Kabarett: René Sydow

René Sydow „Gedanken! Los!“

Mal satirisch bissig, mal poetisch melancholisch gibt René Sydow seine kabarettistischen Slam-Texte zum Besten und entführt uns in seine Welt der intelligenten Wortakrobatik. In seinem Soloprogramm vereint er Satiren, Sprech­texte, Gedichte und Erzählungen. Was biographisch klingt, ist in der Regel geflunkert, nur das Unwahrscheinlichste ist tatsächlich passiert. Was lustig anmutet, hat einen ernsten Hintergrund und was zornig scheint, ist Satire.

Mit Zorn und scharfer Zunge eroberte René Sydow einst die Poetry-Slam Bühnen und heimste für sein Soloprogramm mehrere Preise ein, u.a. Rostocker Koggenzieher in Gold, Goldener Rottweiler, Dresdner Satire Preis und die goldene Weißwurscht.

Konzert: Christoph Theußl

ENDLICH THEUSSL

ENDLICH

Theußls erstes Konzeptalbum beschäftigt sich nur mit dem Thema „Tod“. Dass das nicht zwangläufig in einsilbige Traurigkeit ausartet, dürfte jedem Theußl-Kenner klar sein. Die Zielgruppe ist daher auch die der Lebenden. Lieder für Liebhaber des gelebten Zynismus.

Der austrobavarische Liedermacher Christoph Theußl gewann 2015 den Förderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung.

Buchpremiere: Die animalischen Verse

Die animalischen Verse - periplaneta

Anni Kaufhold feiert ihr Debüt bei Periplaneta

Anni Kaufhold schreibt Gedichte über Tiere, die vordergründig zunächst leicht und heiter erscheinen. Allerdings haben ihre Reime einen fachwissenschaftlichen Hintergrund und thematisieren zoologische Zusammenhänge und Begriffe aus Morphologie, Verhaltensbiologie, Taxonomie und Physiologie. Darüber hinaus haben die Gedichte fast immer einen Bezug zu menschlichen Eigenarten und Verhaltensweisen.

„Die animalischen Verse“ besteht aus zwei Kapiteln:
Animal Erotica poetisiert das Liebesleben der Tiere in seinen vielfältigen Aspekten.
Natura Morta vereint Gedichte zu toten Tieren.

Konzerte: November Me

Don´t believe the Tide

„Glaubt man dem persischen Sprichwort, dass die Seele zu Fuß geht, bin ich noch gar nicht hier, sondern an einem anderen Ort. Oder aus irgendeiner Erinnerung noch nicht zurückgekehrt. Ich mag den Gedanken, in der Vergangenheit verstreut zu sein.“

Nur von seiner Gitarre begleitet stößt der  Singer/Songwriter November Me die Tür weit auf und lässt sie alle herein–  die Erinnerungen. Dabei führt die Liederreise des Wahlberliners von der Weite des Ozeans in den Dschungel der Großstadt, durch Liebesbegegnungen und Liebesfluchten, Eitelkeiten und Ehrlichkeiten sowie die große Frage, was eigentlich Zeit ist und warum. Und dann wieder zurück zum Meer. Das Meer ist fast immer der Ausgangspunkt der Songs von November Me, da es, wie er sagt, „die beste Zuhörerin ist und keinem Gedanken einen Riegel vorschiebt“.

Fünfmal Meermusik ist nun auf seiner Debut-EP „Don’t believe the tide“ zu hören, mit der er seit Ende 2015 durch Deutschland tourt und auf der nach eigenen Worten „aus Versehen auch ein paar Ohwürmer gelandet sind!“ Ein Muss also nicht nur für Melancholiker, sondern auch für Freunde guter, handgemachter Popmusik.

Lesebühne: Vision & Wahn

Vision & Wahn im Dezember

Die hauseigene Lesebühne von und mit Marion Alexa Müller, Thomas Manegold und Robert Rescue. Jeden ersten Montag im Monat gibt es ein neues Thema, zu dem wild assoziiert werden darf.

Unser Thema im Dezember: Ich sehe tote Bäume.

Als Gäste begrüßen wir Nils Frenzel und Lea Streisand.

Der Eintritt bleibt frei. Man zahlt, um zu gehen.