TresenLesen: Kristof Kannegießer, Matthias Rische und Môrre

Rische, Môrre, Kannegießer - periplaneta
Freitags: TresenLesen.
Kristof Kannegießer, Matthias Rische und Môrre
Matthias Rische ist Vater mehrerer Lesebühnen und Meister der tragischen Kurzgeschichten. Kristof Kannegießer ist Kameramann und Autor von zuweilen ebenso tragischen Romanen. Mit beiden haben wir ihre literarischen Werke Buch werden lassen. Zu diesem TresenLesen werden sie erstmals gemeinsam auf einer Bühne stehen oder sitzen. Begleitet werden sie von Liedermacher Môrre an Stimmband und Klavier.
Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €. Bitte den Vorverkauf nutzen!

TresenLesen: Ulrich Müller feat. Andreas Markus (Ausverkauft!)

Ullrich Müller, Andreas Markus - periplaneta
Freitags: TresenLesen. Ulrich Müller und Andreas Markus
„KAPUTTSCHMINZELN“ Buchpremiere
Ulrich Müller kam über unsere offene Bühne „Rühmchen“ zu uns. Mittlerweile ist er dort Stammleser. Mit seinen Geschichten haben wir nun einen wunderprächtigen Kurzgeschichtenband veröffentlicht. „Kaputtschmunzeln“. Den stellen wir vor. Ulrich Müller wird von Andreas Markus an Stimmband und Gitarre unterstützt.

Was passiert, wenn die Wirklichkeit kurz rausgeht, um eine zu rauchen? In diesen Kurzgeschichten stolpert der Alltag, rappelt sich auf und tut so, als wäre nichts gewesen. Schädlinge feiern heimlich Partys, Bäume tratschen, Oger baden in Joghurt – und plötzlich wirkt das Absurde erstaunlich plausibel. Mit trockenem Humor, scharfem Blick und viel Zuneigung für das Schräge im Normalen erzählt Ulrich Müller von kleinen Verschiebungen der Realität, irgendwo zwischen Ja, kann sein! und Knapp daneben!Ein Buch für Menschen, die dem Alltag nicht alles glauben. Mit einem Coverfoto von Karsten Winegeart (unsplash.com). Made in Berlin!

Das Periplaneta TresenLesen findet jeden Freitag statt. Es wird gelesen und geredet. Es geht um Literatur, die Kunst und die großen Fragen. Unterhaltsam, manchmal kontrovers und in der Dynamik unvorhersehbar. Durch das Programm führt ToM Manegold.
Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €. (Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft.)

Lesebühne Vision und Wahn (April)

ENO Karfreitag Vision und Wahn

Die periplanetanische Lesebühne. Jeden ersten  Freitag des Monats.

Vision & Wahn am Karfreitag. Kreuzigung und Auferstehung sind von jeher schwierige  Themen. Doch wir verzagen nicht, wir schauen immer auf die bright side of life: Die Stadt hat das Straßenreinigen wieder begonnen. Narzissen blühen und um die Ecke gibt es noch Eis für unter 5 EUR die Kugel …

Wir lesen was vor. Geschichten und Schlimmeres. Meistens mit Happy End. Mit von der Party sind Conferencier Thomas Manegold, Bent-Erik Scholz, Robert Rescue. Diesmal  wieder mit einem Menschen am Klavier: Wir begrüßen den Liedermacher Eno!

e.no ist ein Solokünstler und Produzent aus Berlin. Inspiriert von Singer/Songwritern, Indiepop, 90er-Dance und Electrofunk, vermittelt e.no zwischen handgemachtem Songwriting und der schillernden Parallelwelt der Elektronik. Live zeigt e.no seine Songs sparsam arrangiert mit Gesang, Klavier und Glockenspiel  — und singt Songs, die von weit mehr als dem herrlichen Schmerz der Liebe handeln. Auf eine Weise, die gleichermaßen sensibel wie ehrlich ist.

Nutzt den Vorverkauf!

