Soloprogramm: Thommi Baake

Thommi Baake - Periplaneta

Tee- und Literaturentertainment

Thommis TeaTime ist ein Programm, in dem der Schauspieler, Autor und Entertainer Thommi Baake, Flunkergeschichten, Lieder und Wahres zum Thema Tee präsentiert. Und dabei wird eine Menge des köstlichen Heißgetränkes genossen.  90 Minuten „heißes“ Teeentertainment.

In einem kleinen Teebühnenaufbau mit schönen, alten Dingen zum Thema Tee, sitzt Thommi Baake in einem 20er Jahre Kostüm und plaudert zum Thema Tee.

Für „Thommis TeaTime“ hat der Teekünstler die Geschichte des Heißgetränks neu geschrieben. Wie z.B. ist der Tee nach China, in die Welt und nach Ostfriesland gekommen? Wer hat den Teebeutel erfunden?

Lesung: Michael Schweßinger

Michael Schweßinger

Michael Schweßinger in der Villa de Lujan

Der Autor folgte seiner Sehnsucht nach Herausforderung, verließ Deutschland und lebte in Afrika, Irland und Bukarest. In seinen Geschichten nimmt er den Leser mit durch sein Leben in der Fremde, erzählt von abenteuerlichen LKW-Fahrten und skurrilen Bekanntschaften. Amüsiert lernt er die Gelassenheit der Einheimischen kennen und betrachtet aus der Ferne skeptisch die Gewohnheiten der Deutschen. Aber er gewährt auch Einblick in die Zeiten voll Depression und Einsamkeit. Ein authentisches Zeugnis vom Finden des Verständnisses für sich selbst.

Subkultur-Nacht

Subkultur-Nacht im Periplaneta Literaturcafé

Sie tragen ihre Haare und Bärte, wie es ihnen gefällt, kurz, lang, geflochten, gar nicht. Ebenso frönen sie dem Sarkasmus und Zynismus. Sie haben Spaß, ihrer Umwelt eher unkonventionell zu begegnen und mitunter polemisch überspitzt oder sogar politisch inkorrekt darüber zu sprechen und zu singen. Sie sind punkig, rockig, lässig. Und sie möchten Euch daran teilhaben lassen.

Am 30. Oktober präsentieren Thomas Manegold, Gary Flanell, Mikis Wesensbitter, Imke Kubin und Guido Kreutzmüller Literatur und Musik abseits des Mainstreams.

Die Edition Subkultur veröffentlicht Independent-Literatur und Musik. Zwischen subtil und subversiv ist alles dabei – witzig, schräg und jenseits jener Schubladen, in die man „Szeneliteratur“ so gerne einsortiert.

Leseduell: Kindervatter vs. Krätschell

Leseduell

Das Leseduell: Kindervatter vs. Krätschell

Seit nunmehr drei Jahren begrüßen die ehemaligen Freunde Kindervatter und Krätschell ihr Publikum zum literarischen Autoren-Showdown. Dazu tragen sie ihre aktuellen Kurzgeschichten über Berliner Nachbarn, französische Lebensgefährtinnen, sächsische Eltern, Tierpatenschaften und andere Höhepunkte des Großstadtlebens vor. Danach hält sich wie immer jeder für den Besseren, bis am Ende das Publikum den wahren Sieger kürt.

Filmvorführung: Ohne Rast. Ohne Eile.

Ein Dokumentarfilm der Kameradistinnen

Die andere Seite der Weltkugel. Ein sommerheißes Weihnachten ist wenige Tage entfernt. Die Stadt erledigt ihre letzten Einkäufe. Flirrende Hitze steht über dem quirligen Verkehr. Das Bundesparlament trifft seine letzten Entscheidungen. Die Polizei döst in Gleichgültigkeit. Ganz plötzlich strömen hunderte Indigene durch die Straßenschluchten in das Stadtzentrum. Die Uralten, die Frauen, die Männer und die Kinder sperren erst die Hauptverkehrsstraße vor dem Parlament, dann alle Seitenstraßen. Aktivisten urbaner Gruppe schließen sich den Indigenen an. Gemeinsam verwandeln sie die Straßen in fahnenbunte Tanzplätze und entsenden ihre Unterhändler in den Congreso.
Die Heimat der Indigenen liegt fast eintausend Kilometer entfernt in einem vergessenen Argentinien ohne Wolkenkratzer, ohne Fernsehempfang und ohne Krankenhäuser. Ihre Heimat ist das staubige Buschland des Nordens. Die Heimat ist bedroht. Denn genetisch verändertes Saatgut und chemischer Dünger haben den Sojaanbau nun auch in den kargen nördlichen Regionen rentabel gemacht. Das Land wird zum Spekulationsobjekt von Monsanto & Co. Wie schon am Anfang der kolonialen Geschichte des Landes sollen die Indigenen wieder einmal weichen. Doch diesmal kommt alles anders als erwartet. Sie weichen nicht. Sie leisten Widerstand.

„Ohne Rast. Ohne Eile.“ thematisiert einen Kampf, der nun schon über zwanzig Jahre währt und vom Rest der Welt kaum beachtet wird. Dabei sind die Ergebnisse dieses Kampfes für die Indigenen mehr als beachtlich. Nicht nur haben sie jeden Quadratmeter des ihnen geraubtes Landes wieder zurückerobert; Sie haben auch damit begonnen, in ihren Regionen die vom Staat vernachlässigten Aufgaben wie Wasserversorgung, Energieversorgung, Bildung und Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen. Ihre politischen Gremien sind strikt demokratisch und hierarchiefrei. Ihre Revolution ist friedlich und begreift sich als eine Ketten der praktischen Taten und alltäglichen Erfolge.

„Ohne Rast. Ohne Eile.“ kommt ohne Erzählstimme im OFF aus. Die Handlung des Filmes wird allein durch Bilder und Interviews getragen. Die äußere Form entspricht dabei der inneren Haltung. Wir wollten die Menschen erzählen lassen, die am Besten wissen, wovon sie reden: Die Protagonist*innen.