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FCK MBT-LST-Literaturförderung!

Fuck You!

Literatur als kostenloses Beiwerk auf einem LESEfestival? Gehts noch?!

Sechs Mal haben wir über die Jahre hinweg bei Moabit liest! (einem der größten, mehrtägigen Lesefestivals in Berlin) mitgemacht, da wir die Idee toll fanden, in Waschsalons, Galerien, Bars und Theatern zu lesen.
Aber 2017 sind wir nicht mehr dabei. Aus Überzeugung! Denn die Autoren erhalten diesmal keine Aufwandsentschädigung, noch nicht mal ein Spendenkasse darf durch die Publikumsreihen gehen. Die Autoren sollen „ehrenamtlich“ und ohne jegliche Vergütung lesen. Weil nämlich die eintrittsfreie Veranstaltungsreihe mit öffentlichen Mitteln gefördert wird und dementsprechend auch Bitten um freiwillige Spenden an die Autoren nicht zulässig sind, so die Organisatoren.

Aber wie kann es sein, dass bei einer finanziellen Förderung eines LESE(!)-Festivals gerade die LESENDEN (jene, die für den Spaß sorgen und das Publikum unterhalten sollen), gar nicht bedacht werden? Dass sie sogar von jeglicher Entlohnung EXPLIZIT ausgeschlossen werden, weil noch nicht mal ein Hut für Spenden rumgehen darf?!

Offensichtlich wird bei den Förderern künstlerische Leistung nicht wertgeschätzt – zumindest darf sowas wohl keinen Posten in der Kalkulation einnehmen. Solch ein autorenfeindliches Konzept wollen wir weder unterstützen noch befürworten. Hier werden Literaten von einem Lesefestival zu kostenlosem, billigem Beiwerk degradiert. Das ist schon ziemlich perfide.

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Über Verlagswesen, Nacktmulle und militärische Einheiten in Krisengebieten

Matthias Niklas

Die ganze Wahrheit über das Veröffentlichen von Büchern.

Matthias Niklas ist Bühnenpoet, zertifizierter Übersetzer, Autor und – v.a. Ex-Praktikant bei Periplaneta. Obwohl Letzteres schon einige Jahre her ist, schöpfte er aus seinen Erfahrungen und trug auf unserer Jubiläumsparty zum 10-jährigen Verlagsbestehen ein nicht ganz objektives (und sehr witziges) Essay darüber vor, wie …

 

… Ein Buch entsteht

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Today: 10th Anniversary

Heute, am 15.09. feiern wir im Periplaneta Literaturcafé Berlin

NEIN, NICHT  10 Jahre iPHONE!! Wir feiern das 10jährige Bestehen von uns selbst. Periplaneta wird nämlich auch 10, was ja im Umkehrschluss auch heißt, dass es damals noch niemanden gab, der mit einem Peilsender mit Wischbildschirm durch die Gegend gelaufen ist. Derjenige, der das erfunden hat, ist inzwischen gestorben.

Der Hörbuchbuchmarkt boomte damals gerade. Also aus heutiger Sicht bäumte er sich ein letztes Mal auf. 2007 waren E-Books genau so utopisch, wie heutzutage die Vision von funktionierenden E-Autos. Spotify, Instagram und WhatsApp gabs noch nicht und die Clowd war noch eine fliegende Wasserdampfansammlung am Himmel, Amazon ein kleiner Buchladen, der keine Filiale hatte und deshalb die Bücher im Internet verkaufen musste. Es gab noch Quelle und Schlecker. Und Facebook kannten außer uns auch noch nicht so viele.

Es ist also viel, sehr viel passiert. („Marienhof“ gibts auch nicht mehr.) Die Weihnachtsinselzwergfledermaus ist inzwischen ausgestorben. Ebenso der Weißhandgibbon.

Und uns gibt es immer noch. Deshalb wollen wir dieses großartige Jubiläum feiern. So richtig mit Sektempfang, Laudatio, Häppchen, Diashow, Freudentränen, Nostalgie und was sonst noch dazugehört.

Ab 19.00 Uhr gibt es Sektempfang, alternativ ein Schnäpschen oder Saft, anschließend eine Diashow mit einem unvollständigen und vollkommen subjektiven Best-of der letzten 10 Jahre und eine Laudatio.

Neben Sarah, Marry und ToM werden Brauseboy Robert Rescue, Dichtungsringer Matthias Niklas, Leseduellant Johannes Krätschell, Show-Spezialist Thommi Baake und die musengeküsste Singer/Songwriterin  VERA und der Indiepop Singer/Songwriter Josias Ender redend oder singend das Abendprogramm gestalten.

Danach heißt es Feiern. Denn wie oft wird man schon 10?! Frag mal Dein iPhone.

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OWUL Rising

OWUL2017

Bei OWUL ist die Sommerpause aber sowas von vorbei!

Am 7.9.2017 ist auch für die Lesebühne OWUL der Sommer endlich vorbei. Die Herren Loha und  Manegold haben Verstärkung bekommen. Ab gleich gehört Maschenka Tobe ebenfalls zu Stammbesetzung von OWUL. Maschenka ist bereits als Gästin aufgetreten, bloggt und spielt alte Computerspiele. Zwischendurch schreibt sie an ihrem ersten Buch, das im Dezember die Welt verändern wird.

Marien Loha hat aber schon fertig. Sein zweites Werk heißt BAKING BAD, ist zu einem großen Teil außen ziemlich lila und handelt unter anderem von einem Dalmatinerzwergpony in Turnschuhen.

OWUL wird weiterhin am ersten Donnerstag des Monats in der Z-Bar in Berlin-Mitte stattfinden.  Zur Herbsteröffnung ist BASTIAN MAYERHOFER mit von der Party: 7.9.2017, ab 20 Uhr Z-Bar Berlin. Der Eintritt bleibt frei.

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Premiere! Die Einsamkeit des Hurenkindes.

Die dritte Vision & Wahn Anthologie kommt!

Nach den Hamsterwochen befinden wir uns nun auf der Zielgeraden ins Jubilat. Periplaneta wird 10! Und wir gönnen uns und euch einige Besonderheiten. So leisten wir uns nun die dritte Vision & Wahn Lesebühnen Anthologie. Sie heißt „Die Einsamkeit des Hurenkindes“ und sticht durch ein paar gestalterische Eigenheiten hervor. Das wirklich hinreißende Cover stammt von Nicole Altenhoff und Geschichten gibts natürlich auch. Insgesamt haben sich 31  Autorinnen und Autoren in diesem Buch verewigt.

So eine Premiere wird natürlich gebührend gefeiert. Am Montag, zur regulären monatlichen Lesebühne Vision & Wahn erwarten euch dazu, neben der Stammbesetzung Robert Rescue, Marion Alexa Müller und ToM Manegold auch der Berliner (Slam)-Poet Derjesko und Singer-Songwriter Josias Ender. Montag, 4.09.17 im Periplaneta Literaturcafé zu Berlin. Der Eintritt ist frei. Man zahlt, um zu gehn.