Bühne Sara Reichelt: Daniel Klaus und Klaus Esterluss

Bühne Sara Reichelt - 2025 periplaneta

Daniel Klaus, Klaus Esterluss & Sara Reichelt

Die Periplaneta-Autorin sara reichelt geht mit ihrer Lesebühne bei uns in Serie. Künftig einmal monatlich möchte sie ungewöhnlichen literarischen Stimmen eine Auftrittsmöglichkeit bieten. Wichtig ist ihr dabei ein bewusster, gerne experimenteller Umgang mit Sprache. 

Klaus Esterluss,  Baujahr 1978, lebt und arbeitet in Berlin. Er treibt sich beruflich tief in den Sozialen Medien herum. Dort schreibt und filmt Klaus zu politisch relevanten Themen. Er hat außerdem viele Jahre journalistisch zu Natur- und Umweltschutzthemen gearbeitet. Beides spiegelt sich in vielen seiner Texte wider. Klaus lotet in kurzen Geschichten und knappen Gedichten immer wieder aus, wie Sprache auf Lesende wirkt und wie sie eingesetzt werden kann, um auf kleinstem Raum möglichst viel zu erzählen. Klaus hat bislang in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht.
Daniel Klaus, in Wiesbaden geboren, lebt in Berlin. Seine literarischen Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Walter-Serner-Preis, dem Literaturförderpreis Ruhrgebiet und dem Alfred-Döblin-Stipendium. Er war Kolumnist für die taz, derFreitag und die Stuttgarter Zeitung. Zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Zuletzt erhielt er das Recherchestipendium der Berliner Senatsverwaltung für ein in Arbeit befindliches Romanprojekt. Mehr Informationen unter www.danielklaus.com.

Achtung! Die Veranstaltung ist ausverkauft. 

TresenLesen: HC Roth, Mathias Wildenbruch, Dorothea Böhme, Rainer Bauck

TresenLesen im November

3/4 Südstaatenspecial 

Gegen Ende des Jahres ist es beinahe schon Tradition, dass HC Roth aus Graz zu uns geflogen kommt.  Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut um ihn herum heuer ein Südstaatenspecial zu basteln. Mit von der Party sind Dorothea Böhme, Rainer Bauck von der Stuttgarter und -ingen Lesebühne „Get Shorties“. Und der Berliner Musikus Mathias WIldenbruch ist extra aus Berlin in den Süden gefahren, um ein Urlaubsfoto im Süden aufzunehmen:

H.C. Roth ist Anarcho-Liedermacher und Punkliterat, Radiosendungs-Comoderator und Mitbegründer der 1. Grazer Lesebühne. Er schreit gern auf Bühnen herum, mal liegend, mal stehend, mal mit Gitarre in der Hand, mal ohne, in Deutschland oder Österreich. Er verstört dann und wann das Publikum lokaler Poetry-Slams, weil es durchaus auch lauter werden kann (aber nicht muss!), wenn der seit 1999 aktive Schreiber des Ox-Fanzines aus seinen Texten liest und performt. Seit 2013 gehört er uns. Im März 2013 erscheint der  Roman „Der Flug des Pinguins“, es folgten einige coole Kinderbücher und der Episodenroman „Genpoolparty“. Dann eine Autorbiografie und lbnl sein Fantasy-Epos „Der sich das Böse nennt“.

Dorothea Böhme, geboren  in Hamm, zog es für ihr Studium weit in die Welt hinaus, u.a. nach Tübingen, Quito,Triest und nach Klagenfurt. Im schönen Kärnten siedelte sie ihre Kriminalromane um Chefinspektor Reichel an, ihre Reiselust inspiriert sie aber auch beim Schreiben ihrer Unterhaltungsromane. Nach einigen Jahren als Lektorin in Ungarn lebt sie inzwischen in Stuttgart. Sie ist, wie Rainer Bauck, Mitglied der Stuttgarter Lesebühne „Get Shorties“. Rainer Rainer Bauck gurkt inzwischen öfter in Berlin über die Lesebühnen.

