TresenLesen: Parragi, Dragar, Janßen „Du willst das Tier im Text“

Waschbaer

Fr. 26.04.24 – TresenLesen: Eszter Parragi, Mila J. Dragar, Michael M. Janßen „Du willst das Tier im Text“

Da sind sie mitten unter uns und werden kaum bemerkt. Wird Zeit, dass mal jemand eine Affentheater veranstaltet, das Kamel durchs Nadelöhr zwängt, und ihnen einen Abend widmet! Eszter Parragi, Mila J. Dragar und Michael M. Janßen wagen sich in die Höhle des Löwen und performen wie die Elefanten im Porzellanladen ihre Texte fürs Freitagliche Periplaneta-TresenLesen. In der Lyrik wie die Fische im Wasser, in der Prosa stets mit dem Pointen-flüsternden Floh im Ohr, tragen sie bärenstark ihre Meisen vor, dabei stets die Schmetterlinge im Bauch. Ein Lese-Event von pelzig bis aalglatt, von ernst bis lustig, und randvoll mit Tier.

Eszter Parragi, geboren in Dombóvár, Ungarn, freiberufliche Theatermacherin, Performerin und Autorin, lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Literatur, ungarische Sprache und Geschichte M.A. in Szeged, Ungarn und schloss ihr Zweitstudium Tanzwissenschaft M.A. an der Freien Universität in Berlin 2018 ab. Seitdem macht sie ihre Projekte in den Medien Tanz und Theater, Film und Schreiben. Die Verbindung zwischen Wort und Bewegung steht im Mittelpunkt ihres Interesses. Seit Anfang 2023 nimmt sie regelmäßig an den offenen Leseabenden des Autorenforums teil.

Mila J. Dragar lebt in Berlin und schreibt wie verrückt, weil ununterbrochen schnurrende und gackernde Musen über sie hinwegziehen und sie auffordern, Geschichten über den Umgang mit Tieren zu schreiben. Sie studierte Medizin an der Uni Heidelberg und absolvierte direkt im Anschluss am Michael Tschechow Studio Berlin eine Ausbildung zur Schauspielerin. Bisher hat sie verschiedene Erzählungen veröffentlicht, ist Mitglied verschiedener Schreibgruppen, steht regelmäßig auf Lesebühnen oder ruft mit einem Mikro ihre Texte durch den Park.

Michael M. Janßen ist 1962 geboren, 1968 englisch eingeschult in Kanada, 1970 zweisprachig zurückgekehrt nach Deutschland. Hat Germanistik, Anglistik, Publizistik in Göttingen studiert. Hatte zahllose Jobs in Gastronomie, Einzelhandel, Hotellerie, etc. und lebte von 1996 bis 2021 in Budapest, erteile Sprachunterunterricht (Deutsch) und schrieb: Seit 1996 am Prosagedicht `Abschiednehmen mit Worten´ aus welchem zwei Kapitel mit dem Aurum Preis 2021 ausgezeichnet wurden und welche in einer Anthologie erschienen. Liest und schreibt fort: Gedicht um Gedicht seit 2021 in Berlin.

Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €.

TresenLesen: Tobias Rebscher „Dörte überwinden“

Tobias Rebscher - periplaneta

Fr. 19.04.24 – TresenLesen: Tobias Rebscher „Dörte überwinden“

Die Liebe als Verhaltensauffälligkeit. Wunderschöne Geschichte. Einzigartig erzählt. Wir haben uns von ihr dazu hinreißen lassen, ein angemessen unkonventionelles Buch daraus zu stricken. Ein zutiefst authentisches Tagebuch über den Weltschmerz sensibler Menschen, die Sehnsucht in einer sinnlosen Welt und die Hoffnung, etwas Besonderes zu sein …

Das Soloprogramm, bei dem sich der Autor selbst auf der Gitarre begleitet, wird nun auf vielfachen Wunsch wiederholt.

Das Periplaneta TresenLesen: Eine Autor und ein Barkeeper. Es wird gelesen und geredet. Und getrunken.  Es geht um Literatur, die Kunst und die großen Fragen. Unterhaltsam, manchmal kontrovers und in der Dynamik unvorhersehbar.

Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €.

Sylvia Krupicka „Mädchen zwischen den Zeilen“ (Buchpremiere)

Sylvia Krupicka - periplaneta

Fr. 12.04.24: Sylvia Krupicka „Mädchen zwischen den Zeilen“ (Buchpremiere)

Am 8. März veröffentlichten wir mit “Mädchen zwischen den Zeilen” den neuen Roman von Sylvia Krupicka. Die Geschichte spielt zwar im Grenzgebiet in Ostberlin, wobei sich aber dieser Ort schnell als metaphorische Doppeldeutigkeit entpuppt. Der Roman beschreibt zum einen eindrucksvoll und authentisch den Alltag einer DDR Jugendlichen in den 1970er Jahren, thematisiert aber Grenzüberschreitungen, die zeitlos sind.