TresenLesen: Helmut Ortner „Gnadenlos Deutsch“

Helmut Ortner - TresenLesen - periplaneta
Freitags, 27.03.26: Helmut Ortner „Gnadenlos Deutsch“
Helmut Ortner beschreibt in seinem aktuellen Buch, wie die Mehrheit der Deutschen den Eroberungs- und Zerstörungs-Wahn der Nazis folgten, angetrieben von erwartungsvoller Begeisterung, vaterländischem Pflichtgefühl, nationalem Dünkel und ideologischer Verblendung – bis zum Untergang. Die Essays und Reportagen verstehen sich als Plädoyer gegen jede Verharmlosung und Relativierung der NS-Vergangenheit. Das Buch erscheint im Februar 2026 bei Alibri.
Helmut Ortner (*1950)  ist ein deutscher Journalist, Medienentwickler  und Publizist. Er arbeitete zunächst als Redakteur und Chefredakteur (u.a. Journal Frankfurt, Prinz). Ab 1998 war er selbständiger Printmedien-Entwickler mit Büro in Frankfurt und entwickelte Konzepte und Relaunchs für mehr als 100 nationale und internationale Zeitschriften und Zeitungen, darunter  Focus, The European und Cicero, Jüdische Allgemeine, Frankfurter Rundschau, Wiesbadener Kurier u.v.a. Er erhielt dafür zahlreiche Auszeichnungen.
Ortner schrieb viele journalistische Beiträge zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Seit 1975 sind mehr als vierzig Veröffentlichungen von ihm erschienen, die in viele Sprachen übersetzt wurden.
Helmut Ortner lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und in Darmstadt. Er ist passionierter Radrennfahrer, Eintracht Frankfurt-Fan und Pat Metheny-Liebhaber. Er ist Mitglied des PEN Berlin und Beiratsmitglied der Giordano Bruno-Stiftung. https://www.helmutortner.de/
Das Periplaneta TresenLesen findet jeden Freitag statt. Es wird gelesen und geredet. Es geht um Literatur, die Kunst und die großen Fragen. Unterhaltsam, manchmal kontrovers und in der Dynamik unvorhersehbar. Durch das Programm führt ToM Manegold.
Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €.

Christian Gottschalk & Thomas Franz: Quo Vadis, Hamster?

Christian Gottschalk und Thomas Franz

Christian Gottschalk und Thomas Franz: Quo Vadis, Hamster?
Die große Show des karnevalsuntauglichen Humors

Der Kölner Autor Christian Gottschalk und der Münchner Liedermacher Thomas Franz treffen sich jedes Jahr um diese Zeit in Berlin, um dem Karneval in ihren Heimatstädten zu entfliehen. Dem närrischen Treiben stehen die beiden ablehnend gegenüber, denn sie wissen, dass man auch ohne Frohsinn Spaß haben kann. Und welche Stadt böte sich da mehr an als die Karnevalstiefburg Berlin!

Jetzt ist der Karneval schon vorbei, Gottschalk und Franz sind immer noch hier und werden im Periplaneta Literaturcafé einen Abend lang Geschichten lesen und Lieder singen. Publikum ist herzlich willkommen – Schunkeln wird allerdings missbilligt.

Was will der Titel des Abends uns sagen? Nun, der Hamster symbolisiert natürlich den Menschen in unserer modernen Gesellschaft, denn er dreht am Rad. „Quo Vadis“, die Lieblingsfrage neunmalkluger Leitartikler, wollte Gottschalk, Spezialist für Bärendienste, unbedingt im Titel haben. Das ist Latein und heißt: „Wohin willst Du denn, Freundchen?“.

Ansonsten geht es mal lebhaft vorgetragen, mal musikalisch fetzig um Möbel, Münzferngläser, Monstertrucks, Bauchgefühle, Bienenhotels, Tierarztpraxen und Techno-Vampire, frei nach dem Motto: „Wir lassen uns doch von der Zukunft nicht diesen schönen Abend vermiesen“.