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Nautilus Doppelpremiere in Berlin

Der Krake by Holger Much

CD Release Events mit The Sycamore Tree am 19. & 20. April 2013

Seit über einem Jahr arbeiten wir  auf diese großen Tage hin. Periplaneta präsentiert nun mit NAUTILUS ein einzigartiges Konzeptalbum einer ebenso einzigartigen Band. The Sycamore Tree haben sich für ihr zweites Album auf den Meeren der Welt umgeschaut. Zu den drei Musikern nebst Gästen wurden 9 Autorinnen und Autoren und der Grafiker Holger Much mit ins Boot genommen. Und so ist NAUTILUS entstanden. Ein wundervoll illustriertes Buch mit CD, mit 11 Geschichten und 13 Liedern.
Mit zwei Events werden wir dieses Ereignis nun gebührend feiern. Zum einen wird die Band, wie schon zu ihrem Debüt „Once Upon A Time“ in der Weissen Rose ein großes Konzert geben und dabei von der unvergleichlichen UKELAILA und diversen Gastmusikern unterstützt werden. Am 20.04.2013 werden wir dann im Periplaneta Literaturcafé auch die Geschichten zu den Liedern zu hören bekommen. An beiden Tagen ist die Band komplett auf der Bühne und einige der Autorinnen und Autoren werden anwesend sein. Extra aus Albstadt  reist Grafiker Holger Much an. Aus seinem unerschöpflichen Fundus von Nautilus- Illustrationen werden wir die ersten zwei Plakate sowie Hasenfischbuttons am Verkaufsstand haben…

Release Konzert am 19.04.2013 in der WEISSEN ROSE
@ 20:00 – Mit The Sycamore Tree und Gästen, featuring UKELAILA
 

Lesung & Konzert am 20.04.2013 im Periplaneta Literaturcafé
@ 20:00 – Mit The Sycamore Tree  featuring André Ziegenmeyer, Marion Alexa Müller, Thomas Manegold u.a. 

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The Sycamore Tree

Folk-Konzert im Kreativzentrum

Am 23. April traten „The Sycamore Tree“ bei Periplaneta auf. Die Berliner Band ist noch recht jung: Vor drei Monaten gaben Julia Hirt (Gesang, Violine und Gitarre), Christopher Garbe (Gitarre, Gesang, Percussion-Ei) und Oliver Stolpe (Leadgitarre) ihr erstes Konzert. Doch trotz des noch relativ unbekannten Namens kamen die Zuhörer zahlreich, so dass schon zwanzig Minuten vor Konzertbeginn keine Sitzgelegenheiten mehr verfügbar waren und zuletzt sogar die Stehplätze knapp wurden. Die Begeisterung des Publikums wurde aber durch die beengten Raumverhältnisse nicht getrübt.

Musiziert wurde in drei Blöcken mit je sechs bis sieben Liedern. Zu Beginn des Konzerts löste sich das Rätsel um den Bandnamen. Der Sycamore Tree ist ein, in den USA traditionell gerne besungener Baum, unter dem man das Täumen beginnt. Von Klassiker bis zu ihren eigenen Kompositionen wurde ein weiter Bogen durch Raum und Zeit gespannt. Ein Schwerpunkt des Konzerts lag auch auf Irish Traditionals. Klassiker wie „Spanish Lady“ oder „Molly Malone“ durften da selbstverständlich nicht fehlen und wurden im Publikum leise mitgesummt.

Der mittlere Konzertblock war für die selbstgeschriebenen Songs reserviert. Die sehr melodiösen Lieder waren dem Frühling gewidmet, und das hier noch etwas stärker hörbare Pathos verdeutlichte, wie viel Herzblut in diesen Eigenkreationen stecken muss. Dass die eigenen Lieder vom Publikum sehr gut aufgenommen wurden, zeigte neben dem dröhnenden Applaus auch der Umstand, dass die neue CD „Spring“ in den Pausen zu Dutzenden über den Tresen ging.

Diese manchmal doch recht unterschiedlichen Programmteile wurde durch den warmen weichen Klang, der den Stil von „The Sycamore Tree“ auszeichnet, zu einem harmonischen Ganzen vereint, und auch aufmüpfige Zuhörer im Publikum wurden gekonnt ins Programm eingebunden. Alles in allem boten die drei Musiker ein ruhiges, rundes Konzerterlebnis und dürfen wohl auch in Zukunft mit hohen Zuhörerzahlen rechnen.

Von Julia Bossart