»In meinem eigenen Fantasiekeller baue ich ein Regal mit konservierten, unangenehmen Gedanken und allen beschissenen Gefühlen. Irgendwann werde ich die Gläser öffnen und mir alle genau anhören oder ansehen. Oder sie bleiben für immer dort, wo sie sind und alles, was darin verschlossen ist, taucht am besten nie wieder auf.«

Die Buchpremiere findet am 12.04.2024 im Periplaneta Literaturcafé statt. Unterstützt wird die Autorin von Tom Nils und Antonia Münchow.

Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €.

Lesebühne Vision und Wahn

Lesebühne Vision & Wahn - periplaneta

Die Periplanetanische Lesebühne. Jeden ersten 1. Freitag des Monats.

Der erste März ist bei uns im Osten der Tag der Nationalen Volksarmee gewesen. Kommt ja vielleicht bald wieder, zumal man sich derzeit wünscht, die Politik möge sich doch diesbezüglich auf einen Ehrentag im Jahr beschränken oder sich rhetorisch wieder etwas gemäßigter ausdrücken würden. Ich fand damals den Begriff Friedensarmee und schon sehr euphemistisch. Und hätte mir da ein bisschen mehr Ehrlichkeit gewünscht. Aber „kriegstüchtig“ ist mir dann doch ein bisschen too matsch. 

Wir lesen was vor. Geschichten und Schlimmeres. Meistens mit Happy End. Mit von der Party sind diesmal Conferencier Thomas Manegold, Bent-Erik Scholz,  Robert Rescue, Marion Alexa Müller  – sowie unser Haus-und-Hof-Singer- Songwriter Tom Nils … Als Rahmenprogramm kredenzen wir euch wieder Lesebühnenkuchen sponsored by Herrn Heller.

Es gibt einen Vorverkauf. Und ein fluffig bestuhltes Literaturcafé.

TresenLesen: Doppelkreuzverhör (Vier Frauen reden)

Theresa Rath, Astrid Müller, Ariane Meinzer, Marion Alexa Müller

„Doppelkreuzverhör“ hieß die allererste und längst ausverkaufte Anthologie aus dem Hause Periplaneta. Aus gegebenem Anlass lassen wir den Namen wieder auferstehen. Und vielleicht können wir das Format ja auch wieder öfter machen. Pilotinnenfolge, sozusagen.

Theresa Rath ist seit unseren Anfangsjahren Autorin bei Periplaneta. Mittlerweile auch Juristin und Klimaschützerin. 2009 erschien ihr Gedichtband „Kleines Mädchen mit Hut“, 2012 folgte der Kurzgeschichtenband „Die Ketten, die uns halten“. Im Jahr 2021 erschien ihr erster Roman „Liberdade“. Darin setzt sie sich mit Fragen rund um den Feminismus, Selbstfindung, Substanzmissbrauch, frühkindliche Traumata und Gewalt in Beziehungen auseinander. Sie ist Mitglied der Lyrik-Lesebühne „Dichtungsring“.

Astrid Müller studierte Sozialpädagogik und Public Health/ Gesundheitswissenschaften. Sie schrieb zunächst Reiseberichte, später Bücher und Kurzgeschichten. Daneben unterstützt sie  Menschen, die schreiben möchten, mit Lektorat und Text. Ihr aktuelles Buch „Hormonchaos“ ist ein Sachbuch über Hormonmangel und zeigt anhand von Betroffenengeschichten und medizinischen Hintergründen, wie Betroffene zurück zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden gelangen können. 2024 soll bei Periplaneta ihr Roman „20 Years“ erscheinen.

Ariane Meinzer  absolvierte in Wuppertal eine Ausbildung zur Sortimentsbuchhändlerin.  Seit 2002 lebt und arbeitet sie in Berlin. Seit 2003 als Mitarbeiterin im Bundestag. Mit dem Schreiben und Vorlesen von Geschichten ging es ab 2004 bei der Friedrichshainer „Küchenlesung“ los. Im Dezember 2009 feierten dann die „Unerhörten“ ihren ersten Auftritt im Café Tasso in Berlin Friedrichshain. Seitdem präsentiert die Lesebühne dort einmal monatlich neue Geschichten. Von Ariane Meinzer ist bei Periplaneta der Kurzgeschichtenband „Papierschiffchen am Horizont“ erschienen.

Marion Alexa Müller ist die Chefin der Periplaneta Verlags. Neben der Verlagsleitung und -organisation betreut sie Projekte, hat unheimlichen Spaß am Lektorieren, Illustrieren, Fotografieren und Filmen, liebt Lexika in jeder Form und Farbe und ist Mitglied der monatlichen Lesebühne Vision & Wahn. Eine Auswahl ihrer “Businessfrauenmärchen” erschienen 2010 in dem Buch “Evasapfel” und 2017 in „Die unterschätzte Kunst des Scheiterns im Leben von Menschen und anderen Kleintieren“.

Das Periplaneta TresenLesen: Vier Autorinnen, ein Barkeeper. Es wird gelesen und geredet. Und getrunken.  Es geht um Literatur, die Kunst und die großen Fragen. Unterhaltsam, manchmal kontrovers und in der Dynamik unvorhersehbar.

Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €.