TresenLesen: Barbara Fischer „Baumweltensaga“

Baumweltensaga - periplaneta

Barbara Fischer „Baumweltensaga“ im Rahmen der Berliner Märchentage

Barbara Fischer erzählt die Geschichten bekannter Göttinnen neu und aus einer anderen Sicht. In „Lilith“ erhält der nordische Götterhimmel Verstärkung durch Figuren aus der sumerischen Mythologie und neue phantastische Wesen. Mit „Freyja“ geht der Kampf gegen die drohende Zerstörung der Baumwelten in die nächste Runde. Ein sagenhaftes Epos voller Magie, unvorhersehbarer Wendungen, Fabelwesen aus aller Welt, voller göttlichem Humor und nerviger Zwerge. Im dritten Buch geht Frigg auf eine magische Reise. „Frigg“ ist eine Ode an die Fremde und an die Familie gleichermaßen und eine Saga von der Kraft der Liebe und der Macht des Feuers.

Barbara Fischer wurde in Weimar geboren, studierte Literaturwissenschaft, Ethnologie und Indonesische Philologie in Köln und schrieb danach u.a. für die Deutsche Welle historische Feature. 2004 wird sie Dozentin für Deutsch als Zweitsprache. Ihr Werdegang als Künstlerin beginnt bereits in den späten 80er Jahren in der DDR. Seit 20 Jahren veröffentlicht sie immer wieder Texte und Gedichte in Literaturzeitschriften und Anthologien. 2014 erscheint der Roman „Liliths Weltenchronik“, der 2019 erweitert und überarbeitet bei Periplaneta neu aufgelegt wird. Weitere Baumweltenromane erscheinen 2020 und 2021. Ein vierter Band ist in Arbeit. Barbara Fischer ist Mitglied im Haus der Frauengeschichte in Bonn und im Allerweltshaus e.V. in Köln.

Die Lesung „Baumweltensaga“ findet im Rahmen der Berliner Märchentage statt. Bitte nutzt den Vorverkauf.

TresenLesen: Daniel Marschall, Jannik Böker, Tobias Rebscher

Marschall, Rebscher, Böker - periplaneta

Daniel Marschall (Lyrik & Geräusch), Jannik Böker (Gut & Böse), Tobias Rebscher (Text & Musik)

Es ist Herbst, wir machen die Heizung an und haben wieder Zeit für Melancholie, Existenzialismus und die schönen Künste.  (Also, wir haben die Zeit immer, aber das Publikum eben wieder verstärkt, wenn es nicht mehr durch Sonnenschein und dergleichen abgelenkt ist …) Drei Periplanetaner werden  an diesem Abend denken, fühlen und staunen machen. Sie sind in jeder Hinsicht außergewöhnlich und einzigartig:

Daniel Marschall  lebt  mit Frau und zwei Kindern in Berlin. Nach dem Abitur am Sportgymnasium Oberhof studierte er Politikwissenschaft in Jena, Potsdam und Berlin. Er bereiste mehrfach den indischen Subkontinent, Indo-China, den Nahen Osten, das südliche Afrika und Nord- und Südamerika. Er arbeitet als Sozialarbeiter in Berlin-Neukölln. Bei Periplaneta ist die Endzeit-Satire „Tonatiuh oder Apokalypse in Pasewalk“ erschienen. Sein aktuelles Bühnenprogramm  heißt „Loop, Lyrik Prosa“. Bei uns glänzt Herr Marschall regelmäßig mit Loopstation, allerlei Gerät und Geräusch und eindringlichen lyrischen Trexten.

Jannik Böker ist Autor und Improschauspieler. Er studiert(e) Kulturwissenschaften und Philosophie, arbeitete als Werbetexter, Redakteur, Kellner. Las Kurzgeschichten vor in Kirchen und Kneipen. Bei Periplaneta erschien von ihm mit „Die Melodie von Gut und Böse“ eine Mischung aus Fantasy und Drama. Seine Hauptfigur Bobubert(a) ist ein Trickster.
„Die Figur entzieht sich Kategorien, die für uns eine hohe Bedeutung haben: Gut und Böse, männlich und weiblich, Tag und Nacht. Sie ist zugleich Ausdruck meines Lebens und der Art zu leben, die ich anstrebe.“

Tobias Rebscher ist Autor und Musiker und arbeitet in Berlin als Kreativ-Coach. Wenn Du also keine Probleme hast, die Dich dazu zwängen, Dich auszudrücken, kannst Du zu ihm gehen. Sein gefeiertes Debüt bei Periplaneta ist der Tagebuch-Roman „Dörte überwinden„, „ein zutiefst authentisches Tagebuch über den Weltschmerz sensibler Menschen, die Sehnsucht in einer sinnlosen Welt und die Hoffnung, etwas Besonderes zu sein …“, aus dem er wunderbar poetische Passagen vorzulesen pflegt, zu denen er sich an der Gitarre begleitet.