Mathias Wildenbruch ist ein extrem gut aussehender Liedermacher aus Berlin und war früher Mal der größte des Sängerquartetts Stracciatella Boyz. Noch früher firmierte er unter AMAZING MAZE und hat über viele Jahre viele unserer Veranstaltungen beglitten.

Das Periplaneta TresenLesen findet jeden Freitag statt. Es wird gelesen und geredet. Und getrunken. Es geht um Literatur, die Kunst und die großen Fragen. Unterhaltsam, manchmal kontrovers und in der Dynamik unvorhersehbar.

Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €.

TresenLesen: Mikis Wesensbitter (im Land des Vergessens)

Mikis Wesensbitter - subkultur

Mikis Wesensbitter und sein neues Buch „Nächster Halt: Im Land des Vergessens“

Wir freuen uns auf einen Leseabend mit Mikis Wesensbitter! Diesmal mit Geschichten aus seinem neuesten Werk „Nächster Halt: Land des Vergessens“

Mikis Wesensbitter ist Jahrgang 1968. Als er im Kinderwagen sitzen konnte, waren die Revolutionen in Prag, Paris und Woodstock bereits Geschichte., doch der Hauch des Aufruhrs wehte auch nach Ostberlin … Im Kindergarten bekam er Mitsingverbot wegen seiner tiefen Stimme und in der Schule Schreibverbot wegen seiner subversiven Gedanken. Nach dem Systemwechsel organisierte er ein Jahrzehnt lang Konzerte und Partys, arbeitete als Journalist und fing an, Bücher zu schreiben. Gleich mit seinem Debüt „Wir hatten ja nüscht im Osten …“ landete er einen Bestseller. Es folgten weitere Bücher, u.a. die  beiden „Coolen Jungs“-Romane über die Jugend in Ost Berlin in den 80ern.  Mikis Wesensbitter ist mit seinen Büchern immer wieder auf Lesetour.

Nachdem uns Mikis also genau erklärt hat, wie das mit dem Osten und wie das mit Union damals wirklich war, erzählt er uns nun Geschichten aus einer gänzlich anderen Welt. Unser Chronist des Vertrauens hat nämlich viele Jahre als Alltagshelfer gearbeitet und lässt nun seine Erlebnisse in diesem Job in einem Buch wiederauferstehen. Geschichten die das Leben schreibt, meistens ohne Pathos, dafür mit viel Herz und wunderbar echt.

Das Periplaneta TresenLesen findet jeden Freitag statt. Es wird gelesen und geredet. Und getrunken. Es geht um Literatur, die Kunst und die großen Fragen. Unterhaltsam, manchmal kontrovers und in der Dynamik unvorhersehbar.

Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €.

TresenLesen: Barbara Fischer „Baumweltensaga“

Baumweltensaga - periplaneta

Barbara Fischer „Baumweltensaga“ im Rahmen der Berliner Märchentage

Barbara Fischer erzählt die Geschichten bekannter Göttinnen neu und aus einer anderen Sicht. In „Lilith“ erhält der nordische Götterhimmel Verstärkung durch Figuren aus der sumerischen Mythologie und neue phantastische Wesen. Mit „Freyja“ geht der Kampf gegen die drohende Zerstörung der Baumwelten in die nächste Runde. Ein sagenhaftes Epos voller Magie, unvorhersehbarer Wendungen, Fabelwesen aus aller Welt, voller göttlichem Humor und nerviger Zwerge. Im dritten Buch geht Frigg auf eine magische Reise. „Frigg“ ist eine Ode an die Fremde und an die Familie gleichermaßen und eine Saga von der Kraft der Liebe und der Macht des Feuers.

