Lesung: Marion Alexa Müller

Marion Alexa Müller - periplaneta (Bild von Gert Schober)

Lachen statt Fernsehen Festival – Die Besten mal im Westen
MARION ALEXA MÜLLER (Text) & CONOR KILKELLY (Irish Folk)

Mit Witz und einer gesunden Portion Sarkasmus berichtet Marion Alexa Müller über das Schicksal von Menschen und anderen Tierchen. Weil sie schon immer fand, dass Tiere die Welt viel besser erklären können, schreibt die Berliner Lesebühnenautorin am allerliebsten Fabeln. In ihren Geschichten wird rebelliert, geliebt, gehasst und manchmal auch gestorben. Das Publikum hat dabei erschreckend viel zu lachen und geht definitiv immer klüger nach Hause.
Conor Kilkelly ist ein junger Singer/Songwriter aus Irland, der ganz wunderbar Gitarre spielt und die musikalische Hälfte des Abends bestreitet.

Unter dem Motto „Die Besten mal im Westen“ findet vom 28.08. bis zum 08.09.16  ein geradezu exzessives Lesefestival in Charlottenburg statt. 10 Tage lang treten jeweils ein Autor und ein Musiker für zwei Stunden vor die jubelnde Menge. Das Programm bestreiten: Ahne, Robert Rescue, Dirk Bernemann, Karsten Lampe, Bastian Mayerhofer, Johannes Krätschell, Roman Schamov, u.v.a. …
Marion Alexa Müller fühlt sich geschmeichelt, dass sie eingeladen wurde und empfielt, bei diesem exquisiten Line-Up einfach vor der Location zu campen, um ja nichts zu verpassen … (das ganze Programm gibt es HIER)

Bei gutem Wetter finden die Shows übrigens draußen statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Konzert: Marian Meyer

Akustikgitarren-Poesie der ganz anderen Art

Der sympathische Braunschweiger Gitarrist und Songschreiber Marian Meyer präsentiert sein Repertoire: Kabarett-Poesie, eingängiger Blues und schwelgerische Balladen fürs Herz. Da taucht schon mal eine Eintagsfliege auf und wieder ab, wird ein Brief nach Oslo geschickt, eine Frau ausgezogen, am Zahn der Zeit genagt und nebenbei finden Prinzessin und Sultan einander im Nachtzug nach Beirut.

Diese Mischung kommt beim Publikum ausgesprochen gut an. Mit seinen gefühlvollen Balladen lässt er die Frauenherzen schnellerschlagen, mit seinen flapsigen Bluesnummern verschafft er sich aber auch den Respekt der härtesten Jungs. Garantiert ein wunderschöner Abend

Lesung & Konzert: Generation Y

Literatur und Musik zum Erwachsenwerden einer Generation

Der Generation Y wird viel nachgesagt: Ihre nach 1982 geborenen Mitglieder seien flexibel, gut ausgebildet und individuell. Und gleichzeitig egoistisch, viel zu digital und generell beziehungsunfähig. Sie würden Facebook Likes über gelebte Momentaufnahmen stellen und die Masse der Möglichkeiten für Liebe und Beruf ließen sie paralysiert zurück.

Am 21. März lesen junge Autoren Geschichten ihrer bisherigen Erfahrungen als Ypsiloner vor und bieten damit kleine, persönliche Einblicke in die Konflikte einer Generation. Sie erzählen von schlechtbezahlten Jobs und dem Augenblick durch den Instagram Filter. Von aufregendem Clubknutschen und schwierigen Fernbeziehungen. Von dem hoffnungsvollen Aufbruch aus der Kleinstadt und der Suche nach dem erwachsenen Ich in Berlin.

Begleitet wird der Abend durch Popsängerin VVN. In englischsprachigen Liedern besingt sie das Lieben und Leben als Mittzwanzigerin und rundet den bunten Querschnitt der Generation Y damit musikalisch ab.

Lesung: Marcus Kluge

Passbilder – Ein Jahrhundert Berlin in Wort und Bild
Illustrierte Lesung

Der Autor und Blogger Marcus Kluge liest aus seinen autobiografischen Romanen und Familiengeschichten. Er schlägt einen Bogen zwischen dem Jahr 1910, in dem seine Großmutter nach Berlin kam, um als Hausmädchen zu arbeiten, und dem heutigen Berlin. Ihn interessiert das Leben der einfachen Leute und wie die große Politik Einfluss auf sie nimmt.
In seinem ersten Roman, „Xanadu ’73 – Liebe, Rausch und Rock’n’Roll“, schildert er den West-Berliner Underground der 70er Jahre. Der zweite Roman, „Ein Hügel voller Narren“, führt den Leser ins von Hausbesetzungen polarisierte Berlin des Jahres 1981.

Der Illustrator und Artdirector Rainer Jacob zeigt zur Lesung historische Fotos

Konzert: Josias Ender

Aus den Wäldern in die Städte

Josias Ender schreibt Texte und singt diese, nebenher spielt eine Gitarre, die er mit seinen Händen bedient. Seine Lieder handeln von Dingen, die ihm passiert sind oder hätten passieren können, oder von Dingen, die ihm leider oder zum Glück nicht passiert sind. Er singt davon,  anzukommen oder abzureisen, er singt von Bäumen und Bären und manchmal auch von dir.
Aufgewachsen in einem kleinen Dorf, zog es ihn in die weite Welt hinaus. Er wollte das Leben besehen und singend verkünden. Nun lebt er in Berlin.

„Lass uns verloren gehen und wer uns findet, darf uns behalten.“

Supported wird er an diesem Abend von Fannah Hits Patrick. Hannah und Caro, Gründerinnen von Fannah hits Patrick, spielen Gitarre, Cajon und Keyboard. Sie lieben, was sie tun, und sind mit Leidenschaft dabei.