Kabarett: Christian Gottschalk & Thomas Franz

Hamster und Ferngläser

Das mit dem Hamster tut mir immer noch leid

Zwei große Kleinkünstler. Der eine kommt aus Köln, der andere aus Berlin. Jeder hat seine Gitarre dabei und singt. Dazwischen und dabei erklären sie die Welt, jedenfalls ihre eigene. Und das wird manchmal tragisch, manchmal erhellend, aber in jedem Fall sehr, sehr lustig.

Der Kölner Christian Gottschalk ist einer der ältesten noch aktiv umherreisenden Slam-Poeten. Allerdings zahlen ihm seine Eltern nicht mehr die Bahncard. Deshalb singt er manchmal über Drehbücher und über die Pubertät in den 80er Jahren. Seine Texte handeln von Paarhufern oder frisierten Fahrrädern. Und dann führen Alltagsbeobachtungen, albernen Sprachwitz und hingeschluderte Kapitalismuskritik zu einem friedlichen Miteinander.
In einem Lied begeht ein Hamster Selbstmord.

Elektroingenieure sind glückliche Menschen, weil sie ein hohes soziales Ansehen genießen. Sie haben schöne Frauen und gehen oft auswärts essen. Bei Thomas Franz aus Berlin ist das genauso, nur dass er eben nicht Elektroingenieur ist, sondern Liedermacher. In seinen Liedern geht es um rebellierende Schafe und um selbst wachsende Tattoos.
Leider ertrinkt in einem Lied ein Hamster.

Da lag es nahe, dass die beiden Künstler sich zusammen tun und einen heiteren bunten Abend gestalten:
 DAS MIT DEM HAMSTER TUT MIR IMMER NOCH LEID – Tragische Comedy mit Happy End.

Lesung: Steve Bürk

Erleuchtung

Die unwahrscheinliche Erleuchtung des Kiffers Felix B.

Felix steht auf genau drei Dinge: seine Freundin Silke, FoF-Zocken mit seinem besten Kumpel Larry und Gras. Sein Leben ist einfach und entspannt. Als ihn aber völlig unverhofft der Göttliche Funke trifft, ist es vorbei mit seiner Ruhe. Ununterbrochen prasselt ein Informationsstrom auf ihn ein: In seiner Kloschüssel schwimmen 157.875 Bakterien, an seinem Fernseher haften 2.375 Staubkörner, seine Nachbarin hat ihre Katze umgebracht …
Plötzlich stehen auch noch zwei Mönche vor der Tür und wollen den Göttlichen Funken für sich beanspruchen. Und auch die mysteriösen Männer in Schwarz haben es auf Felix und seine neuen, hellseherischen Fähigkeiten abgesehen. Das Einzige, was ihm jetzt noch helfen kann, ist Gras. Verdammt viel Gras …

Kleinkunst: Punk & Prosa

Punkrock auf Ukulelen mit dreistimmigem Gesang und Prosa aus berufenem Munde.

Die Punkelelics beweisen mit ihren Interpretationen sowohl prähistorischer als auch neuzeitlicher Punkrock-Klassiker, dass Punksongs im Kern gefühlvolle Balladen sind – wenn man dabei nicht so rumbrüllt. Virtuos schälen sie die verborgenen melancholischen Harmonien heraus und hauchen ihnen mit ihren Ukulelen und zartem dreistimmigen Gesang frisches Leben ein. So kommen die zornigen Lieder über korrupte Staaten, verkommene Gesellschaften und unerfüllte Liebe in völlig neuem Gewand daher.

Die Prosa dazu liefert Christian Gottschalk, Lesebühnenautor, Poetry-Slammer und Verfasser der 2014 erschienenen Geschichtensammlung „Vereinigung der Freunde des Münzfernglases“. In seinen Geschichten und Glossen finden lakonische Jugenderinnerungen, alberner Sprachwitz, sonderbare Meinungen und hingeschluderte Kapitalismuskritik zu einem äußerst unterhaltsamen Miteinander.

Lesebühne: Kantinenlesen

Clint Lukas beim Gipfeltreffen der Berliner Lesebühnen

Kantinenlesen – Jeden Samstag um 20.00 Uhr wird in der „Alten Kantine“ der Kulturbrauerei gelesen. Am 16.  Januar ist Surfpoet Clint Lukas dabei.

Das Kantinenlesen wurde 2000 als gemeinsame Veranstaltung der Berliner Lesebühnen Chaussee der Enthusiasten, LSD – Liebe Statt Drogen, Surfpoeten und Reformbühne Heim und Welt gegründet. Jede Woche tragen fünf Autoren dieser Lesebühnen ihre kurzen Texte vor. Seit 2001 plant und moderiert Dan Richter diese Veranstaltung. Und auch Autoren anderer Lesebühnen, wie den Brauseboys, des Frühschoppen oder künstlerisch mit ihnen verwandte Kollegen, wie Musiker, Komiker und Improvisierer sind häufige Gäste.

Lesebühne: OWUL

Ohne Wenn und Laber. Die monatliche nicht nur Lesebühne in der Z-Bar.

Jeden 1. Donnerstag im Monat wird im Kinosaal der Z-Bar vollgetextet, musiziert, gequatscht und improvisiert. Zudem beantwortet das OWULrakel ALLE eure Fragen und es gibt einen monatlichen Jahresrückblick und Jahresausblick. Multimedial wird’s auch ab und an.

Standardausstattung:
Thomas Manegold
Marien Loha
Dr. Bastian Mayerhofer

Sterngast im Januar
Steve Bürk – Drehbuchautor aus Berlin