschluss revidieren, keine weiteren Lyrikbände zu verlegen. Wobei ich gleich anmerken muss, dass es in den scharfsinnigen Gereimtheiten von Götz Hindelang nicht nur um Tiere geht, auch wenn er selbst ein ziemlich schräger Vogel ist. Denn der pensionierte Sprachwissenschaftler ist ebenso leidenschaftlich Indien-Reisender wie auch Zyniker. Das Interview mit ihm fiel dementsprechen humorvoll aus:

Was meinen Sie als Fachmann: Welches Ereignis hat die Menschheit dazu bewegt, die Sprache zu erfinden? Schließlich kommen anscheinend alle anderen Existenzformen der Erde hervorragend ohne klar.

G.H.: Es ehrt mich, dass Sie mir eine Antwort auf eine solche anthropologische Grundfrage zutrauen. Aber sie liegt außerhalb der Themen, mit denen ich mich wissenschaftlich beschäftigt habe. Als spekulierender Laie habe ich allerdings die Theorie, dass sich die Sprache aus postkoitalem Wohlfühlgrunzen entwickelt hat. Zu hören waren Klänge wie WoW, Whoa oder Uuuahhh, usw. Da sich diese Laute bei den einzelnen Exemplaren der Gattung Australopithecus charakteristisch voneinander unterschieden haben, wurde die Nachahmung dieser Geräusche dazu verwendet, den Partner des Vortages für eine Wiederholung der Paarung hinter den jeweiligen Gebüschen hervorzulocken. So entstanden die Eigennamen. Der Rest kam dann von selbst. Oder so.

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LovelyBooks-Leserunde mit Laander Karuso

Laander Karuso - periplaneta Bild von Paul-Glaser

Periplaneta stellt 20 E-Books zur Verfügung.

Periplaneta und der Autor Laander Karuso veranstalten eine LovelyBooks-Leserunde zum Roman „Hoelderlin“. 20 Teilnehmer haben bis zum 11.12. die Chance, ein E-Book (epub oder mobi) zu gewinnen.
Die Leserunde findet auf dem Portal lovelybooks.de statt. Am Gewinnspiel teilnehmen können Interessierte unter folgendem Link.
Nach der Verlosung der E-Books beginnt die Leserunde, bei der im Internetforum über das Buch diskutiert werden kann. Der besondere Reiz der Teilnahme ergibt sich aus der Möglichkeit, Laander Karuso direkt Fragen stellen zu können und in einen Gedankenaustausch zu treten. Mitgelesen werden kann auch spontan zu einem späteren Zeitpunkt – die Leserunde dauert etwa einen Monat.
LovelyBooks ist ein Internetportal für Leser, Autoren und Verlage. Auf der Seite werden neue Bücher vorgestellt, Rezensionen veröffentlicht und Leserunden veranstaltet.

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Gewalt ist selten die beste Lösung – aber fast immer die einfachste

Michael Schöpf - Periplaneta

Ein Interview mit dem Autor Michael Schöpf.

Im Herbstprogramm 2019 ist in der Edition Totengräber „Ham & Axe“ erschienen. Darin erzählt der Autor die Geschichte eines ganz besonderen Hotels an der schottischen Steilküste, seiner Angestellten und der selten lebendig wieder abreisenden Gäste. Laura Alt hat mit Michael Schöpf über Gewalt, schwarzen Humor und schottischen Whisky gesprochen.

Die Angestellten im „Ham & Axe“ folgen einem eigenen Moral-Codex. Trotz ihrer – in den Maßstäben unserer Gesellschaft – unmoralischen Taten halten sie zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Existiert eine allgemein gültige Moral, auf die sich alle Menschen einigen können?

M.S.: So pauschal kann man das gar nicht beantworten. Ich denke, unsere Moral ist ganz stark abhängig von unserer Erziehung sowie von unserem sozialen, politischen und religiösen Umfeld. Wenn wir in einem System aus Hass und Angst aufwachsen, entwickeln wir eine andere Moral, als wenn wir in ein stabiles Umfeld voller Liebe und Toleranz geboren werden. Trotzdem gibt es für mich einen gemeinsamen „moralischen Nenner“, der aus meiner Sicht alle Menschen im Grunde ihres Herzens verbindet – und der auch in meinem Buch immer wieder eine wichtige Rolle spielt: Jeder ist sich selbst der Nächste.

Was ist der Hauptgrund für Gewalt?

Gewalt ist selten die beste Lösung – aber fast immer die einfachste weiterlesen