Barbara Fischer wurde in Weimar geboren, studierte Literaturwissenschaft, Ethnologie und Indonesische Philologie in Köln und schrieb danach u.a. für die Deutsche Welle historische Feature. 2004 wird sie Dozentin für Deutsch als Zweitsprache. Ihr Werdegang als Künstlerin beginnt bereits in den späten 80er Jahren in der DDR. Seit 20 Jahren veröffentlicht sie immer wieder Texte und Gedichte in Literaturzeitschriften und Anthologien. 2014 erscheint der Roman „Liliths Weltenchronik“, der 2019 erweitert und überarbeitet bei Periplaneta neu aufgelegt wird. Weitere Baumweltenromane erscheinen 2020 und 2021. Ein vierter Band ist in Arbeit. Barbara Fischer ist Mitglied im Haus der Frauengeschichte in Bonn und im Allerweltshaus e.V. in Köln.

Die Lesung „Baumweltensaga“ findet im Rahmen der Berliner Märchentage statt. Bitte nutzt den Vorverkauf.

TresenLesen: Daniel Marschall, Jannik Böker, Tobias Rebscher

Marschall, Rebscher, Böker - periplaneta

Daniel Marschall (Lyrik & Geräusch), Jannik Böker (Gut & Böse), Tobias Rebscher (Text & Musik)

Es ist Herbst, wir machen die Heizung an und haben wieder Zeit für Melancholie, Existenzialismus und die schönen Künste.  (Also, wir haben die Zeit immer, aber das Publikum eben wieder verstärkt, wenn es nicht mehr durch Sonnenschein und dergleichen abgelenkt ist …) Drei Periplanetaner werden  an diesem Abend denken, fühlen und staunen machen. Sie sind in jeder Hinsicht außergewöhnlich und einzigartig:

Daniel Marschall  lebt  mit Frau und zwei Kindern in Berlin. Nach dem Abitur am Sportgymnasium Oberhof studierte er Politikwissenschaft in Jena, Potsdam und Berlin. Er bereiste mehrfach den indischen Subkontinent, Indo-China, den Nahen Osten, das südliche Afrika und Nord- und Südamerika. Er arbeitet als Sozialarbeiter in Berlin-Neukölln. Bei Periplaneta ist die Endzeit-Satire „Tonatiuh oder Apokalypse in Pasewalk“ erschienen. Sein aktuelles Bühnenprogramm  heißt „Loop, Lyrik Prosa“. Bei uns glänzt Herr Marschall regelmäßig mit Loopstation, allerlei Gerät und Geräusch und eindringlichen lyrischen Trexten.

Jannik Böker ist Autor und Improschauspieler. Er studiert(e) Kulturwissenschaften und Philosophie, arbeitete als Werbetexter, Redakteur, Kellner. Las Kurzgeschichten vor in Kirchen und Kneipen. Bei Periplaneta erschien von ihm mit „Die Melodie von Gut und Böse“ eine Mischung aus Fantasy und Drama. Seine Hauptfigur Bobubert(a) ist ein Trickster.
„Die Figur entzieht sich Kategorien, die für uns eine hohe Bedeutung haben: Gut und Böse, männlich und weiblich, Tag und Nacht. Sie ist zugleich Ausdruck meines Lebens und der Art zu leben, die ich anstrebe.“

Tobias Rebscher ist Autor und Musiker und arbeitet in Berlin als Kreativ-Coach. Wenn Du also keine Probleme hast, die Dich dazu zwängen, Dich auszudrücken, kannst Du zu ihm gehen. Sein gefeiertes Debüt bei Periplaneta ist der Tagebuch-Roman „Dörte überwinden„, „ein zutiefst authentisches Tagebuch über den Weltschmerz sensibler Menschen, die Sehnsucht in einer sinnlosen Welt und die Hoffnung, etwas Besonderes zu sein …“, aus dem er wunderbar poetische Passagen vorzulesen pflegt, zu denen er sich an der Gitarre begleitet.