Lesebühne Vision und Wahn (November)

Die Periplanetanische Lesebühne. Jeden ersten 1. Freitag des Monats.

Allerheiligen ist ein christliches Hochfest, an dem aller Heiligen gedacht wird, der „verherrlichten Glieder der Kirche, die schon zur Vollendung gelangt sind“ (Wikipedia). Warum es dann hernach noch einzelne Feiertage für jeden einzelnen Heiligen gibt, weiß man nicht und … sorry … wer bei den vollendeten verherrlichten Gliedern nicht an das denkt, was ich gerade denke … jedenfalls könnte man über der Christen Heiligen und Seeligen sinnieren und sich drüber lustig machen oder derlei Ikonen aufhängen, machen wir aber nicht.
Wir lesen was vor. Geschichten und Schlimmeres. Meistens mit Happy End. Mit von der Party sind Conferencier Thomas Manegold, Bent-Erik Scholz, Robert Rescue, Marion Alexa Müller  – sowie Sänger & Liedermacher Johannes Kubin.

Als Rahmenprogramm kredenzen wir euch wieder Lesebühnenkuchen sponsored by Herrn Heller.
Es gibt einen Vorverkauf.

TresenLesen: Katrin Imma Deibert, Florian Schneider „Traumfänger“

Katrin Imma Deibert und Florian Schneider

TRAUMFÄNGER

Neue Shortstorys von Katrin Imma Deibert und Florian Schneider

Sie blutete und wollte diese absurde Zumutung, die es bedeutete Frau zu sein, gerne im Leiden eines Mitmenschen gespiegelt sehen. Die Welt sollte brennen. Diese Stimmung, oder nennen wir es „Energie“ versteckte sie nur halbherzig hinter einem unechten, messerscharfen Lächeln.
Katrin Deibert, Blut

 Alinas Mutter hatte eine Weile lang tatsächlich geglaubt, dass sich darin Träume einfangen ließen, die bösen und die schönen, an denen man festhalten will, wenn man schon lange wieder wach ist. Dieser Glaube stammte aus einer kurzen, unberührten und heiligen Zeit ihrer Jugend, die noch nicht den Staub sah, der sich eigentlich und wahrscheinlich auch einzig in diesen Gebilden der Magie einfängt.
Florian Schneider, Traumfänger


Katrin Imma Deibert lebt und schreibt in Berlin. Ihre Kurzgeschichten gewinnen Wettbewerbe, als Schreibdozentin am Naturkundemuseum Berlin verbindet sie Literatur mit naturwissenschaftlicher Beobachtung. 

Florian Schneider lebt in Oberschwaben. 2022 erschien sein Erzählband „Polarstation“, eine Sammlung atmosphärischer Kurzgeschichten, bei periplaneta.

TresenLesen: Matthias Rische, Ferenc Liebig, Hanna Angelusvir

TresenLesen

Matthias Rische, Ferenc Liebig, Hanna Angelusvir

Ferenc Liebig ist ein Potsdamer Autor. Er hat zwei Erzählbände veröffentlicht – und im März einen Gedichtband bei Litera Freak Press.

Matthias Rische versetzt uns mit seinen Erzählungen in die Leben der anderen, lässt uns teilhaben an ihren Ängsten und Irritationen, an ihrer Grausamkeit und ihren Süchten, aber auch an ihren Hoffnungen und Erkenntnissen. Seine Protagonisten sind oft Außenseiter, die mit einem Makel zu kämpfen haben. Etwas hat sie aus der Bahn geworfen – die familiären Umstände, körperliche Gewalt, eine Krankheit oder ein Verlust.

Die Berliner Liedermacherin Hanna Angelusvir erzählt in ihren Liedern Geschichten, die sie im Berliner Alltag erlebt – mal lustig, mal nachdenklich, mal hoffnungsvoll, mal melancholisch. Ihr erster Auftritt im Periplaneta Literaturcafé war im Rahmen der Vision & Wahn Lesebühne im September und wurde frenetisch gefeiert.

Das Periplaneta TresenLesen: Zwei Autoren und eine Liedermacherin, die, wie wir finden, ausgezeichnet zusammenpassen. Es wird gelesen und geredet. Und getrunken. Es geht um Literatur, die Kunst und die großen Fragen. Unterhaltsam, manchmal kontrovers und in der Dynamik unvorhersehbar.

Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €.